Ich habe nicht das Gefühl, dass man draußen jetzt auf den digitalen Euro wartet. Willkommen bei So sind wir zwischen Bognergasse und Ballhausplatz. Hier spreche ich mit Menschen aus Politik und Wirtschaft, die hinter die Kulissen Österreichs blicken. Ungeschminkt und ungekürzt. Mein Name ist Niko Hutter. Die Wirtschaftskammer, die größte Interessensvertretung der Wirtschaft, wie der Hutter schon sagt, ist in letzter Zeit sehr viel in den Medien gewesen.
Niemand wartet auf den digitalen Euro - Eva Landrichtinger (WKÖ)
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Eva Landrichtinger spricht mit Niko über die Interessenvertretung der Banken und Versicherungen. Sie erläutert ihre Skepsis gegenüber dem digitalen Euro sowie Fragen zu Haltelimits, Bargeld, Datenschutz und Finanzmarktstabilität.
Redaktionell zusammengefasst aus der Folgenbeschreibung.
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Liebe Freundinnen und Freunde,
wenn die Interessenvertretung der Banken sagt, sie sei vom digitalen Euro nicht überzeugt, lohnt es sich, genau hinzuhören.
In dieser Folge spreche ich mit Eva Landrichtinger, Geschäftsführerin der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer. Sie war davor sieben Jahre in der Politik, zuletzt Kabinettschefin und Generalsekretärin bei Martin Kocher, dem heutigen Gouverneur der Nationalbank. Heute sitzt sie auf der anderen Seite des Tisches und nennt sich selbst Übersetzerin zwischen beiden Welten.
Wir reden über den digitalen Euro, der gerade in Brüssel im Trilog verhandelt wird: was er erreichen soll, wer ihn eigentlich will und warum die Banken skeptisch sind. Es geht um Haltelimits und die Frage, wie viel digitales Zentralbankgeld ein Mensch überhaupt besitzen darf und was passiert, wenn dieses Limit in einer Krise über Nacht angehoben wird.
Es geht um die Abhängigkeit von Visa und Mastercard, die Eva ausdrücklich als Problem sieht, nur eben nicht mit diesem Instrument gelöst. Und es geht um Österreichs liebstes Zahlungsmittel: das Bargeld, die Angst vor Überwachung und die Frage, warum die Zustimmung zum Bargeld steigt, während wir immer seltener damit zahlen.
Wartet irgendwer auf den digitalen Euro? Schreibt mir, wie ihr zahlt.
00:00:00 Intro
00:00:55 Eva's Werdegang
00:05:57 Die Bundessparte Bank und Versicherung
00:15:00 Digitaler Euro: Ziel und Stand der Verhandlungen
00:20:49 Haltelimits und Finanzmarktstabilität
00:26:00 Bargeld, Datenschutz und die Angst vor Überwachung
00:30:22 Warum sie der digitale Euro nicht überzeugt
Kapitel.
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Das Gespräch zum Lesen.
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Von Weinkellern und anderen Geschichten reden wir heute in dieser Folge aber nicht, sondern wir reden über das Thema Bezahlen, das Thema Geld. Wir haben dafür einen Gast, nämlich die liebe Eva Landrichtinger, die Bundesgeschäftsführerin der Sparte Banken und Versicherungen. Liebe Eva, herzlich willkommen. Danke für die Einladung. Freut mich, dass du da bist. Magst du dich mal kurz vorstellen, wie kommt man in deinem vergleichsweise jungen Alter in so eine Rolle? Ja, sehr, sehr gerne. Ich bin ursprünglich Oberösterreicherin, wie man wahrscheinlich jetzt auch ein bisschen hört.
Ich habe Just studiert und habe dann einige Jahre in der Politik verbracht. Ich war Kabinettschefin und Generalsekretärin beim Bundesminister Martin Kocher damals, der ja jetzt Gouverneur der Österreichischen Nationalbank ist. Und irgendwann nach doch ein bisschen mehr als sieben Jahren habe ich mir dann auch gedacht, es ist einmal ein bisschen die Zeit, etwas anderes zu machen. Nachdem mir aber Politik, Interessensvertretung schon eigentlich mein ganzes Leben lang, auch während der Schulzeit, großen Spaß gemacht hat, war irgendwie die Wirtschaftskammer da mit dieser Funktion eigentlich ein sehr guter und wahrscheinlich logischer Schritt.
Auch wenn ich es jetzt nicht irgendwie groß geplant habe, aber manchmal muss man halt auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Richtiger Ort, du hast Oberösterreich erwähnt. Ich schätze mal, schon in der Schule war dann die UHS, Union Hörer Schüler. Genau, so ist es. Das waren im Prinzip auch so die ersten Berührungspunkte mit quasi politischer Vertretung. Wenn man so sagen möchte, ich war Schulsprecher-Stellvertreterin, ich war Klassensprecher-Stellvertreterin. Und lustigerweise, meine Eltern haben dann irgendwann zu mir gesagt, eigentlich, du würdest super gut in die Politik passen, weil ich auch ein bisschen gerne rede.
Und so hat sich das dann auch sehr gut ergeben. Auch da, das war jetzt nie ein großer Plan, dass ich gesagt habe, ich möchte unbedingt im politischen Umfeld arbeiten. Aber ja, auch da hat sich es gut ergeben. Und jetzt ist es irgendwie auch sehr schön, weil man die Erfahrungen, die man in den vergangenen Positionen gemacht hat, einfach sehr gut mitnehmen kann. Und jetzt aber mal anders auch einsetzen kann. Also man kriegt einfach wieder einen viel breiteren Horizont. Man lernt extrem viel. Und gerade auch die Bank- und Versicherungsbranche in Österreich ist eine enorm wichtige und braucht aber zeitgleich, glaube ich, auch eine starke Stimme.
Und die starke Stimme wäre ich gerne. Das ist mein Ziel, sie zu sein. Na gut, dass du gerne redest, weil das ist für eine starke Stimme natürlich wichtig. Stimmt. Wenn du jetzt so betrachtest deinen bisherigen Werdegang, du hast ihn ja gut beschrieben, in verschiedensten Kabinetten warst du, dann bei Martin Kocher. Also auf der Seite der Regierung, wenn du es jetzt vergleichst mit der Interessensvertretung in der Kammer. Was ist für dich, als du gewechselt bist, der größte Unterschied, beziehungsweise vielleicht die größte Überraschung gewesen? Also der größte Unterschied ist natürlich einerseits, dass man auch das Verständnis jetzt bekommt, warum manche Dinge in der Interessensvertretung so sind, wie sie sind.
Weil das Wichtigste, gerade in einer Organisation, in einer so großen Organisation wie die Wirtschaftskammer, ist ja auch der Interessensausgleich. Also wie kommt man auf eine gemeinsame Position? Und ich glaube, dass, wenn man vorher jetzt von der politischen Seite gesprochen hat, man manchmal gar nicht im Überblick, wie viele Bereiche oftmals betroffen sind und wie viel Zeit das halt auch manchmal in Anspruch nimmt, dass man diesen Interessensausgleich auch gut und richtig macht. Somit glaube ich, das habe ich jetzt gerade das Besondere oder das auch, wo ich sehe, dass ich auf jeden Fall in meiner Sicht einen Mehrwert mitbringe, dass ich einfach das Verständnis von beiden Seiten jetzt habe und da auch ein bisschen vielleicht die Übersetzerin sein kann, warum gewisse Dinge so funktionieren, so sind, wie sie sind.
Und ja, natürlich, ich habe davor noch nie in der Wirtschaftskammer gearbeitet. Ich habe die Wirtschaftskammer natürlich gekannt, ist ein enorm wichtiger Stakeholder. Aber natürlich, bis man da mal alle Prozesse, das ist ja im Prinzip auch wie in einem großen Unternehmen, in einem großen Konzern, es gibt gewisse Prozesse, bis man sich da mal zurechtgefunden hat, da braucht man natürlich schon mal ein bisschen. Aber auch das, glaube ich, habe ich mittlerweile ganz gut hinbekommen. Wenn du jetzt kurz für unsere Zuhörer beschreiben könntest, was gehört zu dieser Sparte, Banken und Versicherungen, alles dazu?
Ausgewählte Fundstelle · ca. 5:57
Weil wenn man jetzt noch nie intensiv mit der Wirtschaftskammer zu tun hat, kann man sich, glaube ich, schwer vorstellen, wie viele Leute dort in der Kammer, in diesen Sparten arbeiten, wer da auch da drinnen ist, weil das heißt ja schon Banken und Versicherungen. Kannst du mal kurz einen Abriss geben? Was sind die Fachverbände? Was ist dort los? Was sind die Aufgaben? Wie viele Mitarbeiter gibt es und so weiter? Ja, also genau, wie du schon sagst, Banken und Versicherungen. Wir haben aber auch tatsächlich noch den Fachverband für Pensions- und Vorsagekassen bei uns. Also im Prinzip haben wir sieben Fachverbände, fünf Bankenverbände, einen Versicherungsverband und der siebte Verband ist dann eben die Pensions- und Vorsagekassen.
Also das ist so unser breites Feld und in jedem Fachverband gibt es eben dann auch nochmal Expertinnen und Experten, die für unsere tägliche Arbeit als Bundesspartner natürlich enorm wichtig sind, weil die nochmal viel kleinteiliger natürlich wissen, wo gerade die Druckpunkte sind. Bei den fünf Bankenverbänden haben wir natürlich die unterschiedlichen Sektoren. Das ist einerseits der Fachverband für Banken und Parkiers, besser bekannt als der Bankenverband. Wir haben den Raiffeisenverband, wir haben den Sparkassenverband, wir haben den ÖGV, den österreichischen Genossenschaftsverband und den Hypoverband.
Da sieht man auch schon mal, wie unterschiedlich quasi die Bankenlandschaft in Österreich auch aufgebaut ist. Bei uns in der Bundessparte, wir sind ein vergleichsweise kleines Team. Wir sind fünf Referentinnen und Referenten, plus ich als Geschäftsführung und die Assistenzkolleginnen und Kollegen. Und somit finde ich eigentlich für die Breite an Themen, die wir da jeden Tag irgendwie bearbeiten, sind wir jetzt gar nicht so viele Leute. Und vielleicht, weil du mich vorher gefragt hast, was mich überrascht hat, das war vielleicht auch eine Sache, wie viele Themen es auch gibt, wo man im ersten Moment gar nicht daran denkt, dass irgendwie Banken oder Versicherungen betroffen sein könnten.
Sondern da gibt es dann eine Entwaldungsverordnung zum Beispiel und da denkt man vielleicht im ersten Moment jetzt nicht, wir als Bundessparte werden irgendwie betroffen sein. Also das war tatsächlich eine Sache, die mich sehr, sehr überrascht hat. Ja, diese Entwaldungsverordnung habe ich noch im Kopf. Da war durch die Überlegung, das über die Banken durchzusetzen, dass das eingehalten werden muss, wenn ich das richtig im Kopf habe. Ja, ich glaube, du hast recht. Ich meine, das war Gott sei Dank noch alles ein bisschen vor meiner Zeit und es ist dann auch wieder ein bisschen ruhiger geworden. Aber es zeigt einfach, wie breit die Themenvielfalt halt einfach ist.
Und somit finde ich, dass man da wirklich sehr schlank ist, aber auch wichtig, aber auch sehr gut mit großer Expertise aufgebaut sind. Wenn du, also du hast gerade beschrieben, du hast ein Bundesteam, dann hast du die Fachverbände, die schätze ich mal machen ihre eigene Arbeit relativ selbstständig. Wie schaut da euer normaler Arbeitsalltag aus, sage ich mal so? Ja, vollkommen richtig. Natürlich arbeiten die Fachverbände in ihren Bereichen relativ eigenständig. Nichtsdestotrotz haben wir halt oft Themen, die viele Fachverbände betreffen. Und da ist es unsere Aufgabe als Bundessparte, dass wir da zu einer gemeinsamen Stimme, gemeinsamen Position kommen.
Damit ist bei uns sehr viel Abstimmungsarbeit. Das ist unsere Hauptaufgabe. Da fließt viel Zeit hinein, ist aber auch wichtig, damit wir da mit einer geeinten Stimme nach außen hin, in Richtung der Institutionen, in Richtung Behörden auftreten können. Ich würde auch sagen, wir sind ja eben mit fünf Bankenfachverbänden, einem Versicherungsverband und dem Verband für die Pensions- und Vorsorgekassen so aufgebaut, dass wir natürlich auch manchmal Themen haben, die alle sieben Fachverbände betreffen.
Und umso wichtiger ist es, dass wir uns da zusammensetzen und eine gemeinsame Position finden. Und dieses Finden einer gemeinsamen Position, gelingt das immer so einfach? Das ist ja sicher auch teilweise aufwendig. Natürlich. Also je nachdem, um welches Thema es geht, braucht das manchmal auch ein bisschen mehr Zeit. Trotzdem, das ist auch, glaube ich, für die Gesamtwirtschaftskammer einfach wichtig, dass jeder da seine Stimme, seine Meinung hat. Und manchmal braucht es vielleicht auch ein bisschen Kompromissfähigkeit.
Aber wir schaffen es immer, dann am Schluss eine gemeinsame Position zu haben. Neben den Angestellten, die du erwähnt hast, gibt es ja noch die Ebene der Funktionäre. Das ist auf Bundesebene der Michael Höllerer von der Raiffeisen. Ich glaube, Stellvertreter ist der Bossek von der Erste und der Brandstädter von Unika, wenn ich das richtig... Genau, und dann gibt es noch den Enmar Serocij, der auch noch... Das ist quasi das Präsidium der Bundessparte. Wie funktioniert die Abstimmung zwischen Funktionären und Angestellten? Schätze ich mal, ist ja auch ein erheblicher Aufwand, weil wenn ich mal... Ich habe mir vorher ganz kurz angeschaut, das komplette Präsidium mit allen kooptierten Mitteln, das ist auch eine erhebliche Anzahl.
Genau, also es gibt das Gremium der Bundesspartenkonferenz. Das ist das Entscheidungsgremium der Sparta, wo die Funktionäre eben vertreten sind und wo auch die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden. Die tagt viermal im Jahr und natürlich haben wir auch den Zwischenaustausch, geht auch gar nicht anders. Aber quasi um die wichtigen formalen Entscheidungen zu treffen, ist das das Gremium und das funktioniert sehr gut. Gut. Du hast die andere Ebene schon erwähnt, Brüssel. Die Ebene, wo relativ viele Entscheidungen getroffen werden. Wie seid ihr dort aktiv?
Also die Wirtschaftskammer hat als Gesamtes natürlich ein Brüsselbüro. Und da haben wir auch eine Vertreterin, die unsere Themen mitbetreut, was für uns enorm wichtig ist, weil einfach eben so viel auf Brüsseler Ebene passiert. Zeiglich ist für uns jetzt als Bundessparte auch immer der Kontakt mit anderen Branchenvertretungen, zum Beispiel aus Deutschland, natürlich da sehr wichtig. Weil gerade bei den Deutschen ist es so, dass sie vom Aufbau des Sektors noch eher vergleichbar sind mit Österreich.
Das ist ja auf Brüsseler Ebene immer eine große Herausforderung, dass in Brüssel das Verständnis für den Sektor, so wie wir aufgebaut sind, so stark regional verankert, da auch zu schaffen. Und da braucht man auf jeden Fall Verbündete. Somit versuchen wir auch da, uns sehr gut mit anderen Interessensvertretungen abzustimmen. Und zeitgleich aber eben über das Brüsselbüro funktioniert das auch sehr gut. Wir sind in enger Abstimmung bekommen da die Informationen und zeitgleich spielen wir aber auch natürlich die österreichische Position da ein.
Ich habe ja auch selber in Kutz in Brüssel gearbeitet, von daher weiß ich die... Ich auch. Der Einfluss der Deutschen in diesen Gremien im Parlament, im Rat ist erheblich. Da ist es natürlich wahnsinnig wichtig, dass man sich mit dem Partner da drüben abstimmt. Wenn ich das richtig im Kopf habe, du hast das ja schon kurz erwähnt, da gibt es ja auch Raiffeisen, Volksbanken. Wie bei uns, wenn ich das rahlwegs im Kopf habe? Ja, es ist sehr ähnlich, wobei sie ein bisschen anders strukturiert, also jetzt in der Interessensvertretung sind sie ein bisschen anders strukturiert als wir. Und es gibt jetzt nicht so eine Bundessparte oder eine Bundesvertretung über alle Sektoren quasi drüber, sondern das ist ein bisschen kleinteiliger.
Nichtsdestotrotz funktioniert das dann sehr gut und die Herausforderungen sind einfach dieselben oder sehr, sehr, sehr ähnlich. Und genau wie du sagst, Deutschland ist natürlich auf der europäischen Ebene ein großes Gewicht oder eine große Stimme. Und da macht es somit auf jeden Fall Sinn. Ein aktuelles Thema, das eure Branche betrifft, ist natürlich auch der digitale Euro, der ja gerade in Brüssel im Trilog ist. Kannst du da kurz die aktuelle Lage beschreiben? Was ist das Ziel vom digitalen Euro und was ist eure Position zu dem Ganzen?
Also das Ziel, wie man die Initiative vor einigen Jahren schon gestartet hat, war glaube ich einmal zu sagen, Europa muss unabhängiger werden. Also diese Beschreibungen gibt es ja sowieso auf europäischer Ebene, trifft jetzt nicht nur quasi den Bankenbereich oder den Zahlungsmittelbereich. Und dieses Ziel zu sagen, okay, wir müssen unabhängiger, souveräner, unabhängiger von internationalen Anbietern, also in dem Fall vor allem amerikanischen Anbietern wie Visa und Mastercard zu werden, das ist auch ein Ziel, das wir grundsätzlich teilen.
Weil, das muss man wissen, und da haben wir in Österreich schon vielleicht nochmal ein bisschen eine andere Situation, wie bei uns, und ich glaube, jeder kennt das, wenn er seine Bankomatkarte rausnimmt, die Debitkarten sind alle von Mastercard, Kreditkarten vor allem Visa und Mastercard, dann gibt es natürlich auch noch Paypal, natürlich auch noch, aber somit gibt es da natürlich eine sehr starke Abhängigkeit. Da jetzt unabhängiger davon zu werden und zu sagen, okay, da brauchst du eine europäische Lösung, ist ein Ziel, das wir teilen. Der digitale Euro soll funktionieren wie ein, ja wie der Name schon sagt, wie eine digitale Währung, also es soll dann keinen Unterschied mehr machen, ob du eben einen Euro jetzt physisch in der Hand hast oder dann in deiner digitalen Euro-Wallet.
Die Frage, die wir uns noch nur einfach stellen ist, ist tatsächlich der digitale Euro die richtige Lösung für das Problem, das man identifiziert hat? Weil auf der einen Seite gibt es mittlerweile sehr viele private Zahlungsdienstleister und Zahlungslösungen und auf der anderen Seite hätte es vielleicht auch einen Weg gegeben, das mit weniger Aufwand und weniger Kosten zu machen. Aber da kann ich dann vielleicht nur im Detail ein bisschen darauf eingehen. Im ersten Schritt, was ist vor allem jetzt auch passiert, die österreichischen Banken haben sich über die Payment Service Austria GmbH, jetzt bei EPI-Vero, das ist eben zum Beispiel eine digitale Initiative, eine private Initiative, wo der Vorteil aus unserer Sicht darin liegt, andererseits ist es natürlich eine private Lösung
und ich glaube, es ist immer gut, wenn private Lösungen da den Vorzug haben. Sogar sagen, wer ist in dieser privaten Lösung aktuell dabei beteiligt? Also in Österreich ist es Raiffeisen und Erste Bank, aber dadurch, dass eben die Payment Service Austria die Vorbereitungen jetzt für EPI-Vero trifft, ist es dann so, wenn die Vorbereitungen laufen bis 2027 und zu dem Zeitpunkt können dann auch, also werden alle technischen Voraussetzungen geschaffen und auch andere österreichische Banken können dann quasi da beitreten und dabei sein und die müssen nicht die technischen Vorbereitungen jetzt selbst treffen, sondern das Produkt dann unter Anführungszeichen quasi beziehen.
Dieses Produkt, was du gerade beschreibst und der digitale Euro, was ist da, wenn du jetzt aus Sicht des Endnutzers das Ganze siehst, also wenn ich das richtig gelesen habe, der digitale Euro ist geplant, entweder online beziehungsweise offline bezahlen zu können, das ist dann irgendwie übers Handy oder so, was ist da der Vorteil beziehungsweise, was sind die Unterschiede, dass man das irgendwie so festmachen kann? Das ist halt insofern noch gar nicht so hundertprozentig leicht, weil noch nicht ganz klar ist, wie der digitale Euro jetzt und wie das System dahinter hundertprozentig funktioniert, also wie funktioniert die App, ist das eine eigene Wallet, wird die integriert in die Banken-Apps, die jeder Kunde, jede Kundin schon hat.
Also da fängt es schon mal an, deswegen ist das halt insofern ein bisschen schwierig. Aber worum geht es schlussendlich? Wichtig ist ja eigentlich, dass diese ganzen Systeme, die es gibt, interoperabel funktionieren. Also was heißt das? Für mich als Kunde, als Kundin muss einfach egal sein, welches System ich nutze, wenn ich zum Händler gehe, kann ich einfach damit bezahlen. Deswegen, das ist das Spannende bei Epivero, die haben, weil in vielen anderen europäischen Ländern, Spanien etc., gibt es schon so private Zahlungslösungen. Und Epivero hat jetzt mit den vorhandenen Zahlungslösungen, die es schon in den europäischen Ländern gibt, ein Memorandum of Understanding unterschrieben, das eben sagt, dass dann, wenn alles im Vollausbau da ist, du interoperabel, also das ist dann egal, ob du Kunde bei Epivero bist oder beim spanischen Zahlungsdienstleister,
du kannst einfach, wenn der Händler sich für eines von denen anbietet, kann ich damit bezahlen. Weil das unser Thema ist natürlich beim digitalen Euro. Und klar, der digitale Euro sieht auch eine Annahmepflicht für die Händlerinnen und Händler vor, damit sie eben dieses Problem nicht hat. Aber noch viel besser wäre ja auch zu sagen, es ist egal, ob ich mit digitalen Euro zahle, ob ich mit Epivero zahle, ob ich mit Bisum zum Beispiel, um jetzt einen anderen noch zu nennen, zahle. Das muss ja eigentlich das Ziel sein, damit es für die Kundinnen und Kunden einfach so einfach wie möglich wird.
Aber es ist sehr kompliziert, ja. Ja, ich überlege es nämlich gerade selber mir durch. Also wenn wir kurz auf das Thema Souveränität springen, also du hast schon erwähnt Visa, Mastercard, ist ja nicht nur in Europa ein Thema. Es gibt ja in unterschiedlichsten Ländern, Kontinenten, ja, Teilen unterschiedlichste Ernstzie, wie man das lösen kann. Ich glaube, in Brasilien ist es so, dass eine staatliche Lösung vorhanden ist, sage ich mal so, das wäre ähnlich wie der digitale Euro. Ja, beziehungsweise, also was ist eine Mehrnummer, weil das war vorher noch deine Frage, Entschuldigung, die habe ich nicht beantwortet.
Der digitale Euro ist im Prinzip europäisches Zentralbankgeld. Also im Prinzip genau, da hast du einfach den Vergleich, wie die Banknoten, die in Österreich von der Nationalbank ausgegeben werden, ist das halt einfach bei der EZB quasi gelagert, wobei es ja digital ist. Aber wenn man es jetzt einmal so vorstellen kann und in Brasilien, wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe, wird es auch genau von der brasilianischen Nationalbank oder wie auch immer sie die genau nennen, dann ausgegeben. Und auch da wieder genau ist halt einfach die Frage, weil das ganze System jetzt zu bauen, wie der digitale Euro funktioniert, da fließt jetzt schon sehr viel Geld hinein.
Wir wissen auch nicht genau, wie viel Geld das schlussendlich sein wird. Wir wissen, also die Banken müssen da mitmachen. Aber da gibt es schon noch viele Detailfragen, die einfach momentan noch nicht geklärt sind. Eins der wichtigsten Themen, die uns sehr beschäftigt, ist das Thema, wie viel darf ich denn an digitalen Euro halten, wenn man so sagen möchte, also in meiner Wallet dann. Und da kursieren die unterschiedlichsten Beträge momentan, zwischen 500 und dann waren einmal 5.000, 3.000, wie auch immer. Und warum ist das insofern so wichtig?
Weil das bringe ich mir als Beispiel und das macht es, glaube ich, sehr anschaulich. Erinnern wir uns an Corona? Damals hat es den großen Run auf die Bankomaten gegeben. Jeder ist quasi zum Bankomaten gegangen, hat sehr viel Bargeld abgehoben. Und das Thema ist aber dann, wenn, sagen wir, wir haben wieder so eine Situation, es ist irgendeine andere Krise und man kann dieses Haltelimit, also wie viel Geld oder wie viel Euro sie dann quasi halten kann, relativ schnell einfach nach oben setzen und dann von den vielleicht 3.000, 5.000 Euro, worüber man momentan spricht, wird das dann auf 15.000, 20.000, wie auch immer erhöht.
Und das wird halt dann dazu führen, dass das als Einlagen bei den, vor allem den kleineren Banken natürlich fehlt. Und somit hat das schon, also kann das schon auch Auswirkungen auf die Finanzmarktstabilität haben. und das ist so einer der großen Punkte, warum wir ein bisschen skeptisch sind. Diese Limits, was du gerade beschreibst, das bleibt mir schon klar, dass es noch nicht alles fix ausverhandelt. Was ist aktuell vorgesehen, wer die festlegt? Oder sind die Fixe, die im Gesetz stehen? Also grundsätzlich so, der Letztstand jetzt ist, dass eine Obergrenze festgelegt werden soll. Gerade wird nun tatsächlich auch genau das diskutiert, wer darf denn im Prozess mitreden dann, wenn es angehoben werden soll.
Natürlich, ich glaube, aus Sicht der EZB, das kann ich auch verstehen, wären sie es am liebsten wahrscheinlich alleine. Aber da will schon das Europäische Parlament auch noch eine Mitsprache haben. Dann wird es ja nur darum gehen, wird der Europäische Rat dann noch eine Mitsprache bekommen. Aber das sind jetzt gerade nur so die Detailfragen, worüber es gerade geht. Und aus unserer Sicht ist, glaube ich, da doch ein mehrstufiges System. Wäre schon wichtig, dass man nicht dann einfach relativ schnell innerhalb von ein paar Tagen hergehen kann und sagen kann, so, wir setzen das jetzt um so und so viel hinauf.
Beim, beziehungsweise beim EZB, die du gerade erwähnt hast, da ist sie, glaube ich, auch nicht so, zum Beispiel beim Leitzins, dass sie einfach das Präsidium das entscheiden kann. Da muss ja eine Abstimmung erfolgen zwischen den Nationalwagenspräsidenten, wenn ich das richtig sage. Wäre das dann von der Überlegung her so geplant? Egal, ich tue gerade Grafies und lesen. Genau, also natürlich würde die EZB natürlich da auch in ihrem Gremium darüber sprechen. Nichtsdestotrotz, glaube ich, kann man, also das Thema mit dem digitalen Euro ist schon nochmal irgendwie ein eigenes.
Und ich glaube, man darf einfach, also man merkt diese Leitzins-Themen, wie sensibel das ist. Ich weiß nicht, da gibt es ja immer die lustigen Anekdoten, wenn dann einer der Gouverneure quasi die eine Krawatte gehabt hat, heißt das, dass der Leitzins angehoben wird, wenn er die andere wieder die. Also da sieht man schon, wie sensibel das ist und umso wichtiger, glaube ich, ist es, dass man da gute Sicherheitsmechanismen auch irgendwie schafft. Ja, die Interpretationen auf der Plattform Formen, die nur ohne Twitter, sind da immer sehr lustig zu diesem Thema, wenn man sich das so anschaut.
Richtig. Zu einem anderen Thema, was eng verbunden damit ist, nämlich dem Thema Bargeld. Also Österreich hat ja eine, ich sage einmal, sehr emotionale Beziehung zum Thema Bargeld, die auch indirekt mit dem Thema digitaler Euro zusammenhängt, weil im Kopf, glaube ich, vieler Österreicher ist die Vorstellung, wenn ein digitaler Euro kommt, dann heißt das, dass alles überwacht wird. Das ist ja auch, wovor die FPÖ effektiv warnt. Also die Kolben hat, glaube ich, eine Ausstellung gemacht, wo drinsteht, unnötig teuer und totale Überwachung.
Und das ist ja nicht, das kommt ja nicht von irgendwer. Das ist eine Angst, die begründet ist und in den Köpfen der Österreicher tief drinnen ist, wenn ich mich daran erinnere, dass Karl Nehammer, was Karl Nehammer in einem letzten Wahlkampf gefordert hat, Bargeld, Annahmepflicht oder Bankomaten und so weiter und so fort. Wie ist das in dieser Debatte verwoben? Weil das ist ja auch adressiert, wenn ich das richtig im Kopf habe. Genau, vollkommen richtig. Also die Initiative zum digitalen Euro hat zeitgleich auch eben noch diese Absicherung des Bargelds dabei. Somit, glaube ich, die Sorge, dass durch den digitalen Euro das Bargeld verschwinden wird, die kann man, glaube ich, nehmen.
Also das ist überhaupt nicht das Thema. Gerade Österreich, Bargeld ist so ein, also einerseits emotional, das sieht man ja auch eben, Wahlkampfthema etc. Und Österreicher lieben das Bargeld. Aber also das ist, glaube ich, und das ist auch unsere Position, wir sorgen, Kundinnen und Kunden müssen die Wahlfreiheit einfach haben. Also sie sollen mit Bargeld bezahlen können, wenn sie das wollen, sie sollen mit Karte bezahlen können. Oder mit einer online, quasi digitalen Zahlungslösung.
Und jetzt muss man natürlich schon auch sagen, also dieses Argument mit dem Datenschutz ist auch aus unserer Sicht ein wichtiges. Also ich glaube, da muss man schon nochmal, da muss man schon nochmal genau hinschauen. Das wird jetzt auch eines der Themen sein, die in den Trilogverhandlungen natürlich sehr, sehr, sehr, sehr spannend werden. Zeitgleich muss man, glaube ich, auch ein bisschen realistisch drauf blicken. Weil wenn ich mir anschaue, wie viele Österreicherinnen und Österreicher Kundenkarten von, weiß ich nicht, Jö und etc. irgendwie haben, dann da gehen noch viel mehr Daten auch drüber.
Also das, und man darf schon nicht vergessen, also natürlich, Bargeld ist auch aufgrund dieses Datenschutzaspektes, glaube ich, eines, warum es so wichtig ist. Aber auch beim Bargeld gibt es natürlich Grenzen und auch da gibt es Geldwäsche-Thematiken zu beachten und so. Also auch da ist Datenschutz wichtig, aber es ist natürlich, bei digitalen Online-Lösungen rückt das Thema natürlich viel mehr in den Fokus, ist vollkommen klar. Ich glaube nur trotzdem, also die Panikmache, da der FPÖ, die würde ich so jetzt auch nicht unterstützen.
Ja, ich denke halt daran, wenn ich so an meine eigenen Großeltern denke, sind mittlerweile verstarben, aber die hätte die Vorstellung, dass es in Zukunft ein digitales Zahlungsmittel gibt, also die haben früher noch alle mit Schilling bezahlt, Euro war eh schon irgendwas Komisches. Da hat der Wechsel zum digitalen Euro, wäre für die, in der im Kopf aus verschiedensten Gründen, die ich jetzt, auf die wir nicht eingehen können, hier, weil es zu lang wäre, eine massivste Veränderung in allen möglichen Hinsicht gewesen. Und ich denke, bei den meisten Österreichern, vor allem in der älteren Bevölkerungsgruppe, ist das, also die Vorstellung von einem physischen Produkt auf ein vollständig digitales Produkt zu wechseln, ist für viele nicht greifbar.
Wie würdest du, sage ich mal, jemanden, der sich mit dem Thema noch nie beschäftigt hat, der in seiner Pension ist, sich am liebsten bei der Bank das Geld in Paar holt, weil er das immer schon so gemacht hat, erklären, warum ein digitaler Euro sinnvoll ist, beziehungsweise ihm auch versuchen, oder ihr versuchen, die Ängste zu nehmen? Das ist jetzt ein bisschen schwierig, weil ich selber nicht hundertprozentig davon überzeugen bin, dass der digitale Euro sinnvoll ist. Oder alternative private Anbieter. Okay. Wobei, also auch da komme ich wieder darauf zurück, dass aus unserer Sicht wir es ja eben nicht vorschreiben wollen.
Also das Ziel von uns ist nicht zu sagen, okay, und in Zukunft müssen es private Zahlungsdienstleistungen sein, sondern es muss einfach gewährleistet sein, dass ich eben genau wie dann deine Großeltern zum Beispiel nach wie vor die Möglichkeit habe, mit Bargain zu zahlen, wenn ich das möchte. Und, aber auch, wenn ich jünger bin und alles über das Handy mache, auch das muss genauso abgebildet sein. Ich glaube auch im Übrigen, dass das eine Stärke des österreichischen Sektors ist, dass wir eben so nah an den Kundinnen und Kunden sind und dass das eben auch noch möglich ist, dass ich in eine Filiale gehen kann und mir da das Geld abheben kann.
Also das sehe ich auf jeden Fall als großen Vorteil und was man glaube ich auch noch erwähnen muss und das sehe ich eher als das Thema nur beim digitalen Euro. Ich glaube, die Menschen in Österreich, wir haben ja, und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wir haben ja das Gefühl, wir zahlen schon digital. Jeder hat diese NFC-Funktionen auf seinem Handy, die nutzen wir tagtäglich, also ich zumindest. Ja, sehen. und deswegen gibt es dieses Gefühl, dass wir digital bezahlen schon und das ist schon auch eine Frage, die wir uns stellen, wie schafft, also wenn der digitale Euro kommt, das ist mittlerweile klar, und damit der aber erfolgreich sein wird, brauchst du die Kundinnen und Kunden, die den nutzen und da stellen wir uns auch die Frage, wie schafft man das oder wie wird das irgendwie gemacht, weil ich habe nicht
das Gefühl, dass man draußen jetzt auf den digitalen Euro wartet. Wäre vor ein paar Jahren nicht mein Eindruck gewesen und heute glaube ich noch weniger. Wenn du, also du bist jetzt bald ein Jahr in deiner Funktion, wenn du ein bisschen den Blick in die Zukunft machst, sagen wir, eine volle Legislaturperiode, fünf Jahre, wo glaubst du, was wird sich bei den Endnutzern verändert haben im täglichen Bezahlen? Ich glaube, dass natürlich diese ganzen digitalen Weiterentwicklungen, die werden immer noch weitergehen, und ich glaube, die Aufgabe von unserem Sektor ist auch, da dabei zu sein und diese Dinge auch zu begleiten und eine Aufgabe wird auch sein, den Spagat gut zu schaffen, eben zwischen dem,
dass es noch genügend Leute gibt, die eben da mit Bargeld zahlen wollen, aber auch eben die jungen Kundinnen und Kunden, die eben alles gerne auf einer App haben werden. Also persönlich glaube ich, das Bargeld wird nicht verschwinden. Es wird, natürlich wird der Gebrauch immer weniger werden, aber das wird in Österreich, glaube ich, im Vergleich wahrscheinlich zu anderen europäischen Ländern langsamer gehen, weil wir einfach so eine starke Bargeldkultur haben und zeitgleich werden die digitalen Lösungen werden immer mehr werden.
Damit werden auch die Herausforderungen natürlich mehr werden und im Prinzip geht es ja immer mehr darum, wer steckt denn quasi hinter diesen Lösungen. Das ist ja eigentlich das Thema und es ist wurscht, ob das dann digitale Lösungen sind, ob das Stablecoins sind, ob das Kryptowährungen sind, wer quasi ist, wer ist der, der hinter diesem System steckt, weil nur so, wenn ich das weiß, weiß ich auch, wie mit meinen Daten umgegangen wird und da, glaube ich, sind Banken einfach gute Ansprechpartner, weil sie aufgrund der Regulierung und den Themen der letzten Jahre einfach sehr gut vorbereitet sind.
Das Thema Cybersicherheit hat einfach eine oberste Priorität und somit, glaube ich, wenn man sich da weiterentwickeln möchte, braucht man einfach die Banken als Partner. Weil du das Thema weiterentwickeln angesprochen hast, weil es zum Abschluss würde ich das kurz noch aufreißen wollen, es gibt ja auch viele neben den klassischen Banken, die, ich sage mal, Neobroker, wie sie da alle heißen, sind die, Neula, Sparte eigentlich vertreten? Das kommt immer darauf an, ob sie eine Bankenzulassung haben. Also sobald du quasi Bankgeschäfte nach Paragraf 1 BBG hast, was dann auch somit von der FMA die Zulassung hast und als, also wirklich Bank, Bankgeschäfte machst, dann bist du bei uns in der Sparte.
Finanzdienstleister, wie eben zum Beispiel gewisse Kryptofirmen, sind in einer anderen Bundessparte. Also die sind nicht bei uns, wobei man zeitgleich auch sagen muss, da stimmen wir uns extrem intensiv natürlich ab. Es sind nicht alle Herausforderungen dieselben, aber doch einige und da versuchen wir schon gemeinsam auch gut vorzugehen. Liebe Eva, zum Abschluss danke dir herzlich fürs Dabeisein. Ich sage es jedem meiner Gäste, hast du noch eine letzte Botschaft für die Zuhörerinnen und Zuhörer? Meine letzte Botschaft an die Zuhörerinnen und Zuhörer ist, glaube ich, dass wir als Bankensektor in gerade herausfordernden Zeiten wichtige Partner sind und das sollten wir einfach für die Zukunft auch nicht vergessen.
Dann freue ich mich schon darauf und bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt. Danke dir. Ciao. Danke. Tschüss. Wenn dir diese Folge gefallen hat, folge den Podcast, bewerte ihn und teile ihn mit Freunden. Ich freue mich immer über Feedback. Bis zum nächsten Mal. Ciao.