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Babler sitzt eigentlich nur dort, weil es keine Alternative gibt

Niko & Felix · 5. Oktober 2026 · 22 Min.

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Worum es geht.

Niko und Felix ordnen die Debatte über Andreas Babler und mögliche Nachfolger an der SPÖ-Spitze ein. Sie blicken auf den Parteitag 2023 zurück und diskutieren politisches Kapital, innerparteiliche Macht und die Paketsteuer.

Redaktionell zusammengefasst aus der Folgenbeschreibung.

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Liebe Hörerinnen und Hörer,

diese Folge ist eine Premiere: Zum ersten Mal gibt es dieses Format nicht nur zum Hören, sondern auch als Video. Wer uns sehen möchte, findet die Folge ab jetzt auch dort, wer nur hören will, bekommt sie wie gewohnt.

Aufgenommen habe ich sie mit Felix an einem Wochenende, an dem die SPÖ über ihre Spitze beraten hat. Gerhard Zeiler hat in der Kronen Zeitung und in der ZIB2 erklärt, dass er Parteivorsitzender werden will, Andreas Babler denkt nach eigenen Angaben nicht an Rücktritt. Wie es ausgegangen ist, wisst ihr beim Hören vermutlich besser als wir bei der Aufnahme.

Warum eine Parteispitze schon bei einer einzelnen Kandidatur ins Wanken gerät? Dafür schauen Felix und ich zurück auf den Parteitag 2023, bei dem ein Excel-Fehler zunächst den falschen Sieger hervorbrachte und Babler am Ende doch Vorsitzender wurde. Wir diskutieren unsere These, dass Babler sein politisches Kapital vor allem nach innen eingesetzt hat und zu wenig auf dem Wählermarkt. Und wir gehen die möglichen Nachfolger durch und fragen, wer das Amt überhaupt übernehmen würde und könnte.

Dazu kommt ein Seitenblick auf die Paketsteuer und die Frage, ob sie ihr Ziel erreicht.

Einig sind wir uns dabei nicht immer. Wenn diese Folge erscheint, werdet ihr schon mehr wissen, als wir zum Zeitpunkt der Aufnahme.

Euer Niko

Kapitel

00:00:00 Intro: Wer wird neuer SPÖ-Obmann?

00:00:40 Der Fall Zeiler: Panzerknacker oder Dilettantismus?

00:03:35 Warum Bablers Sessel so wackelt

00:04:20 Parteitag 2023: Der Excel-Fehler und Bablers Start

00:05:40 Politisch bankrott: Wohin Bablers Kapital floss

00:10:05 Regierungsbildung und Durchsetzung gegen Wien

00:13:05 Paketsteuer: Eigentor der SPÖ?

00:15:50 Die Alternativen: Marterbauer, Holzleitner, Bures und Co.

00:17:25 Die nächsten Tage: Szenarien für die SPÖ-Spitze

Kapitel.

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  1. 0:00Intro: Wer wird neuer SPÖ-Obmann?
  2. 0:40Der Fall Zeiler: Panzerknacker oder Dilettantismus?
  3. 3:35Warum Bablers Sessel so wackelt
  4. 4:20Parteitag 2023: Der Excel-Fehler und Bablers Start
  5. 5:40Politisch bankrott: Wohin Bablers Kapital floss
  6. 10:05Regierungsbildung und Durchsetzung gegen Wien
  7. 13:05Paketsteuer: Eigentor der SPÖ?
  8. 15:50Die Alternativen: Marterbauer, Holzleitner, Bures und Co.
  9. 17:25Die nächsten Tage: Szenarien für die SPÖ-Spitze

Das Gespräch zum Lesen.

Automatisches, noch nicht redaktionell korrigiertes Transkript. Namen und einzelne Wörter können fehlerhaft sein. Die Zeitlinks führen ungefähr an die jeweilige Stelle.

0:00

Andreas Pabler und der Herr Zeiler, Wer glaubst du, wird der neue SPÖ Obmann? Nikolaus Ich glaube weder noch. Wieso? Kurz zum Kontext für die 3 Leute, die uns zuhören, die unter einem Stein leben und nicht mitbekommen haben, dass die letzten Wochen die österreichische Innenpolitik vor allem eine Frage beschäftigt, nämlich, wer wird der neue SPÖ Obmann? Begonnen hat es ja sozusagen mit einem. Da ist dieser Gerhard Gerhard oder Gerald Gerhard Seiler.

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Mein Spickzettel ist der heutige Kurier, da gibt es diesen Gerhard Seiler, und der möchte gerne SPÖ Chef werden, das hat ja so den ganzen Sommer irgendwie vor sich hingeköchelt gewisse Podcaster in dieser Runde haben das zu Anfang des Sommers noch abgetan, als die Faners schreiben schon wieder einen Blödsinn. Hat sich jetzt aber gehalten und immer weiter konkretisiert und vergangene Woche am Sonntag war es dann soweit. Gerhard Seiler in der ZIP 2 im Interview und hat dort gesagt, er möchte kandidieren. Das Ganze hat irgendwie ein bisschen unbeholfen gewirkt, wenn du mich fragst, so dass ich mich gefragt hab, so dass ich

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Ausgewählte Fundstelle · ca. 1:13

mir danach die Frage gestellt hab, also das ist jetzt der Masterplan der SPÖ, sozusagen den. Unbeliebtesten Vizekanzler, den sie jemals hatten, Abzumontieren und einen Typen, der aktuell noch keinen Plan hat dort hinzu setzen. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass Zeiler sozusagen der Panzerknacker ist, der hinein gesessen wird, um zu sagen, der muss jetzt weg, also der Pablo muss jetzt weg und er wird es auch nicht und du, ich sage mal das ist ihm wird es ja wurscht sein, der ist ja nicht.

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Finanziell abhängig davon, sich dahin zu setzen und Vizekanzler in der Republik zu werden oder Parteichef der SPÖ zu werden ist ja medienmillionär und er hat es auch nicht nötig oder er er ist vielleicht, er ist vielleicht strategisch genug um sich als Enabler einer anderen Person zu sehen und nachdem er jetzt von Medium zu Medium in der vergangenen Woche gezogen ist und dort Interviews gegeben hat. Der Titel der Kurier heute im Politik Teil ein Zeiler Interview, wo sie sagen oder wo Zeiler sagt wortwörtlich, ich habe nicht gesagt, dass ich der

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einzig richtige bin und wenn man jetzt diese Fakten zusammenzählt, Nikolas, dann würde ich sagen, ein Führungswechsel in der SPÖ zeichnet sich ab. Hat sich, wenn diese oder ist, wenn diese Folge erscheint, vielleicht bereits passiert oder zumindest ein auf die Seite treten des aktuellen Parteivorsitzenden zumindest in irgendeiner seiner Funktionen und Zeiler, wie gesagt, jetzt wahrscheinlich nicht der, der das übernimmt, nicht der Königsmörder, der sich auf den Thron setzt, aber der Panzerknacker, der zumindest den Stein ins Rollen gebracht hat.

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Er hat den Stein ins Rollen gebracht, da gebe ich dir recht, wo ich da widersprechen würde, wie er vom Ablauf her. Dass er das nicht wollen wollen würde und dass es so geplant war, dass er der Panzerknacker ist. Er ist jetzt der Panzerknacke geworden, aber das ist mir eine zu runde Erzählung von dem, was ich medial jetzt mitgenommen habe oder mir wahrgenommen habe über die letzte Woche so vergleichsweise dilettantisch. Es würde ein Vorausdenken einer politischen Organisation bedingen.

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Zu dem wir wissen, dass politische Organisationen in Österreich derzeit nicht in der Lage sind. Das ist korrekt. Mhm, ja, wer wer was Neues ja, aber die was es halt wirklich spannend zeigt aus meiner Sicht ist wie schwach pabla in dem Sessel sitzt, im Sessel des Parteivorsitzenden der SPÖ, weil wenn einer sich OK, weil seine bekannte Persönlichkeit ist in der SPÖ gut verwurzelt, er hat sich ja mit den verschiedenen Vorsitzenden der Länder. Geredet oder mit einem Teil davon geredet hat sicher Unterstützung. Mag alles sein, wenn der sich

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nur einmal raus wagen muss und sagen muss, Hallo, ich bin Parteivorsitzender werden und schon die gesamte Parteistruktur wackelt, dann weißt du ja er sitzt eigentlich nur dort, weil es keine Alternative gibt, ja. Und das ist ja auch, sag ich mal, sinnbildlich für alles. Also vielleicht, wenn wir eine kurze Rückschau wagen. Es war der 3.6.2024, wo dieser Parteitag der SPÖ stattgefunden hat. Wenn du dich erinnerst, ich hab damals meinen 29. Geburtstag gefeiert. Ja, ja, da waren wir draußen,

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ja. Da waren wir draußen in Groß Enzersdorf und haben dann die finalen Stunden unter Umständen schon leicht alkoholisiert mitverfolgt. Und was mir hängen geblieben ist, wir waren schwer überrascht davon. Dass auf einmal Hans Peter Doskozil von den Mitgliedervertretern zum Parteivorsitzenden gewählt wurde und auch die Moderation der Veranstaltung war sichtlich überrascht davon. Es stellte sich dann heraus, wie der Martin Tür dann aufgedeckt hat, dass es hier einen Bedienungsfehler in Excel gab,

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weshalb dann nachträglich Andreas Pabler auf einmal Parteichef wurde. Und dann hat er wohl sehr viel politisches Kapital. Dass er, dass er durch diese gewonnene Wahl bekommen hat, dafür genutzt, um zu versuchen, Ordnung in seine reinzubringen, was ihm aber wohl nie gut genug gelungen ist. Und letztendlich, wie ist ihm jetzt vermutlich das Kapital ausgegangen? Also ich würde sagen, er ist jetzt politisch bankrott. Er kann, er kann nichts mehr aufwenden, um weitere, um um

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weitere Personen, die von der Seite auf seinen Platz drängen, Wegzuhalten. Ja, um uns selbst zusammen vergleichen. Er hat sein politisches Kapital eingesetzt und diese Investition, um in wirtschaftlichen zu bleiben, hat sich halt in Wählerstimmen bei den Wahlergebnissen nicht entsprechend niedergeschlagen, somit No Return on Investment, infolgedessen ist er bankrott. Schau, wenn wir es ganz wirtschaftlich halten. Du kannst dein politisches Kapital dafür verwenden, zu mobilisieren und stimmen zu fangen. Andreas Pabler hat aber sein politisches Kapital eher dafür investiert, um ihnen um ihnen zusammenzureimen, und ich würde

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es eher so quasi für den geneigten Zuseher, das auch als finanzielle Gleichung betrachten, möchte sehen, wenn dieses politische Kapital nicht. Auf dem Wählermarkt arbeitet, sondern intern. Dann kann es keine Zustimmung und keine Wählerstimmen generieren, und das ist, glaube ich, das große Problem von Andreas Pabler dass zu wenig auch nach außen gearbeitet wurde, und ich glaube, das war auch ursprünglich anders geplant. Also ich weiß noch, die ersten paar Momente habe ich mir gedacht, na ja, das könnte zumindest ein frischer Wind, ein bisschen ein pragmatischerer Wind. Sein, der da in diese Partei kommt, das ist dann sehr. Pragmatischer, ja. Ich war so blau, ich, ich, ich.

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Ich sag es hier, ich sag es hier on Air und geb es zu Protokoll. Ich war Anfang da, blau genug, dass mir, dass ich immer dachte, OK, das ist jetzt ein ein Wechsel, ich mein was hat er abgelöst. Ja, das dürfen wir auch nicht vergessen, davor ist die davor saß dort eine Pamela Rin die Wagner das war eine lass lass mich das lass mich das auch noch mal festhalten. Die SPÖ hatte in der gesamten Coronazeit. Eine Parteivorsitzende, die Virologin war und nicht in der Lage gewesen ist, irgendwas zum Thema Coronavirus zu sagen, als Oppositionspartei. Zumindest nicht medial damit. Sie war die. Einzige die einzige politische Vertreterin in dieser Zeit, die

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wirklich fundiert und authentisch etwas sagen hätte können dazu. Stattdessen hat sie nichts gemacht und da verglichen damit habe ich mir gedacht, na gut, das ist jetzt zumindest ein ideologisch frischer Wind, ja. Ja, übrig geblieben ist, dass er von unsere Leid geredet hat im Wahlkampf und einige andere flapsige Aussagen, eine schlechte Regierungsbildung und dann einige populistische Maßnahmen. Vielleicht ist meine Betrachtungsweise damals am Anfang auch schon eine andere gewesen, weil ich zu dem Zeitpunkt, da ich sage mal ein anderes Umfeld hatte. Die ihn halt schon näher

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kannten, oder dass ich Leute in meinem Umfeld hatten und mit ihnen zusammengearbeitet, die ihn näher kannten und die mir gesagt haben, die ihn mir nicht schmeichelhaften Tönen beschrieben haben beziehungsweise das Umfeld, das er hatte, das er um sich geschah hatte, als Dilettanten, als unfähig bezeichnet haben. Ja, ist richtig. Jedenfalls, wie gesagt, Entzaubert hat er sich dann ja auch sehr schnell. Ja, und auch in der bei der bei den Nationalratswahlen, die dann gefolgt sind. Hat er ja auch das historisch schwächste Wahlergebnis für die SPÖ eingefahren. Korrigier mich, wenn es nicht verständlich. Es war jedenfalls eines der

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schlechtesten. Ich bin mir nicht sicher, ob es das Schlechteste war. Es ist möglich, dass er es nicht geschafft hat, die Rendi Wagner noch. Zu ja, ich glaube, es war, ich glaube, es war recht knapp. Es ist jedenfalls. Es war jedenfalls nicht der frische Wind, den sich die SPÖ erhofft hat. Und eine Regierungsbeteiligung der SPÖ mit Andreas Pabler war dann letztendlich ja auch nur möglich, weil davor 2 Koalitionsverhandlungen gescheitert sind. Weißt du, ich glaube, ich erinnere mich wieder. Ich glaube, es war so, wie es bei der ÖVP Wien ist. Die ÖVP Wien hat ja auch schon ein schlechteres Wahlergebnis, aber halt auch noch um irgendwas 0,2 Prozentpunkte, dass es war

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es dann beim letzten Mal besser. Also ich glaube so ähnlich war es. In die Richtung auch damals. Jedenfalls jedenfalls. Von einem Pragmatismus war dann auch bald gar nichts mehr über. Wir erinnern uns eben, das ist das, was ich, was ich bezeichnet hab, also er hat sein politisches Kapital genutzt, um nach innen zu wirken statt nach außen, er war dann auch eher damit darauf bedacht, sozusagen seine Regierungsriege mit Personen zu füllen, die zu ihm ideologisch gepasst haben. Na ja, da würde ich tatsächlich

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einhaken. Da hat er erfolgreich etwas geschafft, was wenige andere Vorsitzende gut hingekriegt haben oder auch zum Beispiel in anderen Parteien mit der ÖVP auch, dass er sich gegen die Länder in der SPÖ heißt das Premier mal Wien in vielen Punkten durchsetzen konnte, weil Matterbauer war jetzt nicht unbedingt Kandidat Nummer 1, der gewünscht war von der Stadt Wien, der die wollten ja an Hanke oder so wen haben, genau da hat er sich beinhart hingestellt und das Wegverhandelt. Gleichzeitig hat er seinen. Niederösterreichischen Konkurrenten sozusagen. Das wäre Hergobig auch auch geschafft. Herauszubremsen ja, weil ich das an der Regierungsfunktion ursprünglich hätte, ja, wäre ja

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hergobig als Infrastrukturminister gedacht gewesen und Hanke als Finanzminister. Ja, aber schauen wir uns doch mal jetzt oder denk mal kurz durch, den haben wir jetzt als Alternativen. Wir haben den Markus Matterbauer, der ist ein hoch beliebtes Regierungsmitglied. Im Verhältnis zu den anderen Regierungsmitgliedern. Wer ihn gut findet, der möge bitte das Zip 2 Interview vom 2. Oktober nachhören. Dann tut sie es nimmer. Er hat gleichzeitig die Situation halt, dass er Krebskrank aktuell ist,

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demnächst laut auch diesem Interview wieder eine die letzte. Hoffentlich wünschen ihm alles Gute. Therapie, Chemotherapie, Anstehend hat und dann die Erholungster die Erholungsphase einsetzt. Hoffentlich also jetzt auch nicht die optimale Situation, wo man neben einem, sag ich mal, schon intensiven Job als Finanzminister ja noch hergeht und die Rolle des Parteivorsitzenden übernimmt. Und des Vizekanzlers. Genau. Und vor allem muss man sagen, wenn man jetzt inhaltlich bewertet, das ist ja jetzt nicht die Trendwende, die sich die SPÖ erhoffen würde. Na.

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Ja, also wenn du einen Marxisten durch den nächsten austauscht. Na ja, ist schon pragmatisch, also in Verhandlungen wir das schon als ein eine vom Verhandlungs. Er würde ja auch das Verhandlungsteam umbauen, er wird die Leute an der Spitze machen, also ich glaube schon, dass eine matterbauer SPÖ mit der ÖVP auf der anderen Seite besser übereinkommen könnte und vielleicht ein bisschen mehr weiterbringen könnte. Es wären jetzt auch nicht die gigantischen Würfe, aber ich glaube sie könnten besser mit denen zusammenarbeiten. Ich glaube, dass es da einen viel stärkeren Wechsel braucht. Hinzu eben auch den Positionen, dass das muss ich dem Gerd Zeiler lassen, der ist halt ein

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klassischer Sozialdemokrat, der steht wirklich in der Mitte und. Ist ein klassischer branitzki Sozialdemokrat. Einer einer, der zumindest zeigt man, man darf die Wirtschaftskuh, muss sie auch füttern, wenn man sie melken möchte. Ja, aber das ist halt etwas, was komplett verlernt wurde. Schau dir an die Paketsteuer, wir freuen uns gerade alle selber diese paketsteuer. Volkswirtschaftsseminar Nummer 2 in diesem Podcast. Ich dreh das jetzt. Mal raus, diese Paketsteuer. Das muss ich jetzt nämlich. Nichts bewirken, außer dass sie den Konsum dämpfen wird. Ich muss jetzt diese Sache anmerken mit den Videokameras, die wir jetzt dazugeschalten

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haben und die hoffentlich auch funktionieren und wir das dann hätte zeigen können, kann man nun endlich auch deinen Gesichtsausdruck bei diesen Aussagen sehen, aber wenn man nur den Sound sehen würde? Bin ich mir nicht sicher, ob man weiß, dass du das sarkastisch teilweise meinst? Was? Was? Ja, die Aussagen, die du teilweise triffst vorher bezüglich Paketsteuer. Ich hab doch jetzt gerade gesagt, dass es eine scheiß Maßnahme ist und du hast aber nichts, dass nichts zum Staatshaushalt beitragen wird. Im Gegenteil, Du hast jetzt. Eine wir freuen uns alle auf diese Maßnahme. Hast du gesagt, OK? Also mein du sagst mein Sarkasmus ist so trocken, dass ja, also wie man jetzt wohl daran, dass ich mich jetzt auch

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nicht unterbrechen lassen wollte, unschwer erkennen wird. Ich bin kein Fan dieser Paketsteuer lebe. Ich finde, das ist grauenhaft und auch als studierter Betriebswirt, sofern man das mit meinem Studium behaupten kann, von sich. Es kann nicht funktionieren, also die Idee ist, du schaltest den Konsum konstant und legst eine Gebühr drauf, ja dann werden natürlich deine Staatseinnahmen steigern, was allerdings diese diese Steuern machen wird. Sie wird den Konsum dämpfen, das heißt, es werden weniger Leute weniger, es werden weniger Leute bestellen online, und wir sehen auch die die Idee sozusagen oder

14:38

die Hauptbetroffenen hätten ja sein so und große Konzerne. Was hat Amazon am 1. Oktober für ein Mail ausgeschickt an an ihre Kundinnen und Kunden in Österreich, na ja, wir werden jetzt diese Paketsteuer auch nicht weiter verrechnen als eigenen als eigenen Posten auf der auf dem Kassenzettel. Jetzt kann man es natürlich einklagen. In 5 Jahren dürfen sie es dann vielleicht nicht mehr und bis dahin bleichen wir also komplettes Eigentor, Liebe SPÖ, herzliche Gratulation Herr Minister Matterbauer ja. Vor allem in 5 Jahren dürfen sie es nicht mehr weitergeben. Dann weisen sie es einfach nicht mehr aus und vielleicht nehmen sie einen Teil dann auf Ihre Kappe. Ja, aber einen guten Teil werden sie immer noch weitergeben von der Steuer. Eine Steuer wird immer über Umwege an den Konsumenten

15:15

abgewälzt. Ja, und wenn man jetzt dann schon. Hier da steuern anhebt, jetzt auch noch neue Steuern zu erfinden und wirklich glaub, dass da dann anders ist, nur weil man es sagt, aber das dürfen es dann nicht, weiß ich nicht, aber wir waren eigentlich jetzt bei den alternativ angeboten, also wie gesagt. Holzmaterbauer NÖ, Ja, EWE Holzhandler ist die nächste Alternative. Die hat gerade mit Real mitgeteilt, Nein. Genau. Doris Bures hat zwar nicht öffentlich, wenn ich das jetzt richtig im Kopf hab, aber intern und im im Off gesagt, sie ist grundsätzlich. Ich eigentlich auch nicht offen

15:50

dafür, das ist halt eine lustige Situation. Dann gibt es noch die üblichen anderen Namen, den Wrabez Mhm oder den Pepum. Muchic Pepum Muchic hab ich auch schon gehört. Ja, ich glaub von denen hab ich jetzt auch noch nichts gehört. Aber also ich sag mal so, da klassische Kandidat dem jetzt alle Zuspringen und alle Vertrauen. Also parteiintern wäre das mit Sicherheit der Matabauer, wenn er ja sagen würde. Ja, der könnte das. Der könnte das sofort machen, der hätte wahrscheinlich von allen Seiten, die das Backing und. Oder die Annahme.

16:26

Zumindest die, die die Popularitätswerte um so ein Backing zu rechtfertigen weiß ich aber nicht, ob er das, also das logischerweise, wir können alle, wir wissen alle um seinen Gesundheitszustand und wir könnten da jetzt alle nur spekulieren und. Ich verstehe, ich verstehe das hier, also wie was heißt. Ich verstehe logischerweise ist hier die Gesundheit wesentlich wichtiger und bitte dann auch zumindest diesen Kurs, den sich diese Regierung jetzt gesteckt hat, den sie ja mittlerweile auch mit Zahlen immer mehr untermauern, zumindest konsequent durchziehen und sich dann nicht quasi durch ein übernehmen einer weiteren

17:02

Funktion dann diesen Kurs noch weiter verwässern. Ja, spannende Lage. Gehen wir vielleicht zum Abschluss durch, wie jetzt der Ablauf ist die nächsten paar Tage, also es ist es finden sich ja jetzt, also ursprünglich war es so die, dass die Länderchefs sich mal treffen wollten um das Thema zu besprechen, dann hat babla sie zu sich eingeladen, hat vielleicht ZBEW Holzleitner und noch andere Vertreter, die tendenziell seine Verbündeten sind, der Zusatzsitzung eingeladen. Darauf haben die gesagt, ja, wir kommen zähneknirschend, aber wir treffen uns halt auch vorher und

17:41

es hat sich jetzt eingestellt, dass Doskozil und Ludwig wieder miteinander zu kommunizieren anfangen, weil die haben ja auch mit der Landeshauptmann von Burgenland und der Landeshauptmann von Wien sich jahrelang Angeschwiegen, seit der Herr Pabler mit Unterstützung der Stadt Wien dann in Folge 2, also im am am Parteitag gewählt wurde. Genau. Wir müssen auch überlegen, wenn wir das jetzt so quasi, das ist für uns Zukunft, wenn dieser Podcast erscheint, ist das ja quasi die nahe Vergangenheit und wir werden die, wir werden die Ergebnisse dieser Runde sehen, wir haben jetzt schon festgestellt, ex amte sozusagen

18:20

können wir nicht feststellen, was das Ergebnis sein wird, die 3 Szenarien sozusagen, die sich aus diesem, aus diesen Gesprächen realistisch ergeben könnten. Ich sag mal was wohl gesetzt ist auf Basis dessen, was auch jetzt kommuniziert ist. Einen Vizekanzler und oder Parteivorsitzenden Andreas Pabler wird es wohl nach diesem Wochenende in dieser Form nicht mehr geben. Zumindest in einer dieser beiden Funktionen nicht mehr. Wie schnell der Übergang was sehen wird, ist eine andere

18:55

Frage und. Da. Aber es erwartet uns in diesem Herbst Winter wohl ein ja. Parteitag der SPÖ, wo eine neue Parteispitze gewählt werden sollte. Richtig also, nach dem Statut könnte eine Stellvertretung gleich übernehmen, was ich richtig verstanden habe. Aber auch gesagt, sie will nicht. Genau die hat gesagt, sie will nicht, aber auch die würde sich realistischerweise bestätigen lassen wollen. Wenn das der Fall wäre. Also wir stehen jetzt vor der Situation, dass. Sich jetzt dieses Wochenende mal in Wien die, die für Spitzenfunktionäre treffen, dann mit den anderen

19:30

Ländervorsitzenden da die Landeshauptmann zusammensetzen, dann sind wir ein paar Platz zusammensetzen ja, also realistischerweise wird sich jetzt über die heute und morgen alles weisen, sage ich mal so, ich bin schon gespannt wie das am Mittwoch aussehen wird, wenn diese Folge erscheint. Ja, ihr werds da da definitiv mehr wissen als wir. Ich persönlich hoffe, dass es, wenn ihr das am Mittwoch hört, es einen Wechsel gegeben hat, zumindest in der Funktion des Vizekanzlers, dass da interimistisch eine andere Person bereits übernommen hat und dass ein Neuer ein

20:09

Parteitag, wo ein neuer Vorsitzender eine neue Vorsitzende gewählt wird, noch dieses Jahr stattfinden wird. Glaubst du wirklich, dass da. Vizekanzler, das ist, was abgegeben wird, weil ich glaube. Eher der, ich wünsche es mir. Ja, aber weißt du, es ist ja relativ egal, weil weitergehen wird in den Verhandlungen, wenn diese Situation ist, dass dass der Übergang ist eh wenig. Das ist auch richtig, daran hab ich jetzt noch gar nicht gedacht, aber das ist ja unabhängig dessen. Also wenn jetzt ein Transformationsprozess in der SPÖ beginnt und der wird beginnen. Dann ist logischerweise die SPÖ in dieser Zeit mehr oder weniger politisch handlungsunfähig in

20:46

der Bundesregierung. Das ist richtig. Das heißt, sie werden sicherlich mal ein 2 Monate jetzt. Gut, dass wir keine zeitkritischen Reformen anstehen. Haben ja absolut nichts, gar nichts. Die Zeit wartet auf alle. In dem Sinne Alerta Alerta Anti Pablista. Wir sind gespannt. Sagt uns Eure Meinung und mal schauen, wie es ausgegangen ist dann. Mittwoch in der Früh, wenn diese Folge erscheint. Schönen Mittwoch.

Weiterhören.