2 Jahre ist es jetzt her, dass wir in Österreich Nationalratswahlen hatten. 2 Jahre ist jetzt her, dass die ÖVP und die SPÖ gemeinsam keine Mehrheit von über 50% haben. Das erste Mal in der Geschichte der Zweiten Republik ist das der Fall, ja. Das Ergebnis ist nun, dass wir seit 2 Jahren eine Dreier Koalition haben, gemeinsam mit NEOS, weil ÖVP und SPÖ haben zwar eine Mandatsmehrheit von einem Mandat, aber das war ihnen offensichtlich zu unsicher.
Überlebt die Koalition bis zur nächsten Landtagswahl?
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Niko und Felix blicken auf die Regierungsbildung nach der Nationalratswahl zurück. Sie diskutieren Defizit, Sozialpartnerschaft und Doppelbudget – und warum die nächsten Landtagswahlen für die Koalition entscheidend werden könnten.
Redaktionell zusammengefasst aus der Folgenbeschreibung.
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Liebe Hörerinnen und Hörer,
zwei Jahre sind seit der Nationalratswahl vergangen, diese Regierung gibt es aber erst seit eineinhalb Jahren. Das ist für mich ein guter Moment, um mit Felix in Ruhe zurückzuschauen.
Wir gehen die Etappen der Reihe nach durch. Warum der Bundespräsident zuerst frei sondieren ließ und was das für die Verhandlungen bedeutet hat. Warum ab Dezember wenig weiterging, obwohl nach außen alles ruhig wirkte. Und wie aus dem Scheitern Anfang Jänner am Ende doch die Dreierkoalition wurde, mit kräftigem Zutun der Sozialpartner im Hintergrund.
Drei Dinge sind mir beim Aufnehmen hängengeblieben. Erstens kamen die härtesten Rückmeldungen in der ÖVP damals nicht wegen der Gespräche mit der FPÖ, sondern wegen des Defizits, also beim eigenen Kernthema. Zweitens ist das Doppelbudget nicht nur Finanzplanung, es legt den Koalitionspartnern auch gegenseitig Ketten an. Drittens liegt die eigentliche Zäsur für diese Regierung nicht in Wien, sondern in den Ländern.
Wo wir im Jänner stehen, weiß ich ehrlich nicht. Ich bin selbst gespannt.
Euer Niko
Kapitel:
00:00:00 Zwei Jahre Wahl, eineinhalb Jahre Regierung 00:01:27 Sondieren statt Regierungsauftrag: die erste Phase nach der Wahl 00:05:23 Der dritte Jänner: Verhandlungen geplatzt, Kickl übernimmt 00:09:13 Das Defizit, das lange unter Verschluss blieb 00:10:52 Klimabonus und Gießkanne: das Erbe der Ausgabenpolitik 00:12:28 Wie die Sozialpartner die Parteien zurück an den Tisch brachten 00:14:44 Krisenreduktionsgesetz und Doppelbudget: der Preis des Defizitverfahrens 00:15:42 Wer sitzt fest im Sattel? Babler, Stocker und die Personaldebatten 00:19:02 Das Doppelbudget als Fessel, die FPÖ in der Zuschauerrolle 00:21:24 Landtagswahlen als Zäsur: warum Oberösterreich das Risiko ist
Kapitel.
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- 0:00Zwei Jahre Wahl, eineinhalb Jahre Regierung
- 1:27Sondieren statt Regierungsauftrag: die erste Phase nach der Wahl
- 5:23Der dritte Jänner: Verhandlungen geplatzt, Kickl übernimmt
- 9:13Das Defizit, das lange unter Verschluss blieb
- 10:52Klimabonus und Gießkanne: das Erbe der Ausgabenpolitik
- 12:28Wie die Sozialpartner die Parteien zurück an den Tisch brachten
- 14:44Krisenreduktionsgesetz und Doppelbudget: der Preis des Defizitverfahrens
- 15:42Wer sitzt fest im Sattel? Babler, Stocker und die Personaldebatten
- 19:02Das Doppelbudget als Fessel, die FPÖ in der Zuschauerrolle
- 21:24Landtagswahlen als Zäsur: warum Oberösterreich das Risiko ist
Das Gespräch zum Lesen.
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Also Nico zur Berichtigung. Es ist 2 Jahre her, dass gewählt wurde, aber wir haben erst seit eineinhalb Jahren eine Regierung, es wurde ja gewählt Ende September. Richtig. Gestimmt und die. Angelobung hat dann Anfang März begonnen und das schließt ja in das ein oder hebt das hervor, was du jetzt gerade angesprochen hast. Keiner hätte sich wohl erwartet, dass eine ÖVP und eine SPÖ nicht gemeinsam eine Mehrheit haben
würden und wenn man sich daran erinnert, die. Vielleicht, vielleicht, vielleicht lass uns das kurz, lass uns das kurz umreißen, wieso es gedauert hat, von September bis in den März, um hier eine Regierung zu bilden. Ja, also wenn ich mich zurück erinnere, wir waren dann vor der Situation, die vor der Wahl eh schon relativ klar war, dass die FPÖ auf Platz 1 kommt, auch wenn viele irgendwie fantasiert haben. Durch die Unwetterkatastrophe könnte die EVP durch das Supermanagement auf Platz 1
kommen. Und solche Ideen haben sich nicht erfüllt. Richtig, da war das, da war das Unwetter, das glücklicherweise in Westösterreich in Form von Schnee runtergekommen ist, weshalb es gut managbar war. Richtig. Infolgedessen hat Van der Bellen entschieden, er erteilt nicht am Anfang einen Regierungsauftrag. Sondern er lässt die Parteien mal frei sortieren. Richtig. Und da kann man schnell raus. Kickl kann das nicht machen, weil mit ihm niemand irgendwie
so eine Regierung machen will. Und helfen wir jetzt mal auf die Sprünge, war's dann so, dass Van der Bellen, nee, haben wir den Regierungsauftrag gegeben hat in dieser Phase. Ich glaube. Es war dann jedenfalls so, dass Karl Nehammer als Bundeskanzler damals gesagt hat, er nimmt diesen Auftrag an und sollte das oder er, er wird eine Regierung bilden mit der SPÖ und dem NEOS, und sollte das nicht gelingen, bevor er eine Regierung mit der FPÖ bildet, tritt er zurück.
Richtig, dann ging das. Glaube ich 2 Monate mal so dahin. Ja, es hat eine Zeit lang eigentlich recht gut ausgesehen, aber so ab Dezember ging wenig weiter in den wesentlichen Verhandlungsgruppen. Beziehungsweise es war über die über die Weihnachtspause. Also es wurde es wurde verhandelt am Anfang in sehr großen Gruppen und wenn man mit Verhandlern in diesen Bereichen gesprochen hat. Die hatten damals ja auch den
Auftrag, alles unter Verschluss zu halten. Mit keinem reden, schon gar nicht mit Interessensvertretungen, schon gar nicht mit Medien. Daher war es, sage ich mal, recht schwer, da auch ein Gefühl zu bekommen, wie diese Verhandlungen jetzt laufen und auch was da jetzt wo drinnen steht und über die Weihnachtsfeiertage wurde dann ja ein Verhandlungsstand herausgespielt und. Sofern ich mich richtig erinnere, und das war dann so dieser Moment, wo wir uns gedacht haben heute das da stimmt irgendwas nicht.
Ja, wobei ich mich erinnere, jetzt wo du so ein Review passieren hast lassen, das war schon vor Weihnachten der Fall, dass einzelne Stimmen gesagt haben, es geht nichts weiter, seit 2 Wochen geht nichts weiter. Ja, ja, ja, das war dann ja auch in den Medien so, wovon ich jetzt spreche, war eben damals in meiner. In meiner Rolle als Interessensvertreter für für diverse für diverse österreichische Großunternehmen jetzt sicherzustellen, dass deren Themenbereiche, so wie wir sie vor den Wahlen präsentiert haben, auch tatsächlich im
Regierungsprogramm unterkommen, das war sehr schwer, weil man eben auch darauf bedacht war, sozusagen, dass. Den Medien nichts zu geben, dass sie kritisieren können, weil eben wohl von Anfang an sehr ideologisch dort verhandelt worden ist und sehr wenig weitergegangen ist. Na ja, ist auch wenig überraschend bei den anwesenden Playern am Tisch, die alle viel zu verlieren hatten, wenn sie zu viel nachgeben. Es war auch, es war dann da. Ich glaub der dritte Jänner irgendsowas. Ja, es gewesen. Und ich war im Ausland bei
meinen Schwiegereltern. Ich habe keinen Laptop mit gehabt und auf einmal kam über die österreichischen Medien dieses jetzt ist da, jetzt ist da verhandlungsaus und sie werden sich nicht 1 und die Verhandlungen sind geplatzt und der Nehammer legt den, ich glaube nämlich schon, dass er einen Regierungsbildungsauftrag hatte, weil ich glaube, er hat ihn dann zurückgelegt, gemeinsam mit seinem Amt. Und dann musste Alexander Van der Bellen Herbert Kickl den Regierungsauftrag, den Regierungsauftrag. Genau erteilen der wurde ihm dann erteilt.
Er wollte dann mit ÖVP eine Regierung bilden, da hat er ein ähnliches Spiel gespielt wie die ÖVP, halt es mit der SPÖ unter gut in der Ära Gussenbauer gemacht hat, also nach der Ära Schüssel wo sie halt maximalpositionen aufgestellt haben, dass es bei der SPÖ. Als Verhandlungspartner damals gut gegangen und der Gusenbauer DVP hat halt irgendwann gesagt, Nein interessiert uns nicht und mitgeteilt, dass weitere Verhandlungen nicht zur Verfügung stehen mit der FPÖ und woraufhin Kickl dann den Regierungsauftrag wieder
zurückgelegt hat beim Bundespräsidenten. Wobei einer sagen muss, das habe ich jetzt auch schon mehrmals gehört. Das nicht auszuschließen ist, dass die keine Intention hatten, tatsächlich dort eine Regierung zu bilden. Die FPÖ. Was mein Verständnis von dem, was ich gehört, aber ist das Interesse an einer Regierung war vorhanden, aber halt zu ihren Bedingungen und ganz klar zu ihren Bedingungen. Kann auch schon noch nicht der große Druck da. Man muss jetzt regieren, sondern wenn es quasi zu den
Maximalpositionen möglich ist. Dann schon. Oder ein bisschen. Drunter. Also besonders in den Bereichen, wo ich damals tätig war, war bei uns dann ein großes Aufatmen, muss ich sagen, wie dann die FPÖ in die Verhandlung gekommen ist. Es wurde nämlich auch den den Wirtschaftstreibenden sozusagen signalisiert, ja, wir haben eure Themen verstanden, wir haben das gehört, wir werden das schon, wir werden das schon so hinbekommen und insbesondere aus aus einem Bereich. Indem ich der, in dem ich damals tätig gewesen bin, habe ich dann auch gehört, quasi die
Verhandlungsrunde, die also, das war in diesem Finanzbereich angesiedelt, und das war wirklich 1 der zähesten Themen, dort zu verhandeln und zwischen ÖVP und FPÖ dürfte man sich dann wohl binnen 20 Minuten tatsächlich handlungseinst gewesen sein gewesen sein, weil beide Seiten quasi. Da hat jemand kurz interveniert mit denselben Positionen sozusagen da gesessen, sind deckungsgleich. Ja, man muss dazu sagen, bei dem Thema gibt es wenige Personen, die Expertise haben. Bei der FPÖ und die Basen an der ÖVP Position halt dran. Heißt da, das wird nie das große
Streitthema gewesen sein? Die großen Streitthema waren die Sicherheitsthemen. Genau. Man hat ja aber auch damals, als Ö als FPÖ, wenn man das Wahlprogramm gelesen hat, man hat sich ein bisschen zurückversetzt gefühlt in die in die Ära Schüssel, richtig, das war ja ein ein, ein, ein neoliberaler Trauma, bisschen. Ja, schon bei dem Thema bei dem Wahlprogramm haben sie auch alles reintreiben können. Ich glaub körperschaftsteuersenkung auf die GMBH von. Summe x ohne Gegenfinanzierung und weiß Gott was? Ja, da haben Sie alles Mögliche drin versprochen können, weil weil es ja ihnen eh egal ist. Ist ja jetzt auch noch nichts,
sag ich mal. Nur weil es im Wahlprogramm drinnen stand und dann im Regierungsprogramm, dass dann auch tatsächlich so umgesetzt wird, wenn wir mal jetzt quasi 2 Jahre in die Zukunft wieder schauen. Eben vor allem unter. Man muss das natürlich unter dem Aspekt betrachten, dass auch damals schon klar war. Als das, weil das darf man auch nicht vergessen, in dieser Phase kam halt auch raus, wie groß das der Staatsdefizit eigentlich ist und wie schlimm eigentlich die Situation ist. Das wurde ja auch vorher. Durch das Defizitverfahren angestellt. Genau das da, das wurde ja auch unter unter Verschluss gehalten, sehr, sehr lange Zeit vom damaligen Finanzminister, der dann Professor. Seinem Büro. Und der ganzen ÖVP
Bundesregierung was ich, was ich noch weiß ist. Es war klar, dass das vor allem auf der ÖVP Seite in der eigenen Zielgruppe massivstes Massivstes vertrauen bei der eigenen Zielgruppe erschüttert hat. Ja, dass die Negativsten Rückmeldungen, wurde mir gesagt, kamen jetzt nicht bei, wir verhandeln mit der FPÖ, kamen jetzt nicht, die Regierung ist geplatzt, sondern sie kamen bei das Defizit und Kernthema wirtschaftspartei wir als Wirtschaftspartei ist, was ist mit euch? Und das haben die, das haben die
anderen Parteien ja dann auch, sie sehr gut spüren lassen. Ja, und da war ich doch mittlerweile ist man sich ja scheinbar recht einig, dass das einfach alles grüne waldzucker gewesen sind, die da verteilt wurden, die so viel Geld gekostet hätte und WVP es waren beide, wollte gerade sagen, es war garantiert nicht die, koste es was es wolle, Mentalität und Lohnabschlüsse und. Anhebungen von von Kilometergeld und sozusagen. Hat Geld ausgegeben ohne Ende und das hat zur Situation geführt, wo man jetzt halt steht. Große Überraschung. Erinnerst du dich? Wir haben einfach jedes Jahr
500€ Klimabonus bekommen und während Corona dann einmal sogar den doppelten Klimabonus. Ja, erinnerst du dich? Daran erinnere ich mich. Tatsächlich, ich hab ja davor bei Agenda, ich hab bei Agenda Austria gearbeitet, als der Beitrag als als der Klimabonus eingeführt wurde und Agenda Austria, glaube ich, hat in der Anfangsphase, also nicht in dieser Umsetzung, tatsächlich ja für den Klimabonus argumentiert. Nur das Perverse war halt, der Klimabonus wurde eingeführt, ohne dass die C und die CO 2 Regelungen, wenn ich mich recht
erinnere haben später gegriffen, also der Zweck des Klimabonus wurde von Anfang an zweckentfremdet. Ja. Aber immerhin, das war dann auch eines der ersten. Das war dann auch einer der ersten großen Beschlüsse dieser neuen Regierung, dass sie den Klimabonus abgeschafft haben, aber die CO 2 oder 3 schon beigehalten haben. Richtig, richtig, weil die auch eine EU Vergabe ist, muss man dazu sagen. Im Gegensatz zum Plenabonus. An der Stelle würde ich gern unseren lieben gemeinsamen Freund Johannes grüßen. Der hat nämlich alles richtig gemacht. Er hat damals sich mit den 500€. Klimabonus eine RMS Krawatte
gekauft und das hat sich sicher als wertstabile Investition mit dieser mit diesem Gießkannengeld herausgestellt. Bevor wir zum Thema Zurückhören da habe ich auch ein Beispiel. Ich erinnere mich noch in der Zeitung war, da hat es einer für Wodka Flaschen im Club ausgegeben, das Geld. Schmeißt die Fuffist durch den Club. Yeah, yeah. Cool, aber zurück. Wir sind bei der Situation, wo Christian Stocker Obmann ist. Er hat gerade abgelehnt mit der FPÖ eine Regierung zu bilden. Kickl sagt, er kann keine Regierung bilden so es mussten somit die 3 Parteien ÖVPSPÖ und Grüne wieder an einen Tisch
kommen beziehungsweise sagen. Entschuldige NEOS, NEOS waren das die Parteien, sondern es war in dem Fall die Wirtschaftskammer und die Arbeiterkammer und der ÖGB. Die hinter Hintergrundgespräche geführt haben und mehr oder weniger ihren Parteispitzen gesagt haben, Pass auf, wir graben das jetzt wieder aus, ihr werdet euch da jetzt bitte zusammensetzen und ihr werdet das jetzt bitte auch so tun und dann war man auch ganz überrascht, dass die NEOS eine 2 Ministerien und einen Staatssekretär bekommen haben
und dann ging es ja schon los mit diesem Thema. Größte Bundesregierung aller Zeiten. Weil dann mussten, dann mussten noch weitere Posten geschaffen werden. Dann hat sich die SPÖ ja intern auch gestritten, wäre jetzt wo Minister. Wird, wo sich der Bubbler tatsächlich sehr erfolgreich durchgesetzt hat, weil er es ja hart verhandelt hat. Ja, weil. Finanzminister Matterbauer war von einer SPÖ Wien definitiv nicht geplant. Ja, die hätten ja einen Hacker gehabt, richtig? Ja, und wer wer hat, wer hat dafür zahlen müssen? Der Arm ist wenn Hergewich, der hat sich einmal die Hand
abgehackt in Niederösterreich und dann wurde ihm die Hand abgehackt von einem Niederösterreicher. So böse verstehe ich gar nicht, warum der Ball dort den nicht in seiner Regierung haben möchte. Ja, warum würde er einen jungen, ambitionierten? Niederösterreicher, der tatsächlich Kompetenzen im Bereich Arbeits und Soziales hat, nicht in seiner Regierung wollen liebe Grüße an den Sven an dieser Stelle, weil er uns. Hört OK schön, ich merk das jetzt befreundet. Wusstest du Nikolaus, dass der, dass der Namensgeber des Sven Hergobich tatsächlich der
schreckliche Sven aus Wiki und die starken Männer ist? Cool. Wir machen gern mal eine Folge über Sven Hergowich und niederösterreichische Landespolitik, wie ich so jetzt gerade raus höre. Soll aber mal, soll ja mal aus der Bundespolitik, soll ja mal aus der Politik ausscheiden werden, wenn dir gerne als Gesprächspartner versetzen soll, gehen wir zurück zum Thema. Ja wir hatten dann diese Regierung und das erste was diese Regierung gemacht hat war ein Mal sein Budget begleitgesetz nein, es war ein Krisen. Reduktionsgesetz oder irgend so irgend irgend so einen Namen hatte dieses Ding und da haben sie mal alle Daumenschrauben der
Ausgewählte Fundstelle · ca. 15:42
Wirtschaft angesetzt und haben geschaut, wo man irgendwie Geld sozusagen aus dem System rauspressen kann und irgendwie in diesem Ding in die 2. Jahre mit dem 2 Jahres Budget beschlossen das war das zweite große Ding. Genau und mit der Situation stehen wir heute. Wir haben wieder ein 2, ein ein Budget, ein Doppelbudget somit. Wo stehen wir? Wir stehen vor der Situation, dass an den Stühlen der Parteichefs von SP und ÖVP immer wieder gekratzt wird. Auch nee, das. Hört man weniger. Aber aber da machen es doch
interner. Die machen es vergleichsweise interner. Und wer wer widerspricht, wird Rausgehaut. Wir hatten auch damals, das haben wir jetzt eingangs erwähnt, die Situation, dass die ÖVP und die SPÖ. Nur die Mandatsmehrheit hatten mit einem Mandat und dass sie sich die NEOS dazuholen mussten, um das abzusichern. Jetzt haben sie halt zu dritt nicht mehr die die Mandatsmehrheit. Gemäß Umfrage. Gemäß Umfragen ja. Ja, wo steuern wir hin? Sind wir alle gespannt, also es
zum Zeitpunkt der Aufnahme war gerade in der Zeitung, dass die das Pablo seine Minister einberuft. Das ist jetzt aber wieder abgeblasen, wenn ich das richtig gelesen habe. Ich habe gelesen, es wurde runtergespielt, dass die sich ja immer vorm Ministerrat noch mal treffen und jetzt treffen sie sich dort oben nach dem Ministerrat zum das, während wir jetzt gerade aufnehmen, wenn dieser Termin stattfindet, findet da wohl jetzt gerade statt und vielleicht müssen wir dann, wie wie wir es sehr gut können, am Nachmittag noch einer denkt und zu dieser Folge aufnehmen, wenn da irgendwas arges passiert, aber ja.
Andreas Pabler sitzt nicht fest im Sattel, da gab es schon, ich glaube, ein ein halbes Jahr nach Regierungsantritt den Versuch, einen Christian Kern zu installieren, wieder. Der wollte nicht. Oder er wollte dann nicht richtig, wie es darum gegangen ist. Und, und und. Wien wollte halt auch nicht, er war ja. Er war ja wohl dabei, sich zu positionieren und am Ende hat es dann wahrscheinlich der Wiener Bürgermeister entschieden, dass das jetzt nicht die beste strategische Entscheidung ist. Über den Sommer hat das Gerücht, dass eine andere SPÖ Grande gerne statt Pension Parteichef
werden würde. Richtig, der Zeiler hat Doskozil ganz klar ausgerichtet, was er davon. Hält Doskozil, der Zeiler, das ausgerichtet? Ja, über die Miriam genau so. Herr Doskozil hat über die Medizin hat deutlich ausgerichtet, dass es für ihn kein großer Fortschritt ist, wenn man den nächsten linken bobo Hersetzt, der die Umfrageergebnisse kurzfristig von 15 auf 20% hebt. Sage ich mal Börse flit also wiedergegeben. Für eine ÖVP wäre vermutlich aber ein wahrscheinlich bei weitem entspannterer Partner also das große Problem bzw wenn ich hinein fühle in die ÖVP oder
in die ÖVP Ministerien aktuell. Ich habe ein bisschen den Eindruck, man resigniert über der Tatsache, dass mit dem Ideologen Andreas Babler. Derzeit einfach nicht die Politik zu machen ist, die man gerne machen möchte und dass man es dann halt jetzt vielleicht anders probiert oder mit mehr Druck hineingeht. Diese Bereitschaft ist dann nicht da, man man legt halt realpolitisch darauf aus und logischerweise, wenn dann da jetzt ein anderer käme, der kein so linker Ideologe ist, dann wäre das natürlich recht
angenehm, dann könnten wahrscheinlich mehr Dinge tun und müsste nicht immer. Sich zuerst den linken Maximalkompromiss anhören. Ja. Glaubst du während diese, wir haben ja jetzt gesprochen, es gab ein, es gab ein Doppelbudget für die ersten 2 Jahre, wir haben auch jetzt wieder ein Doppelbudget beschlossen für die Jahre 2829 2728 2829 ist dann noch ein Wahlkampfbudget sozusagen zu beschließen. Ich ich hab den Eindruck, das
hat man dann so gemacht, um sich abzusichern. Ja, natürlich. Also. Man, man legt sich alle, es legen sich alle gegenseitig hätten an, dass sie nicht viel Geld ausgeben können, dass sie keinen, dass sie keinen, keinen Centif hätten, eine Regierungszusammenarbeit. Schau, Herbert Kickl, die FPÖ ist in der angenehmen Situation, sie müssen nichts machen, sie können zu Bergtouren einladen und das war's. Und hin und wieder mal zu dem Thema oder dem Thema was sagen. Irgendwo in den sommergesprächen Moderatorinnen belehren. Ja, klassische FPÖ beziehungsweise rechter rechte
Randtaktik sowas zu machen und sie können ansonsten sich zurücklehnen, weil die wirtschaftliche Lage wird jetzt mal schauen. Es wird jedenfalls nicht so viel besser werden in nächster Zeit, dass dass, das sag ich mal, die arge, dass diese die Stimmungen der Bevölkerung ausgleichen könnte in Bezug auf diese Bundesregierung und in Bezug auf die Regierungsparteien. Und solange das der Fall ist, kombiniert mit Landtagswahlen, stehen, ich glaube 3 Stück jetzt nächstes Jahr genau Tirol, Kärnten und Oberösterreich,
oder? Niederösterreich. Ist genau. 28 dann. Genau. Ja, genau. Also mit den Dreien, wo die SPÖ einmal um den da, das hat man in Kärnten rittert einmal die die in Tiroler und die die ÖVP in Oberösterreich sich fürchten muss, hat man genug Punkte und. Oberösterreich wird potenziell richtig schlimm. Möglich. Möglich. Und da gab es sehr lustige Umfragen, die man auch einordnen muss.
Entsprechend aber. Ja, also die Frage, die sich stellt oder wenn wir jetzt in die Zukunft blicken wollen durch die durch die Kristallkugel, die wir hier in unserem Studio haben, und wir, wir tun ja nur so, als wir wissen es ja ganz genau, es gibt mehrere Szenarien, die eintreten könnten. Man bemüht sich wohl, diese Koalition irgendwie zusammenzuhalten. Nur wenn dann sozusagen die Wahlniederlagen in den Bundesländern einen nach der anderen kommen und wenn dann
vielleicht noch ein zweites Bundesland von der ÖVP zur FPÖ wandert und spätestens wenn vielleicht Niederösterreich dann dadurch richtig beginnt zu wackeln. Ja, also ich glaube beim. Schrillen und der. Alarmglocken? Na, wenn ich glaube, wenn ein Bundesland fällt, dann dann ist die Bundesregierung erledigt, also da also nicht, weil sie dann den großen strategischen Vorteil sind, sondern weil sie sich dann intern nicht mehr einigen können beziehungsweise dann panikreaktionen losgehen oder jeder sein eigenes Hemd sichern möchte.
Also die nächste Zäsur wird damit dann vermutlich Oberösterreich. Ist die vor Tirol? Ich weiß gar nicht, Na Tirol ist im Frühjahr, glaube ich. Ich weiß es nicht. Ich glaube halt nicht, dass dass sich in Tirol eine eine FPÖ Regierung ausgehen wird. Ich glaube, eine FPÖ Regierungsbeteiligung werde sie vielleicht ausgehen. Das hängt vom Wahlergebnis ab in Tirol, aber ich glaube auch jetzt nicht auf Basis der Umfragewerte, die ich gesehen habe unter Ausgangslage, dass. Die es schaffen werden, der ÖVP dort den Platz 1 wegzunehmen. Aber ja, du hast schon recht, Risiko hochrisiko ist definitiv
oberstreich. Und dann kommt Sebastian Kurz zurück. Ja, ja. Nein, ich glaub ich glaub das ist tatsächlich das Spannende. Wir haben jetzt gesprochen drüber, dass der Andreas Pabler wohl nicht mehr fest im Sattel sitzt, da gab es jetzt auch eine schöne Umfrage, dass auch die Mehrheit der der SPÖ Parteigänger ihn nicht mehr. Als Fest im Sattel sitzen sieht, während die Mehrheit aller anderen Parteigänger ihre jeweilige Parteispitze als sicher sieht, über darüber haben wir jetzt schon gesprochen, dass der, dass, der gehen oder nicht
gehen könnte und wie gesagt, wir wissen nicht, ob oder was sie jetzt tatsächlich besprechen, im Büro des Vizekanzlers sitzt Christian Stocker fest im Sattel. So halb also. Niederösterreich hält ihn halt und die Oberösterreicher wollen jetzt vor ihrer Wahl auch keine Unruhe haben. Sie haben haben wir eh schon mal drüber geredet den G. Stettner, also den Macheti durch G. Stettner ersetzt, was eine Reaktion war, aber ich glaube jetzt ehrlicherweise auch nicht die Wende bringen wird, weil dafür hat ein Generalsekretär
einer Partei in Österreich einfach zu wenig. Mittel, Möglichkeiten, das zu beeinflussen. Ja, er kann bei einer Partei professionalisieren, er kann schon Einfluss nehmen. Wir haben es jetzt auch schon gemerkt, dass also diese, diese Finte, dass dass man durch ein Video vor dem Sommergespräch sozusagen den Fokus auf andere Themen verlagern konnte. Das war würde ich, würde ich diese Richtung dieser Richtung, dieser neuen, dieser neuen, diesem neuen Parteimanagement zuordnen. Ja, dem würde ich das zuordnen. Aber das wird jetzt auch nicht
die Bände bringen. Wie gesagt, sie können es geschickter machen, aber das sind wie gesagt, wir haben, ich glaube das Beispiel haben wir damals, habe ich damals gebracht, 80% sind fremdbestimmt, 20% ganz beeinflussen in dieser Konstellation, und das ist ein Pilz wenig. Und wer sägt an Beate Sessel? Angeblich ein Polterabend in in Ihrer in ihrem schönen Altersee im Kirtagszelt hast du das mitbekommen? Lass mal erwähnen es mal richtig am Rande meines Ereignis, aber jetzt. Sie hat wohl Grußworte ausgerichtet im im Bierzelt dieses Kirtags.
Ach ja, stimmt und wurde dann ausgepuht und die Gruppe, die sie ausgepuht hat, hatte blaue t Shirts an. Und Sie? Dachte FPÖ. Sie meinte es war eine eine FPÖ störaktion. Es stellte sich heraus, es war ein Junggesellenabschied, also wenn wenn der Beate was passiert, dann ist die böse FPÖ. Ja, klassisches Sommerlochsthema, würde ich mal sagen. Naja, ist eine spannende Ausgangslage für den politischen Herbst für den Winter, der darauf folgen wird. Mal schauen wo wir im Jänner stehen. Schau mal wo beim Jänner stehen werden. Ich bin. Gespannt. Bis dann.
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