Zwischen Bognergasse und Ballhausplatz.Mit Nikolaus (Niko) Hutter & Felix Geyer

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Brennt bald auch Österreich wie Frankreich?

Niko & Felix · 28. Oktober 2026 · 56 Min.

Worum es geht.

Niko Hutter und Felix Geyer nehmen die Proteste in Frankreich zum Anlass, über politische Unzufriedenheit und die Protestkultur in Österreich zu sprechen. Sie erklären die Macht des französischen Präsidenten und diskutieren den Erfolg einfacher politischer Antworten. Weitere Themen sind die Kürzungen an Österreichs Universitäten, Integration, Zuwanderung und die Folgen niedriger Geburtenraten.

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Liebe Hörerinnen und Hörer,

diesmal sitzen Felix und ich wieder zu zweit am Tisch, und der Anlass liegt ein gutes Stück westlich von Wien. In Frankreich haben im September Schülerinnen und Schüler gegen heruntergekommene Schulen und fehlende Lehrkräfte protestiert. Daraus sind landesweite Proteste gegen die hohen Lebenskosten geworden, mit Plünderungen, über tausend Festnahmen an einem einzigen Tag und einem ausgebrannten Rathaus in Limoges. Aufgenommen haben wir letzten Samstag. Was an diesem und den folgenden Tagen passiert ist, wisst ihr beim Hören besser als wir.

Der rote Faden ist eine Frage, die Felix mir gestellt hat: Wie weit ist Österreich eigentlich von solchen Bildern entfernt?

Um das zu beantworten, schauen wir zuerst auf Frankreich selbst. Ich versuche zu erklären, warum die Fünfte Republik so stark auf einen Präsidenten zugeschnitten ist und wer von der Unruhe profitieren will, ein halbes Jahr bevor die Französinnen und Franzosen einen Nachfolger für Macron wählen. Dann kommen wir nach Österreich, wo zur gleichen Zeit gegen die Kürzungen an den Universitäten demonstriert wurde, und fragen, ob wir überhaupt eine Kultur des Massenprotests haben. Am Ende landen wir bei Integration und Zuwanderung. Bei rund 1,3 Kindern pro Frau, so wenigen wie nie zuvor, halte ich unseren Wohlstand ohne Zuzug für nicht haltbar. Genauso klar ist für uns beide, dass sich an die Regeln halten muss, wer hier leben will. Dass Felix dabei einen Umweg über Star Trek nimmt, gehört zu dieser Folge dazu.

Mir ist bei der Aufnahme bewusst geworden, wie schnell man bei diesem Thema in einfache Antworten rutscht und wie wenig sie am Ende tragen.

Euer Niko

00:00:00 Cold Open und Intro 00:00:04 Frankreich in Aufruhr: Wie aus Schülerprotesten gewalttätige Krawalle wurden 00:01:50 Crashkurs Fünfte Republik: Warum der Präsident so mächtig ist 00:09:27 Wer da wirklich auf der Straße ist 00:12:33 Wahl 2027: Le Pen, Mélenchon und die bröckelnde Brandmauer 00:18:52 Uni-Kürzungen und Demos: Droht Österreich ein französischer Herbst? 00:21:54 Star Trek und die Banlieues: Wie Viertel unregierbar werden 00:27:30 Von den Corona-Demos bis heute: Wie protestbereit ist Österreich? 00:34:47 Integration ohne Ideologie: Asyl, Gastarbeiter, Fachkräfte 00:42:05 1,3 Kinder pro Frau: Warum es ohne Zuzug nicht geht

Kapitel.

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  1. 0:00Cold Open und Intro
  2. 2:19Frankreich in Aufruhr: Wie aus Schülerprotesten gewalttätige Krawalle wurden
  3. 4:09Crashkurs Fünfte Republik: Warum der Präsident so mächtig ist
  4. 12:49Wer da wirklich auf der Straße ist
  5. 14:25Wahl 2027: Le Pen, Mélenchon und die bröckelnde Brandmauer
  6. 21:15Uni-Kürzungen und Demos: Droht Österreich ein französischer Herbst?
  7. 24:16Star Trek und die Banlieues: Wie Viertel unregierbar werden
  8. 29:53Von den Corona-Demos bis heute: Wie protestbereit ist Österreich?
  9. 37:08Integration ohne Ideologie: Asyl, Gastarbeiter, Fachkräfte
  10. 44:441,3 Kinder pro Frau: Warum es ohne Zuzug nicht geht

Das Gespräch zum Lesen.

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Nikolaus, Das war eine anstrengende Folge. Ja, die war etwas länger als erwartet, aber das verwundert mich auch nicht, weil seit wir mit den Videos begonnen haben, dauern unsere Folgen halt generell länger. Wir haben in Frankreich begonnen, bei den Protesten, haben dann einen Blick darauf geworfen, wie sich Frankreich zu dieser Situation entwickelt hat, so da haben wir sehr, sehr früh begonnen, vor der französischen Revolution, und anschließend haben wir den Blick nach Österreich gewagt. Wie es hier ist, wie es hier anders ist, sei es politisch, sei es auch von den sozialen Verhältnissen, um dann zum Thema Migration zu kommen und mit Migration auch Integration und wie wir das ganze Thema sehen. Und dann haben wir die sisyphus Aufgabe auf uns genommen. Zu versuchen, die Totale sozusagen auf das Thema Migration zu bringen und sie ideologiebefreit zu betrachten. Auch die kritischen Punkte

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anzusprechen. Ich würde mal sagen, sowohl von links als auch von rechts, wenn man es auf dieses Spektrum runterbrechen würde. Wir haben damit garantiert einige Zuhörerinnen und Zuhörer persönlich in ihrer Weltanschauung beleidigt, aber das ist das Unleidige bei diesem Thema, man wird es nie allen Recht machen können. Ja, wie bei allen polarisierenden Themen, egal welche Meinung man einnimmt, welche Position man einnimmt und auch egal wie Vers wie man versucht es sachlich einzuordnen, es wird immer jemanden emotional berühren und das ist auch gut so, weil dann beschäftigen sich die Leute ja auch damit und ist das Wesentliche ist ja, dass man sich damit beschäftigt, dass man sich auseinandersetzt.

1:42

Wenn man daraus halt die Schlüsse zieht, dass man dann gewalttätig werden muss wie in Frankreich, dann ist das natürlich keine akzeptable Lösung. Aber alles davor, darüber kann man reden. In dem Sinne viel Spaß beim Zuhören. Ich kenne den nicht, den Paco. Kennst du? Nein. Der Paco von Ballermann. Ja, ich weiß schon, wer das ist, aber den kenne ich nicht. Wieso hast du? Wieso kennst du den Paco nicht? Ich hab nie mit dem geredet. Ach so, ja ja, wieso sollte ich den kennen? Er hat mir dann Fotos von seiner Frau geschickt. Schaut das gut aus, das Bild? Ja gut, dann fangen wir einfach mal an.

2:19

Nico Keske, Typ par francais. Ich spreche gar kein Französisch, lieber lieber Felix, aber ich weiß, was in Frankreich gerade los ist. Und schön, dass du danach fragst. In Frankreich sind gerade massivste Union. Es hat als Schülerproteste begonnen, gegen die Bedingungen in den Schulen, aber es sind mit, die sind mittlerweile ausgeweitet, also sie sind teilweise auch gekapert von verschiedensten Gruppierungen, von auf auf der Jean, wie heißt der Jean Luc oder Jean Francois Melechon? Jean Luc Melechon Melechon.

2:57

Auf der einen Seite der sich, da der der, der diese stark für seine eigenen politischen Ambitionen. Der Linker. Das ist ein links, links, links. Ein Linker, der auch von manchen auch als linksextrem eingestuft wird. Er lehnt zum Beispiel die Europäische Union ab. Also er lehnt auch. Grundsätzlich Frankreich in seiner in der Rolle in seiner aktuellen Rolle in der Europäischen Union ab. Also in Österreich wäre er fähig, Vizekanzler einer Sozialdemokratie zu werden. Möglich ja möglich, ich meine dafür erinnern an dieser Stelle dieses Interview vom Andreas Pabler zu Corona Zeiten, wo er die wo er die EU als den als das große Terrorprojekt bezeichnet hat.

3:44

Ja, das Schöne. Grüße an den Medienminister. Genau, genau. Ich erinnere mich noch an dieses dieses Interview, wie es damals 2023 sehr stark rausgespielt wurde also. Als er kandidiert hat, aber in Frankreich ist es ja grundsätzlich so, dass die französische Linke sehr gespalten ist. Also jetzt nach Hollande ist die stark zerfallen, also als der Präsident war, und das halt ja nicht so toll gemacht hat, sagen wir mal so. Vielleicht ordnen uns, ordnen uns das einmal ein. Also. Gehen wir jetzt einmal davon aus, eine Person an diesem Tisch der Politikexperten hat keinen blassen Schimmer von französischer Politik. OK, vielleicht.

4:23

Vielleicht, vielleicht hol uns einmal ab. Wer ist denn jetzt aktuell Präsident in Frankreich, welcher Partei gehört er an und wo sind denn jetzt ad hocs seiner großen Probleme? Macron ist aktuell Präsident, er ist in seinem aktuell letzten Jahr. Kommendes Jahr sind Wahlen in Frankreich, da kann er. Aufgrund der Sperre nicht noch einmal antreten, das heißt, es muss jedenfalls ein neuer Präsident gewählt werden. Das weil, weil das jetzt 2 Perioden war, der hat eine eigene Bewegung gegründet, Republik n Marsch oder so hieß die bei der Gründung. Republik Hommage.

5:03

Republik Hommage. Ja, du kannst. Also du magst mich über französische Politik wissen. Ich hab mir seit jeher auch in der Schule schon schwer getan, die Französische das schriftliche ins Sprachliche zu übersetzen, sag ich mal. So, darum hab ich Französisch erst auf der Uni gelernt. Hör ich nie und es ist also er ist grundsätzlich ein Liberaler. Er hat diese Bewegung sowohl aus Personen auf dem Spektrumsseite als auch auf der rechten Spektrum Seite als eine Bewegung der Mitte aufgebaut. Als er in Frankreich an die Macht gekommen ist.

5:38

Davor war Präsident Holland, der war Sozialist. Davor war Sarkozy, Sarkozy war die Partei, heißt mittlerweile glaub ich die Republikaner übersetzt, der wurde mit bekannt, vielleicht ist strafrechtlich verurteilt wegen gewisser Geschäfte. Ein anderes Thema aber jedenfalls musst du dir vorstellen, dass in Frankreich die Situation grundsätzlich so ist, dass die politische Parteienlandschaft stark zersplittert ist. Aber das politische System sehr präsidial, sehr zentral ausgelegt ist. Das heißt, der Präsident hat dort sehr, sehr viel mehr macht als das ein Bundeskanzler beispielsweise in Österreich hat.

6:15

Stärker zersplittert als in Österreich auf jeden Fall auch stärker zersplittert als in Deutschland und und ganz so schlimm zersplittert wie in den Niederlanden. Ja, das sind alles Systeme, die so halt schwer vergleichbar sind. Frankreich kommt, wenn man sich's historisch anschaut. Aus der Revolution. Ja, sogar noch davor. Liberté. Egalité. Absolut richtig. Freiheit gleicher Brüderlichkeit. Geschwisterlichkeit übersetzt man es jetzt. Super verzeih mir. Ich bin natürlich genauso wie du absolut vogue die. Die, die aus der Historie heraus Frankreich ganz, ganz früher Mittelalter Feudalstaat, war verschiedenste Fürstentümer. Das wurde dann über die Jahrhunderte hinweg ich, ich vereinfache jetzt sehr stark zentralisiert von den verschiedenen Königen, das ist

7:12

die zentrale, sag ich mal, politische Bestreben in Frankreich, da in der in, im Königreich war, die war Machtmöglich stark im Absurdismus, wie man es heute nennt, genau der Staat bin ich. Zu zentralisieren, einfach aus der Historie heraus, dass das Halt verschiedenste Fürstentümer war, zersplittert war und so weiter und sofort. So jetzt kommen wir dann zu Französisch. Verstrichen mit den deutschen Nachbarn durchaus ein gutes Konzept, ne? Ja, die Deutschen haben an einen anderen weggegangen, sag ich mal so, die haben halt die Einigung später gehabt, wenn man es historisch betrachtet auch stark durch Napoleon beeinflusst, weil das.

7:50

Unter dem Eindruck der Besetzung und der Franzosenkriege ist ja die deutsche Einheit, die Bewegung zur Deutschen Einheit, entstanden. Hätte ich gewusst, dass wir heute über das mittelalterliche und neuzeitliche Europa sprechen, dann hätte ich mich viel mehr gefreut auf diese. Folge OK, aber ich wollte eigentlich noch einen kurzen Exkurs machen. Jedenfalls, es führt zu einer Situation, wo einerseits aus der Revolution heraus und auch in den Phasen danach, man muss bedenken, da gab es ja nicht nur die französische Revolution, sondern dann gab es eine Zeit, wo wieder die Monarchie war, ich vereinfache jetzt.

8:28

Dann gab es eine Zeit, wo die Na das Kaiserreich das zweite Kaiserreich war und dann Napoleon dem. Dritten. Wir sind ja mittlerweile, glaube ich, in der fünften Französischen Republik. Oder genau dann war die vierte französische Republik die vierte Entschuldigung, nein, entschuldige, die Dritte, die dritte französische Republik endete mit der Besetzung durch Nazideutschland. Und dann folgte die vierte Republik. OK, cool. Ja, die vierte Republik folgte nach dem Zweiten Weltkrieg. Ja, sie war es war, das war ein System, das wesentlich weniger präsidial war, auch aus der Historie, sag ich mal, wie Ski Frankreich aus den Überlegungen heraus geprägt hat man halt damals nicht einen superstarken Präsidenten haben wollen, das Ende. Der Frankreich war ein ein deutscher Marionettenstaat. Richtig.

9:22

Genau, nur zum Einordnen. Das wird zum Euro. Vichy, Frankreich, nach dem Badeort benannt, war der Hauptsitz der Verwaltung, die nicht direkt durch Deutschland verwaltet war, im Zweiten Weltkrieg durch Nazideutschland und die Situation war die, dass dieses System extremst krisenanfällig war. Also da folgte wirklich Regierung auf, Regierung, auf Regierung in extrem kurzen Abständen. Und woran sie endgültig gescheitert ist, war der Algerienkrieg. Der Algerienkrieg war der Auslöser für die eine Staatskrise, die darin endete, dass Teile des Militärs sich einen Putsch versuchten. Ich vereinfache noch mal stark, er ist gescheitert, aber aus aus Archal de Gaulle, der das freie Frankreich im Zweiten Weltkrieg geführt hat, hat in dieser Phase. Dann als Präsident die Fünfte

10:19

Republik, wurde Präsident und hat die Fünfte Republik begründet, und das war ein System, das bis heute in leichter Abänderung fortbesteht, in dem alles sehr stark auf den Präsidenten, seine Rolle und eine Regierung, die extrem unter seinem Einfluss steht und ein eine Nationalversammlung, in der die Partei des Präsidenten massivst dominiert, aus aufgrund eines, sag ich mal, Wahlmodus. Der dafür sorgt, dass in einem zweiten Wahlgang dann nur mehr 2 Kandidaten jeweils antreten. Die beiden stärksten im ersten Wahlgang und dadurch automatisch, dass ein zu seinem System führt, in dem in der meisten Zeit der Französischen Republik immer die Partei des Präsidenten gleichzeitig die Mehrheit in der Nationalversammlung gestellt hat.

11:05

Es gab kurze Phasen, wo man es, wo es eine Kohabitation gab, das haben wir auch jetzt, das haben wir in den letzten paar Jahren gehabt. Und darauf, und das merkst du in Frankreich, ist dieses System Zero ausgelegt. Es ist darauf ausgelegt, es gibt einen starken Mann, also es gab nur Männer, es war bisher, könnte jetzt mit bei den nächsten, bei den nächsten Malen anders werden, aber bisher waren es ausschließlich Männer, die diesen französischen Staat geleitet haben, manche sagen auch wie ein kleiner absolutistischer Monarch, also bei Sarkozy hat man das zum Beispiel sehr gerne nachgesagt, also.

11:42

Sehr wie ein kleiner Napoleon also. Gut auftritt jetzt. Jetzt sehen wir damit. Jetzt sehen wir damit die den aktuellen Status quo in Frankreich. Wir haben ein ein präsidiales System, würdest du sagen ähnlicher dem amerikanischen System als den als den meisten europäischen Systemen und dieses System ist jetzt in der Krise? Zum einen haben wir die die Götterdämmerung des des Macron. Also seine Tage neigen sich dem Ende zu und zum anderen brennen die Straßen heute. Wir nehmen das am Samstag, dem 24. Oktober auf. Für heute sind ja wieder Demonstrationen angesetzt. Es gab ja die es, es gab ja die Idee, den Ausnahmezustand zu verhängen, das wurde dann nicht gemacht. Aus politischen taktischen Gründen bisher. Aus politischem Kalkül heraus.

12:32

Genau. Und jetzt müssen wir sehen, wie es, wie es heute wird, also wenn ihr das hört am Mittwoch wieder. Wir wissen nicht, was was war am Wochenende und wie Schlimmes diesmal war und welche, welche Rathäuser diese Demonstranten diesmal abgefackelt haben. Du hast gesagt, das hat als Schülerproteste begonnen, wenn ich an schülerproteste denke, dann denke ich an die an die Grantige Greta Thunberg, die Scholz dys Golstreik Verklimmert macht und dazu führt, dass dass eine Zeit lang viele Schüler am Freitag nicht in der Schule waren und ein längeres Wochenende hatten.

13:08

Wenn ich mir die Bilder in Frankreich anschaue, ich sag es jetzt so neutral wie es geht, dann schauen mir die nicht aus wie französische Schulkinder und nicht nur, weil sie keine Schuluniformen tragen. Richtig, es ist halt bei Protestbewegungen oft so, nur weil etwas als etwas beginnt, als Protest gegen diese Sache. Heißt es ja nicht, dass andere Gruppierungen, sei es von dem politischen, Linken oder generell unzufriedener wie die. Antifa schauen Sie mir aber auch nicht aus. Personen mit mit Migrationshintergrund, Personen aus ärmeren Gegenden, Banlieues, die halt soziale massivstes Thema mit der sozialen Benachteiligung haben. Also in Frankreich gibt es, ich sag es mal so, mit dem beim Thema Integration mehr Probleme.

13:55

Also es in Österreich. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt, also in vielerlei Hinsicht. Wenn man sich diese Problemvierteln anschaut, sage ich, sei es gewisse Pforte von Paris oder auch in anderen Städten, da ist halt eine soziale Situation, wo es nicht verwunderlich ist, dass es sehr, sehr aufgeladen ist. Die Stimmung, sage ich mal so, dass in Frankreich aktuell, wenn man sich die Umfragen anschaut. Die für die kommende Präsidentenwahl, das Rancomplay National also das ist die, ich sag mal, das war, hieß früher Front National, wurde dann von der Le Pen umbenannt, um es damit, um es breiter anschlussfähig zu machen, sag ich mal so, und der der linke Kandidat, der die Kandidaten sind, die aktuell nach den Umfragen die Frontronner sind, wo man merkt aktuell. An der Stelle möchte ich halt

14:52

dazu anmerken. Wann wird gewählt? Es wird nächstes Jahr im Mai, wenn ich das über April. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher gewählt, man muss halt dazu sagen, auch Macron auch auch beim letzten Mal war es so, dass Macron zum Beispiel erst sehr, sehr spät in den Wahlkampf eingestiegen ist, das heißt, französische Wahlen, da kann man von seinem Zeitpunkt, wo wir jetzt sind, noch nicht wirklich sagen, wie es. Zu dem Zeitpunkt dann im beim am Wahltag ausschauen wird ist, dass da kann sich sehr viel noch bewegen. Es gibt noch andere Kandidaten die aus einem aus, aus der Mitte, Mitte rechts kommen, aus Mitte links sage ich mal so, da gibt es mehrere Personen die sich aktuell positionieren, die sage ich mal so in einem zweiten Wahlgang gute Chancen hätten denke ich.

15:45

Le Pen zu besiegen. Also Marie Le Pen sagst, du ist gesetzt für den zweiten Wahlgang. Ja, also beim letzten Mal muss nur nur zur Einordnung war auch sie beide Male die im zweiten Wahlgang die Gegenkandidatin zu Macron. Also es ist beim beim ersten Mal noch wesentlich deutlicher für Macron ausgegangen, um zur Historie muss man auch dazu sagen, ihr Vater. Der mittlerweile ich ich weiß nicht wo man noch lebt, aber er wurde von ihr aus der Partei ausgeschlossen, also von seiner Tochter, weil er halt so absolut nicht sag ich mal, gesellschaftlich anschlussfähig war, der war halt wirklich noch, ich sage mal ein rechtsextrem an der alten Schule, der zum Beispiel wie? Ist man rechtsextrem in Frankreich? Ich sage mal, wir bedienen jetzt ein ein deutschsprachiges Publikum und ich würde mal davon

16:41

ausgehen, wenn wir an einen rechtsextremen Denken in Österreich und in Deutschland, dann haben wir ein sehr klares Bild vor Augen, auch welchen Ideologien die anhängen. Ich nehm an, aus der Historie heraus, ein französischer rechtsextrem wird nicht so eine Ideologie anhängen. Den Nationalsozialismus meinst du jetzt ja, also. Nein, natürlich. In der Form gehören sie dem nicht an, aber sie sind. Also es gibt eine eine französische Rechte und eine, es gibt eine französische Rechtsextreme, das ist der Frontrunner von der Rechtsextremen, nicht, dass ich ihn jetzt falscher spreche, Erik Sinur oder so heißt er. So circa geschrieben, wenn ich das falsch ausspreche, dann korrigiert es mich gerne.

17:26

Liebe Zuschauer und Zuhörerinnen. Monetisch in den Kommentaren. Er ist jedenfalls zweimal verurteilt worden, mittlerweile wegen Aufhetzung zum Hass, so glaube ich, heißt das rechtskräftig das. Ist der Typ, der im Sellner Child. Genau. Ja, das ist der. Und diese Person ist ist jemand, den zum Beispiel auch Le Pen als zu radikal einstuft, weil weil sie halt Umvolkung, also in in den Netteren Begriffen Umvolkung und ethnische Begriffe von von verschiedensten anderen wollen. Also in ihren Inhalten durchaus deutlich, durchaus nicht unähnlich mit mit mit, mit Rechtsextremen unserer Länder. Ja, es ist Inhalt, man kann sie halt nicht als. Ich, ich will das Wort nicht sagen, weil auf youtube ist das schwierig, bezeichnen, aber die Inhalte sind jetzt von einem, ich sag mal völkischen

18:23

Nationalbegriff nicht so weit entfernt. OK, da sehen wir uns doch näher und ähnlich an mit den Nachbarn. Ja, das das zieht sich ja durch alle Länder. Diesen Begriff wirst du in in Europa fast überall finden, unter den extremen Rechten. Ist logischerweise, weil die. Dass das Thema das Thema des Nationalismus, wie er im 19. Jahrhundert entstanden ist, der ja auch die Keimzelle diverser diverser dieser Ausformulierungen oder Ausstülpungen war, kombiniert mit diesen Rassethemen, ja, ist klar. Genau.

19:01

Und man muss auch dazu sagen, ihr Vater, wie gesagt, war auch mal Präsidentschaftskandidat Anfang der Zweitausender und da war es so, dass. Das ich mir fällt der französische Begriff gerade nicht ein. Es ist eine eine, eine ähnliche Begriff wie die Brandmauer in Deutschland, dass Parteien verschiedenster Lager sich zusammentun und wenn ein rechter Kandidat antritt, taktisch wählen um damit dieser Kandidat auf jeden Fall verliert. Und damals war das irgendwie so 90% waren einfach gegen für für den amtsinhabenden Präsidenten. Damals und das das das ist in den letzten Jahren immer wieder passiert, bei den vergangenen Wahlen, nur diese diese Form von Brandnauer ist über die Jahre langsam aber sicher schwächer geworden.

19:52

Ist halt spannend wie sich das auswirken wird bei den kommenden französischen Wahlen. Aber jetzt wieder zu unseren, zu unseren Demonstranten. Die Rathäuser in Frankreich anzünden und Louis Vuitton Jobs ausräumen. Das sind keine Schüler. Wer sind die? Verschiedenste Gruppierungen, auch Gruppierungen mit starkem Migrationshintergrund. Es sind auch einfach Verbrecher und gewalttätige, die einfach das auch nutzen, um Sachen anzuzünden, aus Shops auszurauben und und und. Es ist einfach eine, sag ich mal, schwierige wirtschaftliche Lage, dann hohe hohe Staatsverschuldung und viele, viele andere Faktoren, die wir in Österreich teilweise auch haben, aber bei weitem noch nicht so schlimm.

20:35

Also Mitläufer. Wir haben das Problem, wir haben das Thema mit der mit der Integrationspolitik. Ich ich würde einfach sagen, viele Probleme, die zusammenkommen und wo verschiedenste politische Akteure vor allem auf der auf der linken Seite, aber die die Rechten nutzen es genauso, indem sie sagen, ja, schaut euch an, was die aktuelle Regierung macht, sie kann die Unruhen nicht verhinten wir sind die Alternative, wählt uns, ist das, was Le Pen jetzt überall gerade rausschießt. Ich sag mal so sie es sind Proteste die geboren sind aus einer massiven Unzufriedenheit mit den Zuständen in Frankreich und. Also um jetzt auch langsam quasi die die Brücke nach Österreich zu schlagen.

21:18

Du hast gesagt, begonnen hat das in Frankreich als Schülerproteste vergangene Woche. Beziehungsweise während wir unsere letzte Folge letztes Wochenende aufgenommen haben, gab es ja diese Klausur im Bundeskanzleramt, wo man meinte, man hatte das das Budget für die für die Wissenschaft gerettet. Weißt ja, wir haben uns ja unterhalten über die Budgetkürzungen bei den Ärzten et cetera, wo wir noch gesagt haben, naja das jetzt nicht überzubewerten, jetzt ist dann schon so, dass die Universitäten sagen, sie müssen Personal einsparen, ich glaube 200 200 Posten oder so müssen eingespart werden und hier gibt.

21:57

Ging es ja auch jetzt schon los in Österreich. Damit, dass jetzt für vergangene Woche für die Wissenschaft und Gegenkürzungen im Wissenschaftsbereich auf die Straße gegangen wurde. Ja, ja, ja, voll total. Aber waren das ähnliche Geschichten, waren das andere Geschichten, wann, wann kommen dann wann, wann fangen dann bei uns die Sachen wieder an zu brennen, ist schon wieder Corona Demo Zeit, oder? Ja, du hast das ja ganz gut beschrieben. Unzufriedenheit. Es ist eine Sache und Protest gegen ein bestimmtes Thema ist eine Sache. Der Übergang von einem Protest gegen ein Thema, sage ich mal, jetzt die Kürzungen auf der Uni zu, die Uni zu zu, dazu, dass das ein Haufen anderer Gruppen mobilisiert, weil sie einfach generell mit der aktuellen Politik, mit ihrer eigenen Lage, mit sei es wirtschaftliche, sei es mit den Chancen, die sie sehen in diesem Staat, nicht zufrieden sind. Dann kann das sehr schnell außer

22:55

Kontrolle geraten. Dann kann das zu Situationen führen, wo Polizisten angegriffen werden, wo Polizisten in die Situation kommen, dass sie verletzt, geschlagen, getötet werden. Da kann's passieren, dass auf einmal Radhäuser brennen, dass ja Plünderungen passieren und so weiter und sofort, was ich aber schon der Meinung bin ist, dass wir davon in Österreich noch weit entfernt sind, weil. Geh mal in Frankreich durch gewisse Vierteln und geh mal in durch Wien am Reumannplatz. Geh mal wirklich dorthin, das ist wirklich eine andere Welt, also das ist das ist also also.

23:36

Wir sprechen jetzt von Frankreich, nicht vom Reumannplatz. Der Reumannplatz ist ja also vielleicht vielleicht du wirst jetzt als Frau nicht alleine, und zwar in der Früh über den Reumannplatz gehen, aber bei tags musst du dir wirklich keine Sorgen machen. Ja, das in gewissen Viertel von Paris. In gewissen Vierteln von Vabaris würde ich nicht reingehen. Ja, ich auch. Nicht ja, also nein, also würde ich, würde ich wirklich nicht machen. Also gewisse, Sie sind auch in einer Weise heruntergewirtschaftet, wie wir es in Wien nicht kennen, dies diese Gegend, also man muss nur mal googeln wie das ausschaut, das ist nicht schön. Ich möchte jetzt in eine Kerbe von Gernot Blümel schlagen. Ja, Gernot Primel hat nämlich wieder hier mit dem Podcast mal was Großartiges gemacht.

24:24

Er hat Star Trek ins Spiel gebracht und wer es noch nicht weiß über mich, wer es noch nicht wusste, der weiß es ab jetzt. Ich bin glaub ich. Also du wirst niemanden in deinem Bekanntenkreis finden. Liebe Zuhörerinnen, lieber Zuhörer, der ein größerer Star Trek Freak ist als ich, ja. Das habe ich danach erfahren von der. Ja, ja, ja, an die Stelle an der Stelle. Lieber Gernot, lass uns da gerne mal abnehmen, ich weiß nicht wie, wie arg das bei dir ist, weil es hat ja die KI dir diesen Tipp gegeben mit dem Commander Data schwamm drüber, ich komme vom Thema ab, du hast in in Star Trek Deep Space Nine. Hast du eine Folge, in der sie irrtümlich ins 21. Jahrhundert ins Jahr 2024 zurückreisen? Serie ist aus den Neunzigern, also das war nicht zeitgenössisch, das war damals quasi noch ein distopisches Zukunftsbild, und in diesem, in diesem, in diesem 2024 aus der Star Trek Welt haben Sie

25:23

sogenannte Sanctuary Districts in allen Städten. Und dort werden. Einfach Ghettos. Effektiv waren es Ghettos, also man hat einfach alle Leute, mit denen man nicht wusste, was man tun sollte, die nichts zur Wirtschaftsleistung beigetragen haben. Menschen, die geistig behindert waren, in diese Bezirke zusammengepfercht und sich sie dort grundversorgt. Unterversorgt. Du siehst dann auch so diese Bilder, wie sie in diesem, wie sie in diesem Sanctuary District gestorben sind. Ja, und dann kommt es zu den sogenannten Bell Riots, der Captain Cisco muss dann den Gabriel Bell, der der Anführer dieser Aufstände war, um für bessere Lebensqualität zu sorgen, ersetzen, weil der irrtümlich erschossen wurde. Blöd.

26:09

Das heißt, es sei, was die da zeigen. Sozusagen ist eine Gesellschaft, die sich aufgegeben hat und die ihre Probleme einfach an einen Teil der Stadt zusammengepfercht hat, um ihnen aus dem Weg zu gehen. Ist das eine, ist das eine Analogie zu dem, was in Frankreich passiert ist? Na ja, oder? Na ja, also ich würde ja behaupten, dass wir das, wenn man distopisch weitergehen würde, das wo, wo das wo in wie man jetzt in Frankreich die Situation auch hinführen würde. Also wenn man sehr dystopisch. Also so, wenn es noch nicht ist, ja, da einfach die Leute Entschuldigung gesperrt hat. Da das Beispiel das nennen ist ja auch eine Dystopie, also das ist ja der historisch, wenn man es, wenn man davon von das Star Trek sich anschaut, das das geht ja davon aus, dass die Föderation der Planeten eine Utopie ist.

26:54

Und davor eben die Erde des 21.22. Jahrhunderts. Oder wie auch im im. 22. Jahrhundert war es schon wieder labern. OK, ja. Das 21. Jahrhundert war eine dritte Welt, du. Hast aus dem Dritten Weltkrieg genau der die Menschheit an die Zerstörung bringt und dann just aus einer mit aus einer Nuklearwaffe baut, der Seffrin Cochrane. Sein Warpshift die Phoenix und trifft dann macht dann seinen Warpflug und die Vulkanier werden darauf aufmerksam und die Vulkanier bringen dann sozusagen die Technologie durch die sich die Welt in eine Utopie verwandeln.

27:29

Kann ja, ich sag es mal so, wir sind jetzt im Jahr 2026 das 21. Jahrhundert hat noch 64 Jahre also. Ich will jetzt in meinem Kalender schauen. Es ist im Jahr 2064 da. Und der erste Warpflug Ich weiß jetzt das Datum nicht genau. Ich glaube es ist im April irgendwann OK, also bisschen hätten wir noch und es wird sich auch noch ausgehen, den den kanonischen Dritten Weltkrieg sozusagen. Toll. Ja, da wollten wir jetzt nicht hin. Also es ist noch nicht so, es ist diese wo, wo, was mich eigentlich interessiert hat jetzt und was ich, was ich Nachforschung anstellen wollte, wie die Situation in Frankreich in diesen gewissen Vierteln so prekär werden konnte, dass.

28:14

Dass du dort untertags eigentlich nicht mehr hineingehen möchtest, dass sich dort Polizisten teilweise auch nicht mehr hineintrauen und dass die effektiv und dass die effektiv unregierbar sind. Wer wer hat da, wer hat das so verkackt? Das war nicht nur eine Person, das war Prozess über viele, viele Jahrzehnte hinweg, muss ich ehrlich sagen. Du kannst dir zum Beispiel anschauen, da gibt es. Also das sind es eher Actionfilme, die Handeln in Frankreich über in diesen Banlieues. Das sind auch so sag ich mal, eine Steigerungsform von von oder ähnlich den Filme, die du gerade beschrieben hast. Es sind auch so Vierteln, die in dem Szenario dann eingemauert sind, die abgetrennt sind von der Außenwelt und drinnen herrschen irgendwelche Gangs und irgendwelche verrückten Gewalttätigen und Polizei kontrolliert nur was rein und was rauskommt.

29:08

Ist ein ähnliches Szenario, sage ich mal so, dass da deshalb habe ich auch gesagt, das wäre das wo, wo wo du hinkommen würdest. Das ist ein Prozess, der passiert ist in Frankreich über viele, viele Jahrzehnte, den ich dem, da würde ich eine ganze eigene Episode brauchen, um das Aufzuschlüsseln, die wir dorthin gekommen sind, muss ich da ehrlich sagen, und dann würde ich auch einen Experten noch mal zusätzlich dazu ziehen. Weil auch wenn ich das französische politische System kenne, über die sozialen Verhältnisse zu reden, in den Bannelieus und wie man zu den Bannelieus gekommen sind in der Form. Dann lass.

29:48

Würde ich, würde ich mich nicht trauen. Dann lass dieses Verhörinterview zu diesem Thema an dieser Stelle beendet sein. Also lass uns, lass uns quasi, lass uns quasi die Learnings jetzt nach Österreich umlegen, wie gesagt. Die Unruhen durchaus. Ich sag mal, dass dass es eine gewisse Anspannung in der Bevölkerung gibt aufgrund des aktuellen Sparkurses und aufgrund der aktuellen wirtschaftspolitischen Lage und aufgrund von vielen politischen Entscheidungen der letzten Jahre, das ist da. Ja jetzt sind wir 2 sehr konstruktiv in unserem politischen Frust. Ja, wir setzen uns hier einmal in der Woche zusammen und erzählen es der Kamera, dass wir alles schlimm finden.

30:30

Zugleich zugleich, ich habe es jetzt schon einmal leicht humorell gesagt, aber wenn wir zurückdenken an die Corona Zeiten, da hatten wir auch jedes Wochenende Anti Corona Demos, die auch zunehmend gewalttätiger geworden sind. Daher, was ich mich Frage ist, wie weit sind wir tatsächlich weg davon? Dass wir in Österreich dann also, dass dass die Leute sich hier auch denken, geil, jetzt kann ich meinen Frust ein bisschen rauslassen, gehe ich demonstrieren und schlag mich mit den Schlag mich mit den Crowd Right Control Schilden der Polizei.

31:08

Ich mein, Corona war halt eine Ausnahmesituation. Und ich glaub die extremen Proteste also widerspricht mir gerne, waren auch ab dem Zeitpunkt wo man von der Impfpflicht geredet hat genau, also das war, da war Europa ja auch relativ, also in waren wir in Österreich, in Europa auch relativ einzigartig, ich glaube das hat ja kein Staat, ernsthaft wir. Waren die einzigen, die es in einer Kurzschlussreaktion tatsächlich beschlossen haben wir gesprochen? Davon wurde ja überall, aber es dürfte dann. Ja, das kann man jetzt zwar auch nicht sagen, aber es es dürfte dann so ein Punkt gewesen sein, wo der Alexander Scharrenberg drauf gekommen ist.

31:53

Er, er ist vielleicht, er ist vielleicht doch nicht der beste Bundeskanzler und. Na ja, das war zum Zeitpunkt, ich weiß schon was du meinst. Die Landes hat Leute kommt. Genau die haben ihm, die haben ihm gesagt, wir machen das jetzt. Und er war irgendwie. Schockstarre, hab ich den Eindruck wegen der wegen der Wegen der Wegen der Infektionszahlen damals und gesagt, Ja, passt, wir machen das jetzt. Ja, war nicht neu. Also was ich soweit ich mir so weit wie mir diese Landhaus hauptleutekonferenz geschildert wurde. Damals war es so, das wurde generell in den Raum reingeworfen, warum macht man das nicht jetzt, weil alle schon wieder vor der Situation standen, jetzt machen wir wieder lockdowns und dann hat halt niemand widersprochen in diesem, sag ich mal Machtvakuum, kurz nachdem, kurz nachdem Sebastian kurz.

32:33

Abtrat als Bundeskanzler was dann dazu geführt hat, dass das im im Anschluss direkt verkündet wurde. Genau was sich Caroline Hetstadler als Landeshauptfrau bis heute vorhalten lassen muss und von in diversen rechten Medien als die Impfministerin bezeichnet wird oder impfpflichtministerin bezeichnet wird. Aber ja, also das würde ich als Ausnahmesituation bezeichnen, weil davon sind wir. Einfach von den sozialen Verhältnissen her, von der generellen Unzufriedenheit, ja, die ist da in der Bevölkerung, wir, wir haben auch keine Kultur der Massenproteste, so wie es in Frankreich einfach normal ist.

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Ausgewählte Fundstelle · ca. 33:14

Da demonstrierst du ja gegen regelmäßig gegen alles mögliche, also dass dort, sag ich mal, eine Demonstration ist, Straßen gesperrt ist oder Autobahnen oder weiß Gott was auch immer gesperrt sind, das ist ja relativ normal dort. Dass du außer sag ich mal außerparlamentarisch Opposition betreibst, indem du Proteste organisierst, hat dort eine ganz, ganz andere Kultur als es hier hat bei uns. Ja, mittlerweile gibt es häufiger Proteste, aber aber aber davon sind wir noch weit entfernt, sowohl kulturell als auch von den sozialen Verhältnissen. Und wenn man jetzt bös ist, könnte man sagen.

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Diese Proteste zu Corona Zeiten, von denen wir sprechen, die waren eventuell auch nicht gänzlich außerparlamentarisch organisiert. Korrekt also, sie waren. Sicher auch von Kräften organisiert, die teilweise als Sortimentarisch waren, aber. Ja. An die Spitze dieser. NFG war nie, war nie im Parlament, die hatte halt, während bei den Wahlen, die damals angestanden sind, genau dann Ergebnisse, aber. Das ja, aber die sind in ein einziges, Glaube ich, Landesparlament reingekommen, also Landtag Tschuldige in Oberösterreich, genau und. Die Halt zu der Zeit genau gewählt haben. Genau.

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Und sonst glaube ich nirgendwo, oder? Ja, sind dann halt relativ stark in die FPÖ aufgegangen. Genau also. Ja, vielleicht. Ja, ich mein ich. Grundsätzlich können wir vielleicht um das abzuschließen, können wir morgen solche Proteste wie in Frankreich haben, meine Einschätzung, nein können wir langfristig, wenn unsere Bundesregierungen, ich rede von Regierungen, weil natürlich von einem längeren Zeitraum reden. Weiter so machen und die Unzufriedenheit, die wir jetzt haben, nicht lösen können.

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Ja, also das wird nicht morgen sein, das wird auch nicht nächstes Jahr sein, würde ich sagen, aber ja, 5 Jahre, eine weitere Legislaturperiode, wir können da, sag ich mal in wenn man in 20 naja 2020 36 schauen wo Migration weitergehen wird. Wo, wo, wo sich die Bevölkerungsverhältnisse noch mal ein bisschen verschoben haben werden, wo vielleicht noch diese Probleme, die wir jetzt beim Thema Integration haben, sich noch weiter verschlimmert haben?

35:39

Das vielleicht. Auch nicht rein auf die gesellschaftlichen Themen zu bringen, auch wenn man wirtschaftlich so weitermacht. Also da der ganz große, der ganz große Druck kommt ja wohl von der wirtschaftlichen Seite. Wir haben ein, wir haben 1 der teuersten Sozialsysteme der Welt und das haben wir beschlossen, das können wir uns leisten, und das wollen wir uns. Leisten möchte ich auch sagen, also Schau Migration und das alleine sind ja auch nie die Faktoren, es ist, es ist eine Wechselwirkung aus diesen beiden Faktoren, die du gerade beschreibst. Also wenn die wirtschaftliche Situation die Leute nicht mehr das Gefühl haben, sie können sozial aufsteigen, dann werden sie halt einen Weg suchen, ihre Probleme, ihren Frust irgendwo rauszulassen und. Wenn jetzt eh schon sag ich mal Vorteile, Frust, Konflikte, sei es Integration von Integrationsnatur vorhanden sind, dann werden diese Faktoren kombiniert mit einer schlechten wirtschaftlichen Situation

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natürlich dazu führen, dass sich Personen wie Gernot Blümel das auch ganz gut beschrieben hat, auf den du vorher repliziert hast. Halt sich ihr ihre Antworten bei den nicht etablierten oder bei den Parteien am am rechten Rand vor allem suchen, weil die das Thema Integration in einer sehr radikalen Form Halt bedienen mit Begrifflichkeiten die ich die. Sehr geschickt formuliert sind schaut, nehmen wir ja ansprechend wirken. Nehmen wir es vielleicht nehmen wir es vielleicht einmal raus aus diesem, aus diesem tagespolitischen geschehen, damit wir nicht zur Eier tanzen müssen, und blicken wir mit der, nachdem wir beide irgendwo studierte Politikwissenschaftler sind, mit der politikwissenschaftlichen Brille drauf, das sind, das sind extreme Parteien und extreme Parteien, bedienen sich Strohmann, Argumenten und ein gutes Strohmann Argument hat.

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Irgendwo eine Verwurzelung in den Tatsachen, das steckt, das sind Themen, die die Bevölkerung beunruhigen, natürlich, und in dem Fall ist es ein Thema, das die Bevölkerung grundsätzlich beunruhigt, und dann bietest du eine, dann bietest du eine pauschale, vereinfachte Lösung, die als solche nicht umsetzbar ist, aber gut klingt, und weil du halt mit den anderen so unzufrieden bist, hinterfragt es nicht, nimmst eine Lösung, die dir angeboten wird, und das ist die große Stärke dieser dieser Parteien, die jetzt in. Ganz Europa von rechts außen aufpoppen und um das ja mal auch in dieser Deutlichkeit auszusprechen, in ganz Europa sehen wir das Problem, dass wir mit dem mit dem Thema Integration haben, weil wir einfach eine, wir haben hier ein System, das.

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Wir haben einen sehr konzentrierten, sehr hohen Wohlstand. Gleichzeitig haben wir halt Außengrenzen mit sehr viel, sehr viel niedrigeren Lebensstandards und Leute, die jetzt gemerkt haben, sie kommen eigentlich sehr gut über diese Grenzen zu unseren hohen Lebensstandards in unseren guten Sozialapparat hinein. Und aus einer Paralyse, weil wir uns gedacht haben, halt, wir können doch jetzt nicht hergehen und diese armen Menschen stehen lassen, was ja von einer moralischen Perspektive durchaus richtig ist. Und auch von unserer, aus unserer Story heraus. Wenn man sich anschaut, Eiserner Vorhang, Personen, die aus dem Rostblock geflohen sind, dass man die aufgenommen haben, war ja ein ein System, das selbstverständlich war, also das jetzige Regime ist ist mittlerweile auch teilweise angepasst worden.

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Asylregime ist ja, kommt ja auch ursprünglich aus einer Zeit, wo man Leute aufnehmen musste, die aus dem Osten kamen, in in aus verschiedensten Gründen, da sei es aus Ungarn, sei es aus Polen, weil dort halt volksaufstände waren, die Brutalst unterdrückt wurden, das das, das sind halt andere Voraussetzungen, als wir sie heute haben. Man muss das Kind auch beim Namen nennen. Es wurden auch, es wurden da auch Systeme oder Ereignisse ausgenutzt, von Menschen zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil. Nicht jeder der 2000. 15 geflohen ist, war tatsächlich ein Flüchtling aus Syrien, vor dem Assad Regime, sondern viele sind mitgekommen als Wirtschaftsflüchtlinge. Wir haben nicht gut genug geschaut und in das Bett, das wir uns damals gemacht haben, müssen wir uns halt jetzt legen und die Lösungen finden, und wir werden diese Lösungen nicht finden, indem wir wegschauen,

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wir werden diese Lösungen nicht finden, indem wir sagen, Nein, nein, das hat alles so gestimmt, wir werden diese Lösungen nur finden, wenn man diese Probleme sich jetzt mal annimmt, wenn man sich schaut, wenn man sich anschaut, was kann man damit tun und vor allem. Allem wenn man, wenn man beginnt aufzuhören, Pauschalisierungen über alle drüber zu suchen. Ja, und und indem wir die wirtschaftliche Lage wieder verbessern. Und vor allem in dem wirtschaftliche. Und das ist nämlich danke, den Punkt hab ich nämlich jetzt ganz außer vorgelassen, das darf man es nämlich auch nicht bei jeder, bei jeder Migrationskritik, die man übt, ja, und wir haben jetzt sehr viel Migrationskritik geübt. Das ist ja auch ein wesentlicher Punkt, den man beleuchten muss. Einen den Fachkräftemangel, den wir jetzt. Spüren.

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Den gibt es ja nicht seit gestern, der ist ja nicht begonnen, der hat ja nicht begonnen mit 2021, der hat damals, der wurde damals so stark spürbar, weil weil in Corona Zeiten es erstmals eine Situation gab, die eigentlich sonst wirtschaftlich nicht denkbar ist, wenn. Wir haben nämlich die Unternehmen künstlich am Leben gehalten in diesen Krisenzeiten, sodass die keine Arbeitskräfte abbauen mussten. Das heißt, wir haben einen absoluten Krisenmarkt gehabt, aber Menschen haben ihren Job nicht verloren. Dann war die Krise vorbei, der Wirtschaftsmotor hat wieder begonnen zu arbeiten und aber die Arbeitskräfte waren nicht verfügbar.

41:34

Die Menschen haben ihre Jobs nicht verloren, sondern sind in ihren Jobs gesessen, weiter haben die nicht verloren, es waren die Arbeitskräfte nicht da und das haben wir dann gespürt, dass dieser Konjunkturabschwung, der dann einem Aufschwung gefolgt ist, nicht diese, also sich nicht am Arbeitsmarkt widergespiegelt hat. Jetzt habe ich auch meine Makro und meine mikroökonomische Kompetenz ausgespielt heute. Wenn, wenn wir jetzt noch was medizinisches reden können, dann bin ich quasi free for free. Bleiben wir vielleicht beim Thema. Ich glaub was man ganz gut halt hervorheben muss und ich find das hat also wenn ich jetzt wenn wir wieder zu ihnen kommen gerne blüml mal ganz gut beschrieben.

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Man muss halt zwischen ich sag mal Asyl und Migration aus wirtschaftlichen Gründen aus, wenn man wenn man auswandert was beides berechtigt ist. Unterscheiden Asyl ist etwas, was gewährt wird oder gewährt werden muss, wenn man eine geflüchtete Person aus einem Krisengebiet ist, wo dieses Asyl gewährt wird. Das kann man alles mögliche diskutieren, weil das Personen, die aus Krisengebieten fliehen, grundsätzlich versorgt werden müssen, steht aus meiner Sicht ist ein Menschenrecht, steht meines Erachtens aus, verzweifelt aber, und da kommen wir zu dem Punkt.

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Dieses Thema ist ja erst so wirklich 2015 aufgekommen, dass man dieses Asylthema, davor gab es das immer wieder mal ein bisschen, aber davor war es das Thema, dass man ja auch bewusst versucht hat, Fachkräfte, Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben, das ist ja eine Tatsache, dass wir das in Österreich seit den was was späten, Achtzigern, Neunzigern noch mehr gemacht haben, aus dem ist ja auch die FPÖ. Dann stark geworden sag ich mal so, dass wir immer mehr Personen aus Türkei oder sonst was die Möglichkeit gegeben haben einzuwandern. Das das war ja auch nicht so, weil wir jetzt, so sag ich mal, liebe nette Menschen sind, die einfach alle möglichen Kulturen bei uns haben wollen, weil wir Arbeitskräfte brauchen, schau mal, ja.

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Wenn du, wenn du, wenn du diese, wenn du diese Gastarbeiter verstehen willst, musst du halt nach Deutschland schauen, die haben ja wirklich von von überall aus ganz Europa haben sie. Die haben sie, Leute da, Italiener, Polen, Russen, die also alles alle kamen dann nach Deutschland um bei diesem, bei diesem wiedererstarkten Staat sozusagen, um dort diese diese Möglichkeiten zu nutzen. Und ja, wir haben es halt gebraucht, wenn der wenn der wenn der Wirtschaftsmotor läuft. Dann ist ja in Frankreich nichts anderes. Da kam die Einwanderung halt primär aus den ehemaligen Kolonien aus.

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Aus dem Senegal, aus Algerien, Algerien war ja wirklich. Alkolonie unter Anführungszeichen. Wirklich. Teil Frankreichs muss man ja auch wissen. Jeder Algerier bis vom Algerienkrieg und der Unabhängigkeit Algeriens war Franzose, das war ein Departement und keine Kolonie, also da konnte man einfach, da war man Franzose und da, das leitet auch ganz gut her, also wir. Viele, wenn sie über Migration reden, tun ganz gerne so. Und das das, das kritisiere ich wirklich sehr stark, dass man, so wir sie tun, ganz gerne so, als könnten wir uns mit unseren aktuellen Geburtsraten aus uns selber erhalten, was was nicht der Fall ist. Wir haben in Österreich aktuell eine Geburtenrate von korrigiere mich gerne 1,3 Kindern pro Frau, das ist weit unter der Rate die man benötigt ohne.

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Mehr ohne Zuzug um sich zu erhalten. Die wäre nämlich bei 2,1. Ich suche noch immer nach dieser Person, die den Buhmann damals erklärt hat. Das Familienbild ist Vater, Mutter und 2 Kinder und der Hund naja entschuldige ja es ist die einfache, weil es die einfache Schlussrechnung wenn du 2 Personen hast. Ich sage jetzt nicht mal ein Geschlechter zu 2 Personen hast die Kinder bekommen und dann kommen 2 Kinder heraus das. Dann hast du quasi von der P 0, also von der Elterngeneration in die P 1 in die Kindergeneration. Hast du einen, hast du eine Änderung 2 - 2 ist 0, das heißt du bleibst konstant, du hast nicht mehr Bevölkerung geschaffen damit.

45:56

Ist richtig und wir sind ja aktuell wie gesagt weiter runter. Aber um mal auf meinen Punkt zu kommen. Es man kann verschiedenste Maßnahmen machen, um dieses Bevölkerungswachstum zu steigen. Finanzielle Anreize sind das eine. Dies können 5 Hunderter für jedes Kind, das geboren werden, meinst du? Zum Beispiel. Aber zum Beispiel solche Effekte haben tatsächlich nachweislich einen Effekt, aber der ist nur kurzfristig, die Leute gewöhnen sich ja an das Geld, das kommt, das zusätzliche, da können aber auch andere Faktoren so zu wie zum Beispiel billiger Wohnraum. In Österreich für junge Familien kein einfaches Thema ist.

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Es gibt sehr viele Faktoren, die an denen könnte man an alle drehen, aber so, wenn man sich die OECD Studien zu dem Thema anschaut, ja, also ich will jetzt nicht auf einen bestimmten Prozentsatz festlegen, aber sage ich mal so, du kriegst das hoch um 0,3 wenn es gut laufen es gut laufen 0,4 das sind wir immer noch weit von einem Faktor entfernt wo man ohne Zuzug auskommen und. Das wirkt ja nicht morgen. Diese Kinder, die da zusätzlich geboren werden. Brauchen wir 20 Jahre? Brauchen wir 20 Jahre bis in den Arbeitsmarkt eintreten muss? Man muss sich in Österreich halt klar sein, ohne Zuzug und ohne weiteren Zuzug möchte ich auch wirklich betonen weiteren Zuzug. Funktioniert unser derzeitiges Wirtschaftssystem nur dann, wenn wir massivst Arbeitsplätze abbauen, Unternehmen abbauen und schrumpfen, das heißt ärmer

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werden? Das ist, was das heißen würde, das heißt, was wir machen müssen, ist in Österreich 2 Sachen wir müssen einerseits sagen, dass wir wirtschaftlich wachsen, und dazu brauchen wir auch Migration, Zuzug, sei es von Arbeitskräften oder Fachkräften, weil. Die Erklärung, es reichen Fachkräfte aus, ist halt auch falsch, weil Jannik einen eine Person in der Gast arbeitet ist mir nach meiner Definition zumindest keine Fachkraft und die Person die die 24 Stunden Pflege macht von den alten Menschen eine Tätigkeit, die ich wirklich keinem Menschen zumuten wollen würde, weil das wirklich körperlich anstrengend ist und.

48:13

Arbeitsrechtlich, auch wenn man sich's mal genau anschaut, auch etwas Fragwürdiges. Und vor allem auch meistens von viel zu alten Frauen genau meistens durchgeführt will. Kein Österreicher machen, das ist einfach die Realität. Und das heißt nicht, dass wir jetzt jeden willkommen heißen müssen, der Asyl hier beantragt, sich nicht integrieren möchte und dann vielleicht auch noch gewalttätig wird. Nein, natürlich nicht, aber. Man muss sagen, das ist jetzt auch tatsächlich in der Mitte der Bevölkerung angekommen und. Und bekommen ja auch immer weiter drauf, dass man, dass man dann auch Menschen, die aus Drittstaaten gekommen sind, keine Integrationsleistungen in diesem Land bringen, dann vielleicht noch straffällig werden, dass die dann auch abgeschoben werden dürfen, das haben wir auch mittlerweile zum Glück aus der ideologischen Ecke in die politische Mitte geholt.

49:03

Absolut. Sagt er sogar. Die sagt er, sogar die Sozialdemokratie. Richtig. Ja, es ist auch eine eine absolut eine absolut logische Sache, wenn man so drüber nachdenkt. Wenn man hierher kommt, genauso wenn, wie wenn ich theoretisch nach Dubai gehen würde. Ich ist ja auch eine Form, ja. Du würdest die Hand nicht abgehackt bekommen, du würdest nur ausgewiesen. Werden ja, ich würde nur ausgewiesen werden als Europäer, weil das Halt die, die Halt wissen, dass das bei uns nicht so gut ankommt, aber auch dort müsste ich nach deren Leben, nach deren Regeln leben, auch wenn die, die mittlerweile für für Unseresgleichen ein bisschen angepasst haben, sage ich mal so. Oder parallele Systeme geschaffen haben für nicht Muslime.

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Auch dort muss man nach deren Systemen und nach deren Regeln leben, das muss man hier natürlich genauso witzigerweise sagen, die das auch teilweise also nicht. Integrieren. Nein, nein, nein, entschuldige. Die, die die die Personen in einem Vereinigten Arabischen Emiraten. Also das. Treten ideal immer wieder auf, sei es vom Staatsoberhaupt runter und sagen ja eigentlich, was wir hier machen. In Europa ist das wird es bei Ihnen nie geben. Der Wahnsinn. Ja, machen Sie natürlich auch nicht ohne einen Hintergedanken, aber es sind halt, es sind halt nicht besonders demokratische Systeme da unten, aber es zeigt glaube ich ganz gut. Dass die einfache Lösung für unsere Probleme halt nicht da ist und dass wir Lösungen zu

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Lösungen nur kommen werden, wenn wir halt alle zusammenarbeiten. Es zeigt auf jeden Fall, dass Politik und insbesondere Integrationspolitik ein dreidimensionales Feld ist, wo dass du nicht auf einen einfachen Links, rechts, Kompass herunterbrechen kannst. Es ist ein System, dass du vor allem bitte befreit von jeglicher ideologischen Linse besprechen können musst und dass du auch bereit sein musst, sozusagen dich einem sehr geladenen Konflikt aus dem außen auszusetzen. Absolut.

51:21

Es ist ich. Ich verstehe auch jeden. Der in die Welt oder in sein Handy, wie es halt viele tun, schaut und verzweifelt, weil er den Eindruck hat, nicht Einfluss nehmen zu können, nicht die Möglichkeit zu haben, gehört zu werden, politisch gehört zu werden und dann halt die die einfachen Formeln wiedergibt von Remigration und und wie diese Lösungen alle heißen. Es klingt ja auch alles sehr sexy und sehr simpel, ne richtig? Also wenn wenn alle Probleme sozusagen verschwinden, wenn wir einfach die Leute zurückbringen, wo sie hergekommen sind und dann auch die die Fachkräfte, die abgewandert sind wegen den wegen, den Bösen, wegen den bösen bösen Afghanen, die wir dann alle wiederholen können, ist ja auch ein Teil der.

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Dieses Kampfbegriffes, den ja nicht absurd wird, nicht, wird nicht funktionieren. Dann. Dann weiß ich nicht. Dann dann führen wir die Mutterkreuze wieder ein. Als Nächstes keine Ahnung, sorry jetzt jetzt waren wir jetzt, jetzt waren wir so so in dieser schon sag ich mal weit rechts mit den Argumentationen jetzt muss man das Ganze auch einmal quasi. Bisschen wieder einfangen. Nicht, dass wir da nicht das nicht, das heißt, wir sind ja die Superrechten schwurblatt. Wobei, wir haben jetzt gerade beide bestätigt. Es braucht Zuwanderung und Migration. Ich glaub nicht, dass dass man diese Aussage oft am rechten Spektrum hört, sag ich mal so oder je weiter man nach außen geht an dem rechten Spektrum ja ja, also ich.

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Wie gesagt, und dann möchte ich an der Stelle schon betonen, es ist genauso lächerlich wie wenn man auf der ganz linken Seite sagt, ja alle willkommen und es es gibt in Wahrheit keine Probleme, also da oder oder behauptet. Nationalstaaten sind unnötig, oder? Das ist ja das ist die, das ist die Extremposition auf der anderen, oder? Grenzen sind unnötig oder? Grenzen sind ja nur Fantasiekonstrukte, die Menschen irgendwann mal auf Karten gezogen haben. Ja, Menschen haben sie auf Karten gezogen, das ist richtig. Aber die meisten von denen haben historische Grundlagen, weil dort halt Bevölkerungen zumindest in Europa mit einer gemeinsamen Sprache, mit einer gemeinsamen Kultur zusammenleben. Das.

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Ist nicht auf der ganzen Welt anwendbar. Das ist nicht auf der ganzen Welt anwendbar. Richtig? Das ist eigentlich nur in Europa anwendbar. Ja, das ist. Eigentlich nur in Europa anwendbar. Ich überleg grad durch. Nein, nein, blicken wir. Blicken wir auf die Welt, blicken wir nach. Also Russland ist schon nicht anwendbar, das Thema, das Thema der Grenzen, als in diesem, in diesem nationalstaatlichen. Union völkerstaat. China nicht anwendbar, Indien um Himmels willen schon gar nicht anwendbar. Afrika lass uns nicht von Afrika und Grenzen beginnen, bitte. Nordamerika. Dort haben sie ja die Europäer gezogen. Ja, Nordamerika bitte Nein, Südamerika auch schwierig. Es ist nur Australien, von mir aus ja. Aber ja, die Grenzen.

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Da gibt es, da gibt es, das wurde ja auch von einem europäischen Staat besiedelt, von oder von dessen straffällig zum Thema. Also vielleicht, vielleicht ist das tatsächlich wahr, dass Grenzen ja nur eine menschliche Wahrnehmung ist und dass Europa die eine Ausnahme ist, wo Grenzen tatsächlich einen Sinn ergeben. Lustigerweise genau dieses Europa, wo wir mit der Europäischen Union diese Grenzen wirklich zu reinen historischen Erinnerungsstücken mit dem Schengen Raum gemacht haben, wenn wir den. Schengen Raum nicht gerade aussetzen. Jetzt sind wir glaube ich, langsam an dieser bitterbösen, humoristischen Stelle angekommen, die unsere Zuhörerinnen und Zuhörer so sehr schätzen. Jetzt, glaube ich.

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Schließen wir genau, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, die Themen, die wir diskutiert haben, Geistern gerade stark durch die Medien, sei es die klassischen wie die schöne Zeitung, wie der Felix hier hat, oder die sozialen Medien. Sagt uns eure Gedanken. Was denkt ihr über die aktuelle Situation? Habt ihr den Eindruck und das würde mich am meisten interessieren, dass ihr Einfluss auf eure Umfeld nehmen könnt, sei es und zwar politischer Natur und wenn ja wie? Es würde mich sehr interessieren, wie ihr das seht was ihr macht und ich freue mich auf eure Reaktionen. Schönen Tag.

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