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Nikolaus Hutter im Gespräch mit Nikolaus Hutter

So sind wir · Mit Gästen · 10. Oktober 2026 · 49 Min.

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Worum es geht.

Zwei Männer mit demselben Namen sprechen über Investitionen mit gesellschaftlicher Wirkung. Nikos Gast Nikolaus Hutter erklärt Relevant Ventures, Solaranlagen in Uganda und neue Finanzierungsmodelle für europäische Medien.

Redaktionell zusammengefasst aus der Folgenbeschreibung.

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Liebe Hörerinnen und Hörer,

mein heutiger Gast ist Nikolaus Hutter. Also Buchstabe für Buchstabe der gleich Name wie ich. Kennengelernt haben wir uns über eine Verwechslung auf LinkedIn, vor ungefähr drei Jahren. Seitdem wollte ich wissen, was dieser andere Nikolaus Hutter eigentlich den ganzen Tag macht.

Die kurze Antwort: Venture-Investor in Wien. Die lange: Er hilft mit Relevant Ventures Unternehmen dort auf, wo Kapital normalerweise nicht hinkommt. Mehr als die Hälfte seines Teams sitzt in Uganda.

Bei dem was in antreibt orientiert er sich an Peter Thiel: Was weißt du, das sonst niemand glaubt? Seine Antwort lautet, dass wirtschaftlicher Wert künftig dort entsteht, wo die dringendsten Probleme gelöst werden. Und dass das ein Geschäft ist, kein Idealismus.

Er macht das an zwei Beispielen fest: Erstens: Solaranlagen auf Schuldächern in Uganda: Ins Netz einspeisen darf man dort nicht, also verkauft man nicht Strom, sondern Brot aus einer Bäckerei, die mit diesem Strom läuft. Nicht die üblichen Fonds, sondern Stiftungen, Unternehmerfamilien und in Uganda ausgerechnet die Banken der Kirchen.

Und zweitens Display Europe, eine Medienkooperative mit über siebzig Mitgliedern in ganz Europa, vom Umweltjournalismus im Baltikum bis zu kleinen Community-Radios. Was sie für die entwickeln, da wusste ich während der Aufnahme selbst nicht, ob ich sie großartig oder bedenklich finden soll: In New York gibt es ein Medienunternehmen namens Hunterbrook, das ein Investigativportal mit einem Hedgefonds verbindet: Man recherchiert, wo ein Konzern etwas zu verbergen hat, setzt vor der Veröffentlichung auf den fallenden Kurs und finanziert mit dem Gewinn auch die Redaktion. Er rechnet vor, dass ein einziger solcher Trade mehr Geld für Medien mobilisieren könnte als die gesamte EU-Medienförderung eines Jahres. Ob das in Europa rechtlich und publizistisch geht, ist offen. Interessant ist es jedenfalls.

Was ich mitgenommen habe: Ich habe selten jemanden getroffen, der so nüchtern über Dinge spricht, die auf den ersten Blick nach Weltverbesserung klingen.

Euer Niko

Kapitel:

00:00:00 Intro und zwei Mal Nikolaus Hutter

00:01:07 Purpose Venture Capital: was Relevant Ventures macht

00:04:50 Vom LSE-Absolventen ohne Job zum Venture-Investor

00:15:16 Dekarbonisierung als Exportschlager nach Osteuropa

00:19:38 Solaranlagen auf Schuldaechern in Uganda

00:26:56 Wer so etwas finanziert: Stiftungen, Familien, Kirchenbanken

00:31:03 Display Europe: was siebzig Medien gemeinsam billiger koennen

00:35:10 Investigativportal plus Hedgefonds: das Modell Hunterbrook

00:38:29 Die vier D: Dekarbonisierung, Devolution, Displacement, Diskriminierung

00:45:33 Die Purpose Revolution als groesste Investmentchance

Kapitel.

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  1. 0:00Intro und zwei Mal Nikolaus Hutter
  2. 1:07Purpose Venture Capital: was Relevant Ventures macht
  3. 4:50Vom LSE-Absolventen ohne Job zum Venture-Investor
  4. 15:16Dekarbonisierung als Exportschlager nach Osteuropa
  5. 19:38Solaranlagen auf Schuldaechern in Uganda
  6. 26:56Wer so etwas finanziert: Stiftungen, Familien, Kirchenbanken
  7. 31:03Display Europe: was siebzig Medien gemeinsam billiger koennen
  8. 35:10Investigativportal plus Hedgefonds: das Modell Hunterbrook
  9. 38:29Die vier D: Dekarbonisierung, Devolution, Displacement, Diskriminierung
  10. 45:33Die Purpose Revolution als groesste Investmentchance

Das Gespräch zum Lesen.

Automatisches, noch nicht redaktionell korrigiertes Transkript. Namen und einzelne Wörter können fehlerhaft sein. Die Zeitlinks führen ungefähr an die jeweilige Stelle.

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Ja, man kann auch sagen, es ist blöd, faul und wertlos, weil es hat keine Ideen. Menschen haben Ideen, es arbeitet auch nicht, Menschen arbeiten und es ist immer nur so gut wie das, was man darum kaufen kann, und das habe ich als professioneller Kapitalist, als Venture Investor gelernt, dass man Geld einfach als Werkzeug einsetzt, willkommen. Bei so sind wir zwischen Bognergasse und Ballhausplatz. Hier spreche ich mit Menschen aus Politik und Wirtschaft, die hinter die Kulissen Österreichs blicken, ungeschminkt und ungekürzt. Mein Name ist Nico Hutter, Mein

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heutiger Gast, dessen Name, den kenne ich schon lange, weil er genauso lautet wie mein eigener, und zwar nicht nur mit einem anderen Buchstaben, vielleicht geschrieben, sondern das ist wirklich genau jeder Buchstabe dasselbe Nikolaus Hutter. Wie wir uns kennengelernt haben, ja, eigentlich über linkedin haben wir uns vor 3 Jahren irgendwann einmal zusammengeschrieben, und ich habe mir gedacht, du hast einen wahnsinnig spannenden Lebenslauf, lieber Nikolaus, freut mich, dass du da bist und ich bin schon gespannt, was du hier mitbringst, weil wir haben ein bisschen im Vorfeld

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abgestimmt, was du alles machst, was für interessante Projekte du hast. Du bist im VC Bereich, also im Venture Capital Bereich aber nicht. Klassischer DC was macht euch aus? Wer bist du? Ja, danke für die Einladung, Nikolaus. Mein Name ist Nicolas Hutter und wir kennen uns aus einem Verwechslungsspiel, aber Link, den wie du schon gesagt hast und ich freue mich, dass ich hier sein kann. Ich komme aus der VC Branche, war 10 Jahre lang als Venture Investor von der Jahrtausendwende ungefähr bis 2010 bis kurz nach der Finanzkrise hier in Österreich tätig, mit dem Fokus auf

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Österreich, zentral Osteuropa. Und seit ungefähr 16 Jahren, also seit 2010, bin ich selbstständig mit erst meiner eigenen Firma und dann daraus ausgegründet. Eine neue Firma, die heißt relevant Ventures, das sind The Business that matter, der Name ist Program, aber wir sind jetzt 4 Partner, ungefähr 15 Leute, mehr als die Hälfte des Teams sitzt in Uganda und wir verstehen uns als ein sogenannter Purpose Venture Catalyst, das heißt, wir machen. 3 Dinge das eine ist empowering on shopreneurs Trainingsprogramme, Accelerator, Programme mit Partnern.

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Größtenteils waren das NG OS, Wir haben ein Programm mit dem Roten Kreuz gemacht, wir haben lange das sogenannte Red Preneur Programm, das ist jetzt zu dem Ende gekommen, das läuft nach wie vor weiter, auch in der Ukraine und im WWF haben wir ein ähnliches Programm gemacht und mit verschiedenen anderen Stadt Wien, klimaministerium und so weiter das Zweite ist Access to Finance für. Sinn Unternehmerinnen, Das ist unsere Aktivität in Uganda. Da geht es darum, eigentlich neue Mechanismen für Liquidität zu entwickeln, also ein bisschen so wie die, die Wasserinfrastruktur für die Finanzwirtschaft, um das Kapital dorthin zu bringen, wo es

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eigentlich gebraucht wird. Wir nennen das auch die, die blinken, Flecken des Marktes, die Menschen, die Orte, die Themen, die unsere Aufmerksamkeit und unsere Ressourcen verdienen. Und haben dort ein ein Portfolio. Bauen wir jetzt auf von 30 Investments in sogenannten Displacement Effected Communities, das heißt, Uganda ist eines der großen Auffangländer für Flüchtlingsbewegungen, einfach auch aus der geografischen Lage. Fast jedes Land, das um Uganda herum geht, mit der Ausnahme von Kenia und Tansania vielleicht, hat massive Flüchtlingsbewegungen gesehen über über Jahrzehnte hinweg und. Diese Community ist auch die

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Host Communities, wo diese Flüchtlinge gelandet sind. Aus dem Südsudan, aus Äthiopien, aber aus Ruanda, Burundi, Kongo und so weiter also Republic Kongo haben natürlich irrsinnige Ressourcen, Engpässe und Herausforderungen, und wir mobilisieren das Kapital für Unternehmerinnen, die dort arbeiten. Und das Dritte ist Venture Building, das heißt, aus dieser Tätigkeit einerseits diese Capacity Building Programme und dem dem Access to Finance Arbeit. Stolpern wir und und systematisieren das jetzt auch immer wieder über

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unternehmerische und auch Investmentchancen von Firmen, die es geben sollte, die es aber nicht gibt. Und ich hab 10 Jahre lang, wenn immer ich über sowas gestolpert bin, jedem und seiner Großmutter davon erzählt, der es hören wollte oder auch nicht und mir gedacht, das wird doch schon irgendwer aufgreifen und bin dann drauf gekommen, es passiert nicht mehr, will es nicht selber machen. Und da leben wir uns jetzt ungefähr seit einem Jahr rein. Das ist meine Hauptaufgabe, diese Pipeline von Ideen für unternehmerische Modelle und Chancen in diesen blinden Flecken des Marktes zu entwickeln.

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Derzeit sind diese Venture Building Aktivitäten hauptsächlich mit dem Fokus Europa, auch aus geografischer Nähe heraus, und ja, da kann man ein paar Beispiele hineingehen, das ist nicht nur Dinge, die wir sozusagen im. Team entwickeln und dann aufbauen und vielleicht raus Spinnen, sondern auch sozusagen outside in. Und das ist vielleicht ein Beispiel, in das wir einsteigen. Können ja, bevor wir da dann gleich reinkommen, würde es mich aber interessieren, weil du hast ja eine sehr breite Bandbreite jetzt gerade beschrieben. Kannst du mal den Weg beschreiben? Wie kommt man als Österreicher, der ja an der LSE studiert hat, dann im WC Bereich in diesem

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Bereich und vor allem nach Uganda? Also das ist auch nicht so das naheliegendste wo man hindenken würde, wenn man an jemanden aus aus deinem Bereich sage ich mal denken würde. Ja, ja, das ja. Sehr gute Frage. Ja gut, da muss ich ein bisschen ausholen, weil ich ein bisschen länger unterwegs bin. Also ich habe Anfang der 90er Jahre an der WU studiert, damals ist das noch handelswissenschaften. War dann von der BWL eigentlich sehr gelangweilt und hab mich auf die volkswirtschaftlichen, vor allen Dingen mikroökonomischen Themen. Damals gab es das noch nicht so sehr, die die Verhaltensökonomie und auch Institutionenökonomie fokussiert, das hat mich interessiert, was sind die

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Regeln, egal ob jetzt auf einer individuellen oder oder mikrosystemebene Haushalt Firma oder so die das Verhalten prägen und auch auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene diese die Gesetze und die Kulturen die daraus entstehen, das sind dann die Institutionen und. Um das zu vertiefen, bin ich dann an die LSE gegangen, hab dort dann Master gemacht in politischer Ökonomie und weil meine damalige Freundin jetzt Frau zeitgleich einen PHD gemacht hat, der 4 Jahre dauert, hab ich halt ein Jahr in London dann das studiert, dann hab ich ein Jahr Zivildienst dort

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gemacht hab. Zeitzeugengespräche von Holocaust Überlebenden in britischen Schulen organisiert 14 Monate lang und habe dann angefangen zu arbeiten. Was ich nicht bedacht habe, ist, dass jemand, der nicht direkt in den 90er Jahren in den Boom der Investmentbanken und und Wachstum direkt von der LSI weg rekrutiert wird, überall durchfällt und ich habe gedacht, OK, ich werde dann halt mit 14 Monaten Verspätung genauso wie meine Freundin von der City of London bei Goldman Sachs oder Lehman oder sowas unterkommen und das. Mit einem schönen fetten Startgehalt und einem sein on Bonus um mir n paar schöne

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Anzüge schneidern zu lassen. Und ich hab nicht mal Interviews gekriegt bis ich dann irgendwo bei einem Headhunter war und der mir gesagt hat na ist ja klar, wenn jemand der von der LSI nach einem Jahr keinen Job hat, der muss wirklich extrem wealtd sein und du fällst da also doch durch diesen Raster durch und ich bin nicht einmal dahin gekommen zu sagen ja aber ich hab meinen Zivildienst ableisten. Müssen. OK. Ja. So, und das heißt ich blieb mir nach hunderten Bewerbungen eigentlich nur total obskure Möglichkeiten und ich wollte halt entweder Investmentbanking oder Beratung, weil ich natürlich wie fast alle WU Absolventen damals keinen Plan gehabt hab, was sie machen sollen. Gedacht, ich tu immer ein bisschen was lernen, also

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beruflich und hab mich dann halt bei Consultingfirmen beworben und bin bei einer kleinen Boutique untergekommen, die. Strategy consulting for commercial due diligence for Private Equity Funds macht und ich hab keine Ahnung gehabt. Das Einzige was ich verstanden hab war Strategy Consulting wie gesagt super und da hab ich ein Interview gekriegt und bin dann dort reingerutscht und hab dann eben 2 Jahre lang kaufmännische Projektprüfung für Investmentfonds Private Equity Fonds gemacht und mit einer Schlagzahl von 2 Wochen mich halt in verschiedene Branchen Reingearbeitet von Polyethylenextrusion über Kekse über.

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Verpackungsmaschinen, alles, genau, alles. Wer fällt ein, so diese typischen Private Equity Dinge und bin so irgendwo in diese private Investment Kiste reingekommen und nach 2 Jahren wollte ich dann zurück nach Wien und habe mir gedacht OK das Berater sein, ich habe dort in 2 Jahren ich glaube 99 Projekte mit begleitet also das geht auch echt in einem Easy Schlagzeilen das ist natürlich super weil man du bist zur. Experte in nix, aber du bist Experte im Experte werden. Ja, und das ist natürlich schon sehr, sehr gut, weil mein Pattern Recognition easy nicht geschliffen wird und ich bin dann zurück nach Wien und hab dann gesagt, OK, eigentlich ist es viel lustiger auf der Fond

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Seite zu sein und hab mich dann 2002 1001 hier in Wien bei Venture Fonds beworben und das war natürlich insofern super, weil es hat dann irgendwie jeder und jede Bank hat so ihren Techfonds gelauncht und. Dann kam Nine Eleven und und ich hab also bei einem Fond einer der mittlerweile untergegangenen Investkredit angefangen, also der typische Industriekreditfinanzierer, der gemeint hat Misoring was mit Technologie machen, das war schon mal irgendwie sehr weit gegriffen und und der Fond existiert aber noch nicht und dann haben wir Fundraising machen müssen und am 12.

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September 2001 haben wir das erste Fundraising Meeting gehabt, also unmittelbar war Nine Eleven und also. Started badly and went downhill von der so bin ich also eigentlich in einer der schlimmsten Zeiten der VC Industrie, die damals noch weiß, nicht ein paar Jahre erst alt war, da reingekommen und habe das irgendwie von der Pike auf gelernt. Ja und und das 10 Jahre gemacht und das hat mich also auch aus familiären Gründen meiner Eltern, Großeltern und meine Frau auch sind alles Mediziner, das heißt, sie hat mich auch immer so in diese Gesundheits und Medizintechnik gezogen und dann auch in die.

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In die Umwelttechnologie. Ich habe also den Umwelttechnik, den Cleantech Bereich bei uns im Fonds aufgebaut und das kam auch daher, dass ich im Studium schon die Möglichkeit hatte, Entwicklungsprojekte ganz privatwirtschaftliche kleine Entwicklungsprojekte in Burkina Faso kennenzulernen und dann mit Freunden eigentlich auch einen kleinen Verein gegründet, der dann dort Projekte unterstützt hat. Ja, und wie ich angefangen hab als VC zu arbeiten, hab ich gesehen. Eigentlich ist das ganz ähnlich. Ja also man macht 10 Projekte 7 sind eine absolute Katastrophe, du weißt eigentlich auch gar nicht warum 3 funktionieren und 1 von den dreien funktioniert gut, ja und das ist eigentlich 1

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zu 1 das das das Risikoportfolio dass du in einem ganz frühphasigen ja technologieportfolio hast und dann OK. Vielleicht kann man irgendwas lernen, sogar staging und und und und und milestones und so weiter und dann hab ich gedacht, OK ich kann nicht der einzige sein, dem das aufgefallen ist. Hab dann recherchiert, hab gesehen es gibt in den USA an der Westküste das Social Venture Capital und und und in in Europa die sogenannte Venture Philanthropy. Lustigerweise ist das beides so, also die Venture Philanthropy in Europa ist ein bisschen aus dem Private Equity Feld gekommen, mehr aus Private Equity Manager

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die dann philanthropisch sich engagiert haben und die. Die das Social Venture Capital in in den USA an der Westküste im Silicon Valley hat sich sehr stark irgendwo auch aus dem mehr unternehmerischen geprägt, aber zum Beispiel die Gates Foundation ist zu der Zeit entstanden, ja und so und das das eine führte dann zum anderen und irgendwann war ich dann dieser verrückte VC Guide, der auch irgendwas mit Social macht und dann kam auch Impact Investments so um die 2005 2000 siebener Jahre herum und ich hab ne gewisse Reputation gehabt und dann. Wir, so der Fond oder die Fondsgesellschaft und unsere Partnerschaft auch durch Druck der Finanzkrise 2008 2009 dann eigentlich zerfallen ist.

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Ja und und ich mich umorientieren musste, hab ich mir gedacht, vielleicht kann ich das eine mit dem anderen verbinden und das war also die Gründer meiner eigenen Firma, der New Paradise Ventures im Jahr 2010 und ich hab mich dann auf diesen Bereich damals im Sozialunternehmertum und Impact Investment mit. Mandaten, Projekten hier und so. Und dann haben sich daraus halt diese Aktivitäten entwickelt, die ich jetzt mache. Ja, wie war das in dieser Anfangsphase? Du bist da frisch rein gestartet, direkt nach der Finanzkrise, ich mein, das war jetzt auch nicht die einfachste Zeit zum Gründen, also nur als Vergleichsbeispiel diese Agentur hielt, wurde auch direkt nach

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der Finanzkrise gegründet, von 2 Personen. Die aus der aus dem Journalismus kamen, aus einer in einem Umfeld, wo gerade, sag ich mal viel im Umbrauch war, viel Finanzierungsmöglichkeiten weg war. Wie war es, weil so wie du das beschreibst, war es ja auch ein ein Feld, das jetzt nicht klassisch etabliert ist, sag ich mal in deinem Bereich, wie war es da reinzustarten? Schwierig, um es mal diplomatisch auszudrücken, aber ich glaube, das ist immer das, wo es mich hingezogen hat, also nicht nur. Vielleicht ein 2 Jahre zu früh, sondern auch immer knallhart contrairian.

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Das ist ein bisschen der Peter Thiel fragt in seinen Interviews, wie man das beschreibt, dann im Buch Zero to One, also kann ich mir gegenüberstehen, wie man mag, aber gescheiter Typ ist er schon, er sagt, das einzige, was sich die Leute fragt in Interviews, ist, was weißt du, das wahr ist, was niemand anders glaubt, und das ist schon eine sehr, sehr gute Frage. Und, und das lernt man natürlich als VC, dass man einerseits wert versteht und mir ist das aufgegangen mit Google, weil damals sind 500000000 Finanzierungen in Google Reingeflossen, ohne dass die

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auch nur eine Idee gehabt haben, was es für ein Businessmodell und eine Monetarisierung sein könnte, warum? Weil 1,8 Milliarden Menschen jeden Tag auf diese Website gegangen sind, und das war damals war das. Unerhört, dass solche Beträge, also ist jetzt 25 bis 30 Jahre her, in eine Firma rein fließen, aber das ist halt schon auch die Logik, dass man sagt, OK, wenn die Hälfte der Menschen, die online sind, ja und ein Drittel der Menschheit auf eine Website geht, dann ist ein unfassbarer Wert da, also müssen wir einfach nur liquide bleiben, bis wir rausfinden, wie man das, wie man das Monetarisiert, und dann kam irgendwann die adwords und der

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Rest ist Geschichte, so und und diese denke, die habe ich mir sehr stark vereinnahmt. Und ich bin der Überzeugung, dass dass das Gute am am Kapital, es fließt immer. Es ist sehr pragmatisch, ja, man kann auch sagen, es ist blöd, faul und wertlos, ja, weil es hat keine Ideen, Menschen haben Ideen, es arbeitet auch nicht, Menschen arbeiten und es ist immer nur so gut wie das, was man drauf drum kaufen kann. Ja, und das hab ich halt als professioneller Kapitalist, als Menschor. Investor gelernt, dass man Geld einfach als Werkzeug einsetzt und und meine Mission und und

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und. Und meine Vision ist das das Geld als Werkzeug fürs Gute einzusetzen. Und natürlich ist das Contrarian und aber trotzdem sehe ich auch immer wieder, dass dass es geht und dass es geben kann. Also es war nicht leicht, aber man muss sich dann halt mit einem Portfolio an. An Daten und Initiativen irgendwie oder längerfristigen Projekten und Programmen. Ein bisschen was. Und wenn du dir deine aktuellen Projekte jetzt anschaust, was glaubst du aktuell, was wahr ist, was alle anderen nicht glauben?

15:42

Naja, dass das also 2 Dinge. Das eine kommt aus der sozusagen die innere Welt und wie wir uns, also was wovon was? Womit wir uns als Menschen beschäftigen und wie wir uns organisieren, wie wir auch zusammenarbeiten. Und das andere ist, mit dem, was wo Wert entsteht, ja in der Welt draußen. Also meines Erachtens entsteht Wert und vor allen Dingen auch finanzieller und und und und wirtschaftlicher wert dadurch, dass wir die brennendsten Probleme lösen. Die wir haben ja und und dort ist, wenn man das Gesamtkostenmäßig und auch

16:19

Gesamtertragsmäßig anschaut, und das ist jetzt ein Beispiel, ja, wäre wahrscheinlich eine der besten Investitionen, die wir tätigen können und vor allen Dingen auch für Österreich als Land dafür zu sorgen, dass es die Dezentralisierung und die Dekarbonisierung der Energiesysteme nicht nur hier bei uns, das passiert schon, aber auch als Exportschlager gerade in jene Länder, die nach wie vor von russischer Energie abhängig sind. Und das wird sich rechnen, weil die die Unit Level Economics für kleine PV Anlagen und Wärmepumpen und so weiter die sind bei uns schon gut. Wenn ich jetzt in ein Land gehe wie Moldawien oder die Ukraine oder Serbien wo die Arbeitskosten auch der

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Installation viel geringer sind, dann verkürzen sich die Amortisationszeiten von 1012 Jahren bei uns. Teilweise sind die haben die auch mehr Sonne. Ja, also Moldawien ist sonniger, das heißt, es geht auch alles schneller, ja, aber durch dadurch, dass die Arbeitskosten geringer sind, verkürzen sich die, die die Amortisationszeiten vielleicht um die Hälfte und wenn ich dann auch in irgendwo Krisensituationen reingehe wie in der Ukraine, ja wo ich dann nicht mir die, die die Stromkosten aus dem Grid spare, sondern jeder Halt Generatoren und vielleicht Backup Generatoren für den Backup Generator noch hat. Und die Generatorstunde oder der Generator Kilowatt kostet

17:33

irgendwie 0,70€. Dann rede ich von Amortisationszeiten in ein paar Quartalen ja so und wenn ich sage, OK, ich habe in 2 Jahren das Geld zurückgespielt, dann habe ich eine Bruttofinanzrendite auf einen physischen Asset von 50% und dann kann ich auch das Kriegsrisiko absorbieren und nach wie vor vielleicht auch einen Nettorendite um die 20% oder sowas auf 1015 Jahre auszahlen und das. Ich glaube, ich bin ja auch überzeugt, dass das finanzierbar ist und so, und und das ist jetzt nur die ökonomische Rondite, dazu habe ich jetzt noch eine Klimarondite, da habe ich eine eine, ich sag mal

18:12

energiearmutsrondite, die dazu kommt und natürlich eine sicherheitspolitische Rendite. So, und und solche. Die Frage ist dann okay wie kann man ein Geschäftsmodell bauen, das genau das Macht? Und halt diese verschiedenen wirtschaftlichen Klima und Umwelt, sozial und auch sicherheitspolitischen Renditen übereinander liegen. Ja, und das machst du jetzt gerade, wie du beschrieben hast. Wo ist da also du machst das jetzt seit einem Jahr hast du das, wenn ich das jetzt richtig. Verstanden habe. Wir systematisieren das ein Jahr und seit einem Jahr konzentriere ich mich auf diese Venture Building und Venture.

18:48

Development Aktivitäten. Wir haben das nebenher so als Stiefkind immer gemacht, aber ein Großteil meiner Zeit war halt auch durch dieses große Programm mit dem Roten Kreuz vereinnahmt und und das lief vielleicht so auf 2025% meiner Zeit und Aufmerksamkeit und seit knapp einem Jahr mit 100% und eben auch systematisch und Systeme dahinter zu bauen, KI Agenten die Halt helfen uns eine Idee auch mal einen Finanzplan, ein Businessplan zu machen, den dann zu validieren und also in einer in einer virtuellen. Business Simulation zu testen und damit auch Leute an Bord zu kriegen, ein Konsortium aufzubauen und so ich mein. Du hast das jetzt eh schon

19:24

Ausgewählte Fundstelle · ca. 19:38

begonnen, wie wenn du es jetzt an einem. Beispiel vielleicht festmachen kannst, damit sich das jemand mal im Detail vorstellen kann, weil ich glaub die meisten die hier zuhören haben mit ja vom wie sie hat jetzt jeder schon mal irgendwo gehört vom Investmentbanking. Ja alle alle werden irgendwo Berührungspunkte damit gehabt haben, aber wie wie das konkret funktioniert, was du beschreibst, das wäre halt interessant wenn du es gut an einem Recht einem konkreten Beispiel erklären könntest, wie das von Beginn bis ich sag mal jetzt laufen ja ja. Also vielleicht bleiben wir mal bei dieser nur ganz kurz, um das

20:00

zum Reißen und dann vertiefen wir uns in ein anderes Beispiel, das in Europa und vielleicht näher an unserer Lebensrealität hier ist. Wenn wir jetzt wieder zurückkommen zu diesen PV Anlagen. Die Frage ist dann, dass kleine PV Anlagen mit unter 1020 Kilowatt haben extrem hohe Entwicklungskosten, die Entwicklungskosten einer PV Anlage sind eigentlich die gleichen, egal ob ich jetzt 5 Kilowatt habe oder ob ich 500 Kilowatt habe, nur ist natürlich die Rendite. Höher, je mehr ich generiere, das heißt, es werden eigentlich viel zu wenige kleine PV Anlagen gebaut, da liegt aber das große Ausbaupotenzial. Das heißt, die Frage, die sich

20:35

stellt ist, wie kann ich das Runtertreiben und eine ein Ansatz ist zu sagen, OK ich ich suche mir vielleicht Partner und Organisationen die viele kleine Dächer haben und wir haben dann angefangen und das mal durchgerechnet, zum Beispiel mit dem ukrainischen Roten Kreuz, die haben 200 Dienststellen, das sind wir schon gar nicht mehr so so wenig, ja. Ist aus verschiedenen Gründen schwierig. Wir haben dann geschaut, OK, welche anderen Organisationen ist sind auf jüdische Gemeinden gekommen und sind haben also mit den Oberrabinern von 2 großen Städten in der Ukraine geredet, wo in jedem dieser 2 von 24 Oblasts oder oder Provinzen in

21:10

der Ukraine die jüdischen Gemeinden, die vielleicht 5 bis 7% der Bevölkerung ausmachen, jeweils 200 Gebäude haben. Ja, natürlich hast du jetzt. Spirituelle Führer von von, von, von, also kirchlichen oder religiösen Organisationen, die sind natürlich ganz weit entfernt davon, wie man jetzt halt 10 tausende oder 100 Tausende Euro für PV Anlagen und so was entwickelt und gesagt, OK das kann man aber alles als Geschäftsmodell aufbauen. Ja und das entwickeln wir jetzt und haben da ein paar Ansätze eben wir reden mit jüdischen

21:45

Organisationen in der Ukraine. Aber haben eben auch angefangen mit Nonnen in Uganda zu reden und sind da drauf gekommen, dass die katholische Kirche im Anglikanischen Uganda über 7000 Volksschulen betreibt, eine Schule in Afrika hat ungefähr 2 bis 3000 Kinder, das heißt, wir reden von einem Fußballfeld, von Dachfläche, und die haben immer überschlagsrechnung gemacht, wenn man nur ein Viertel der katholischen Volksschulen in Uganda solarisieren würde, dann würde das die. Nationale Grid capacity um ungefähr 10 bis 11% erhöhen und wär ein kleines halbes Kernkraftwerk.

22:20

Ja also da liegt unglaublich. Funktioniert in einem Land wie okanda halt auch besser, sag ich mal. Als ein zentraler also in oder? Ja, also stimmt natürlich liegt am Äquator, das heißt es wurscht, ob das Dach nach Norden oder Süden ausgerichtet ist, weil es egal ist. Und es ist tropisch. Es scheint natürlich viel mehr Sonne, die Herausforderung dort ist. Also das Risiko oder die Komplexität geht nicht weg. Man kann nicht einspeisen. Ja, das heißt, ich produzier dann zwar wahnsinnig viel überschussstrom, aber ich denk, ich kann nicht irgendwo hin damit, das heißt, da muss ich mir jetzt ein ein, ein Geschäftsmodell entwickeln, wie ich diesen Strom monetarisiere. Das geht nicht, weil das Netz

22:56

nicht vorhanden ist. Es geht rechtlich nicht. Es gibt kein sogenanntes Reverse Meatering, also es gibt noch keine gesetzliche und auch eine strukturelle und und infrastrukturelle. Also das Netz hält es nicht aus, aber es gibt auch keine gesetzliche Grundlage. Also so wie bei uns, dass wenn ich ein Heutelbauer bin, ich kann dann einfach einspeisen, dann bin ich eigentlich Stromerzeuger in Ländern wie Uganda oder Kenia, Tansania muss ich mich um eine Energielizenz bemühen, das ist ein Prozess, der dauert Jahre. Philipp Braune Embryos, der Anlagen ausgelegt hat sich mal, das ist für, das ist einfach für Energieversorger ausgelegt und das das da kommt man nicht rein, also es zu kompliziert ist auch politisch und so.

23:31

Das heißt, man man kann mit dem Strom nirgendwo hin und deshalb baut auch niemand Überschussstrom auf. Und was wir dann sagen, ist OK, vielleicht gibt es aber die Möglichkeit, zum Beispiel eine Bäckerei neben die Schule zu setzen, das heißt, ich, ich verheiz den Strom ja nur dann dann, dann kriege ich zwar kein Geld für den Strom, weil der Strom macht jetzt Brötchen und was mache ich dann mit dem Brötchen, ne, in der Schule sind 2000 Kinder, die haben alle einen Hunger und vielleicht kann ich halt sozusagen einen Abnahmevertrag, der genauso. Verlässlich ist oder vielleicht sogar verlässlicher ist, weil ich halt dann an andere, weil die Schwestern verkaufen, an ihre anderen Schwestern ja in

24:07

der Schule nebenan einen Abnahmevertrag kriegen, der mir einen Cashflow gibt vom Verkauf des Brotes und damit halt eine auch über Jahre oder Jahrzehnte gesicherte Monetarisierung machen, mit der ich dann die ganze Anlage finanzieren kann. Ja, also das ist so unsere denke, spannend, ja. Es ist mega interessant, wie du das so gerade so beschreibst. Da beginnen wir. OK, dieses Problem ist da. Wie umgehen wir dieses Problem oder wir lösen das Problem OK, ja dann verkaufen wir halt Brot. Ja, oder eine Getreidemühle? Ja oder oder oder. Ich bau kühlanlagen und vermiete, also ich, ich, ich ich verkauf den Strom nicht, sondern

24:42

ich verheiz den Strom in in in in Kühlcontainern und vermiete halt kühlcontainerplatz zum Beispiel an an Rinderzuchtgenossenschaften und an. Milchgenossenschaften und die können dann auch ein Teil der Miete in Milch zahlen, dass dann wieder die Schulmilch ist zum Beispiel, ja, das hat dann natürlich auch, also die, die Opportunitätskosten für eine Milchgenossenschaft an Milch sind extrem gering und und wenn die Schule die Schulmilch zukaufen müsste, dann wär das extrem teuer und wenn man sich dort sozusagen in einem Pater Geschäft findet, dann kann das ein gegenseitig gutes Geschäft sein, ja.

25:18

So und also das sind, das sind so Überlegungen, Strategien, die wir haben, und das rechnen wir jetzt halt durch und schauen, dass wir auch durch Automatisierung und und, und Digitalisierung sozusagen diese Geschäftsmodellentwicklungskosten massiv runterbringen. Ja, also wir sind jetzt in der Lage, dass wir halt einen zwanzigseitigen Geschäftsplan mit detaillierten und Validierten und Recherche und und, und, ich sag mal Unit Level, Economics, Stückkosten und ähnliches. Eigentlich in einem Tag produzieren können, wenn wir so eine Idee haben. Und und damit kann man dann schon herumgehen und und mit Leuten reden und und und schauen, dass man halt zum

25:55

Beispiel also Installationsgesellschaften vor Ort, vielleicht auch Einkauf, Finanzierung und und eben so mit dem mit den Nonnen reden kann, und dass dann sagen Okay, bitte übersetz mir das so, dass das die Schwester Lydia versteht, genau, und das ist halt eine von, sagen wir. Wir haben 50 Ideen, manche sind im im, Wir nennen das Ecorn Stage ja, also wie die kleine, der kleine Samen, der nächste Stage ist dann, wenn man sagt, OK, das ist nur eine Idee, also ein Dreisatz oder sowas, das nächste Stage ist dann nepkin, dass man halt so ein paar Überschlagsrechnungen auf dem

26:31

auf dem Bierdeckel Rückseite oder auf einer Serviette macht und dann kommt eigentlich schon, dass wir in ein strukturiertes Business plant Format gehen. Was ist das Problem, was die Lösung, das Produkt, das wir anbieten, wie machen wir Geld damit? Wer ist die Kundengruppe? Wie erreichen wir die und so weiter also das klassische, wie man halt dann einen Startup Pitch macht. So und damit kann man dann schon rumgehen und jetzt haben wir ungefähr eine Pipeline von 10 solchen Ideen und schauen jetzt, dass man entweder für Einzelne davon sozusagen auf einer Deal by Deal Basis Finanzierung aufstellen beziehungsweise

27:06

vielleicht auch. Sind jemand sagt, Wow, das ist so super, ich mag bei allem dabei sein und gestreut über alles, also praktisch in einer Art Fond oder cashpool Position, ja. Wenn ich das Fragen darf, wenn du es nicht beantworten kannst, ist auch OK. Wer sind da die Gesellschaften oder Personen, die da in den sowas investieren? Ganz unterschiedlich. Also sag mal, was sie eint, ist sicherlich irgendwo ein folgende Charakteristiken, eine Sorge über die Zukunft, ja. Eine Dringlichkeit, eine Ungeduld, vielleicht auch eine

27:43

eine gewisse Frustration mit den Modellen, den Lösungen, den Denkmustern, die wir bisher angewandt haben, wie man die Welt vielleicht verbessern kann. Es gibt diesen Spruch von Einstein, dass wir die Probleme, vor denen wir stehen, nicht mit den mit dem Denken lösen können, mit dem wir sie geschaffen haben, ja. Die dann Geld haben. Ja und auch bereit sind, das zu investieren und zu riskieren. Das ist natürlich höchst riskant und so, das ist das, was sie eint, das können jetzt eben erfolgreiche Unternehmerinnen

28:19

sein, entweder Startup, Scale up, Serienunternehmer oder auch aus aus etablierten Mittelstands Familien, ja. Also sagen wir mal so high net wealthing Dividuals wo ist ganz neues Geld oder altes Geld? Das sind auch Stiftungen, da gibt es dann schon ein Overlab ja, also gerade in Österreich ist das noch nicht so entwickelt, es gibt hier wenig philanthropische Stiftungen, weil das, was in Österreich an eine Privatstiftung ist, heißt überall Unders and Trust, aber da gibt es doch einige dann auch gibt es auch Fonds, ja, und was

28:57

interessant ist, also weshalb wir mit dieser. PV Anlagen auf auf Nonnenschulen in Uganda relativ bullish sind, ist das die größte Bank in Uganda gehört der anglikanischen Kirche, die zweitgrößte gehört der katholischen Kirche und ein Geschäftspartner von uns, der ähnlich wie wir halt auch so beratend und und unternehmerisch in Uganda tätig ist, dessen. Der hat einen Onkel und der ist der Finanzvorstand der Ärzte Zuse und sitzt damit im Aufsichtsrat der Bank. Und über den haben wir halt erfahren, dass diese Bank

29:35

natürlich eine klare Mission hat, aber keine Investment doppelte ist. Das heißt, die vergeben viele, viele Kredite zum Bau von Schulen, aber dadurch, dass die Schulgebühren relativ klein sind und natürlich eine, eine, eine. Religiöse Schule, die von Nonnen gemacht wird. Die werden jetzt nicht anfangen, der Wahnsinns schoolfies zu verrechnen, das heißt, die können ein 2% oder 3% Zins zahlen, was eigentlich netto kein Geschäft ist, weil das die die Inflation auffrisst und dann gesagt wenn ihr zeigen könnt ja, dass ihr mit mit einem de facto Immobilien Portfolio von von PV

30:14

Anlagen 56 7% Rendite macht, ist die Finanzierung überhaupt kein Problem, ja. Also da liegen Hunderte Millionen von Dollars, die für kirchliche und und missionsrelevante Projekte investiert werden können. Aber es gibt diese Projekte nicht, ja, also ganz breit, ich sag mal, es ist weniger, wer bist du und wie bist du organisiert, sondern was treibt dich an, ja. Mega. Also bin wahnsinnig fasziniert davon, wie du das gerade beschreibst. Ja, also ist auch irgendwie nachvollziehbar. Wenn du das Beispiel nennst mit Nonnen mit katholischer Kirche,

30:51

dass das wahrscheinlich vom Finanzfluss irgendwie über den Weg geführt hat, hab ich mir auch so gedacht, dass es vielleicht begonnen hast, das zu beschreiben. Es ist immer immer wieder faszinierend, sag ich mal so was für Organisationen gibt und wie alles miteinander zusammenhängt, ja, wenn man, wenn man das so hört, wie ist das, sag ich mal, wenn du, wenn du wenn man jetzt ne Closer to Home wechseln, also Beispiel Osteuropa MPV Anlagen, was macht sie hier was du hast doch vorher von. Einem Medienprojekt geredet? Genau das ist vielleicht ein gutes Beispiel. Also vieles, was ich jetzt beschrieben habe, sind Projekte,

31:26

die sozusagen aus, aus, aus unseren Ideen oder oder Dinge, über die wir gestolpert sind, wir nennen das die Engel, stecken im Detail, und wir machen aber auch sozusagen outside in Projekte, und da ist eines, das du jetzt angesprochen hast. Ist eine medienkooperative Paneuropäisch, die heißt Display Europe, kann man sich anschauen, displayeurope.eu und ist im Grunde genommen das, was Medienkonzerne machen, die dann ja auch Redaktionen eigentlich zusammen kaufen. Wir haben das jetzt gerade in Westösterreich gesehen und so oder die Styria Gruppe und ähnlich, aber eben nicht über Einkaufen, sondern sozusagen einladen, eine Genossenschaft, ein Mitglied zu werden ist eine

32:03

in Österreich ansässige Genossenschaft, hat mittlerweile über 70 Mitglieder. In ganz Europa von Umwelt Investigativ, Journalismus im Baltikum bis zum Schwulenmagazin in Portugal. Also alle diese ganz kleinen diversen, teilweise also nicht nur Zeitungen, sondern auch Community, Radios, podcaster, alles möglich. Also alles was Content Produktion ist. Und die Frage die die wir uns dort gestellt haben oder die Gründerinnen von von Display Europe sich gestellt haben ist, was können wir? Gemeinsam billiger und besser machen und das hat 3 Ebenen. Das eine ist Infrastruktur, das

32:39

sind ganz banale Dinge wie Server, Hosting, ja, ich will nicht, dass das auch wegen der amerikanischen Cloud sitzt, sondern ich hätte gerne ein, ein, ein ein EUGDPR compliant Hosting und und Cloud Provider, aber wo gibt es den? Ja, und wenn das einer Mal gefunden hat von den 70 und das validiert hat, dann ist das natürlich relevante Information für alle anderen. Und wenn man dann noch sagt, so und dann hauen wir uns alle auf ein Packel und machen eigentlich genossenschaftlichen Einkauf oder sowas und kommen nicht als ein kleine Magazin in so das also Infrastruktur das Zweite

33:14

sind Dienstleistungen, syndication monitization, dass man halt und und KI Übersetzung, das heißt das kann man sich jetzt schon anschauen als feature, ich kann das. Baltische Umweltmagazin in in Realtime übersetzt kriegen auf jede der 6 und 25 EU sprachen und das ermöglicht natürlich auch dann irgendwo die Kontextualisierung und dass halt jemand in Irland dann ein estnisches Magazin liest und das interessant findet. Vielleicht ja und auf Englisch so und das die dritte Ebene und da kommen wir rein.

33:49

Ist Zugang zur Finanzierung Investment Readiness, weil alle diese kleinen Medien unternehmen sind natürlich unterfinanziert, brauchen auch Geld um zu wachsen und das kann man natürlich auch aggregiert, besser und billiger machen, weil jetzt kann ich das 1 zu 1 coachen, die 70 oder ich sage wir machen ein Mini MBA Programm zum Geschäftsentwicklung und was ist überhaupt Customer Acquisition Cost versus Customer Lifetime Value und wie berechne ich das und so weiter wie mache ich einen Newsletter? Solche Sachen, das kann man dann den 70 auf einmal erklären, ist natürlich viel einfacher, weil

34:24

die Kosten sind, die Fixkosten sind die gleichen und und, und damit streut sich das ja genau und und da arbeiten wir jetzt zusammen und entwickeln Dinge inklusive, auch ich sag mal, vielleicht ein bisschen spekulative Monetarisierungsüberlegungen es gibt zum Beispiel in in New York ein. Extrem innovatives Medienunternehmen, das heißt Hunterbrook, und das ist die Kombination einer investigativ Plattform mit einem Hedgefond. Das heißt, die schauen sich an, was gibt es für Corporate

35:00

Mulfisiance, Investigieren das und und sammeln die Daten, publizieren das dann und haben vorher eine Short Position aufgebaut und ja 100000000 Fonds. Erstes volles Jahr 20 2523% Rendite im Vergleich zu 16% hedgefond Composite Index, also komplett outperformed ja, und die Frage, die wir uns stellen ist, kann man sowas für Europa nachbauen? Ja also und verstehe ich das richtig? Sie sind effektiv, machen Sie eine short Position, also genau wetten effektiv darauf, dass die

35:36

Aktie runtergehen wird und dann bringen Sie ein ein Investigativprodukt raus. Wo Sie etwas vorstellen? Genau ja, mega ja, also es funktioniert. Es gibt Evidenz davon und und wir schauen uns das an und und es ist in in Europa ist das natürlich nicht so einfach, gibt auch wahnsinnig viel Puschback, natürlich von den von den Journalistinnen und und die fallen in 2 Kategorien, ich bin also gar keinesfalls und journalismusethik und so weiter und die anderen, Fuck yeah. Ja, also ich muss sagen, davon habe ich echt noch nie gehört und es fasziniert mich jetzt gerade, wie du es erzählst. Weil ein bisschen.

36:14

Ich bin mir natürlich ganz sicherlich das ein oder ich muss mir das selber mal anschauen, das klingt aber wahnsinnig spannend, ja. Das ist eben wie gesagt sehr spekulativ und und wir schauen uns das an, aber das wäre natürlich eine eine Möglichkeit dann, wir haben das mal durchgerechnet, ja, also es gibt also, wenn man den. Den Börsekurs und es gibt Evidenz, dass das möglich ist durch eine Publikation oder vielleicht auch durch eine Klimaklage, die man jetzt drauf setzt, auf eine investigative Publikation. Ja, von dass man den Börsekurs eines großen Ölunternehmens um ein Prozent zum Wanken schwanken

36:50

bringt, dann haben die meistens 2 300 Milliarden Börse wert, das heißt, wir reden von 23 Milliarden Börse wert. Ab und auf und Abbewegung. Und wenn ich durch eine Short Position davon 10% Monetarisiere als Profit ja und das wiederum in Medienförderung Reinstecke, dann steht das im Vergleich zu Medienförderung der EU im Jahr 2024 75000000 ja also das heißt durch einen Trade ja mit relativ geringen Annahmen kann ich doppelt so viel Medienförderung mobilisieren wie die EU im

37:25

ganzen Jahr. Richtig, aber es hat halt ein wesentlich höheres Risiko, weil Short Position ist jetzt nichts, was man als Ottonormalverbraucher machen würde. OK ich geh mal davon aus aus den Profis. Wie gesagt, also das ist jetzt mal irgendwo das durchdenken. Ja und und die der die Logik die dahinter ist ist das OK es es logisch geht das ja. Also es gibt auch Evidenz, dass das funktioniert, jetzt geht halt die Frage ob man es umsetzen kann, ob das rechtlich geht, ob man dann. Auch irgendwo kommunikativ und organisatorisch die Leute mitbringt. Ja, wie also die, die die die Reaktion, die du jetzt gerade

38:01

gehabt hast, das kriegen wir auch sehr oft, also I'm wildly ambivalent, ja, Wahnsinn super und ich weiß nicht, ja gut, aber das ist genau das, was wir machen, wir denken das dann durch und schauen, ob das geht und und also die Frage How could und what if ja. Wird extrem passiert auch generell dieses Medienprojekt. Was was du dabei schreibst? Es klingt wahnsinnig spannend. Also einerseits Infrastruktur zur Verfügung stellen, wahnsinnig wichtig, vor allem in Zeiten, wo digitale Souveränität so in der medialen Debatte ist. Vielleicht, was mich noch bei dir interessieren würde, es gibt

38:39

ja diese Megatrends, also BI einerseits mal in Europa, dann digitale Souveränität, wie sieht es, wie siehst du aus deiner Business Perspektive das also? Ich habe ja schon erwähnt, dieses dieses dieser Gedanke, der der blinden Flecken des Marktes, die die Menschen, Orte, Themen, die wir, die die Märkte ignorieren oder oder in unserer Sicht falsch bewerten, ja und innerhalb dieser blinden Flecken, ja, also zum Beispiel Medien oder Flüchtlinge oder so, das sind alles Themen oder oder Dekarbonisierung, auch als Sicherheitsaspekt, ja.

39:15

Haben wir 4 Themen? Es sind eigentlich keine Sektoren, sondern es sind Themen, die auch miteinander verknüpft sind, und das ist so ein bisschen das, was du jetzt mit Megatrends angesprochen hast. Und wir nennen es die 4 DS, also Dekarbonisierung, devolution, also Demokratisierung eigentlich. Da würde jetzt zum Beispiel das Medienprojekt reinfallen, hier auch als kleiner Nebensatz, dadurch, dass wir ein großes Team in Uganda haben, können wir nicht von Democracy reden, ja, also wir reden von Devolution. Ja, weil alles, was mit Democracy zu zu tun hat ist, ist problematisch. Also ich kenne das politische System dort ehrlicherweise nicht so gut. Also ist eher autokratisch?

39:52

Ja, und und wir haben das als Risikofaktor einge, also wenn man sich dort offen als Demokratie Aktivist Positioniert ist das problematisch, ja, also bis hinzu deutscher Entwicklungshilfe im Regierungsauftrag und so des Landesverwiesens Pass weggenommen und und ähnliches. Also das das ist schon real. Ja, also decorbonization, Devolution, Displacement und Discrimination und diese 4 Themen, diese 4 DS, die hängen auch alle miteinander zusammen ja also ich glaube das Beste. Investment Warum ist ist

40:30

Dekarbonisierung ein gutes Investment? Weil ich damit auch Klimawandel vermeiden kann und damit auch Fluchtursachen vermeide. Jetzt sehen wir die, die ich sag mal webinisation ja und von Fluchtbewegungen auch an der belarussischen Grenze und im Baltikum und so, also das hat für uns natürlich auch sicherheitsrelevante Themen. Also das das hängt alles miteinander zusammen und diese 4 DS sind sozusagen die Megatrends die wir sehen. Das was Automatisierung und und Digitalisierung, KI ja ja klar

41:12

kann man sich dem nicht entziehen, für uns ist es eher ein Opportunity, wir sehen dort auch eigentlich diese Purpose Revolution von der ich gesprochen hab, ja, dass wir eigentlich hin müssen zu einer sinngetriebenen Wirtschaft, wo das Lösen von Problemen wichtig ist und. Weil wenn wir das schon hätten, dieses Wertparadigmen. Ja, das ist, dass das ja auch Ingwer bemüht wird und warum Open Eye und und und und an Tropic halt immer, sagen wir, die wir retten die Welt und und und haben auch gestartet als Nonprofit ja, also da, das passiert schon, aber ich glaube, wenn wenn es wirklich so wäre, ja, dass es nur um das wohl des

41:52

Planeten der Menschheit ginge, ja dann. Hätten wir auch diese Problematikdiskussion der KI nicht? Ja, es ist schon irgendwo dieser Lack of Purpose, ja, oder das eigentlich unser Wirtschaftssystem und die, die die Denkmuster, die dem zugrunde liegen nicht fit for Purpose sind, ja, und zwar in beiderlei Hinsicht ja, und und wir treten halt den Nachweis an als Unternehmerinnen, dass das gehen kann, ja und dass das profitabel gehen kann und dass das rentabel gehen kann, weil da kann niemand sagen, das ist ein ein Luftschloss. Was mich noch interessieren würde, so in der Branche, aus

42:28

der du kommst, wie wird das, was du gemacht machst dort gesehen? Ich glaube, es wird sehr ambivalent gesehen. Ich glaube so als Dinner Cocktail Thema finden es alle sehr interessant und spannend und amüsant, aber wenn es dann zum. Scheck unterschreiben oder oder glauben, dass das wirklich so funktionieren kann, geht dann, dann kommt natürlich auch eine sehr durchaus berechtigte Skepsis dran. Ja, aber für mich ist das auch

43:03

irgendwo der Kern dieses unternehmerischen Transformativ unternehmerischen Denkens und auch der Kern des wirklich ursprünglichen Risikokapitals des Venture Capitals. Und und der Angels. Ja, so wie das eigentlich in den 60er 70er Jahren oder auch auch vielleicht noch in den 90er oder frühen 2000 er Jahren war. Man kann das Geld nur einmal verlieren, ja, aber wenn du was wirklich weltveränderndes in die Welt setzt, dann dann und und vielleicht ist es 1 in 100 vielleicht ist es 1 in 200 oder so was, ja und dann geht es halt darum, klar werden viele dieser Sachen die ich da jetzt

43:38

beschrieben habe, und das sind halt eine von einem Dutzend auf der Shortlist und noch mal 3 Dutzend auf einer Longlist. Werden nicht funktionieren. Vielleicht funktioniert gar nichts, ja. Beschrieben funktionieren nicht. 3 kommen weiter und 1. Geht vielleicht, oder vielleicht also gerade mit diesen hochspekulativen Sachen, die wir machen, die Halt so ein bisschen am Crazy Shit End das Spektrum sind. Ja, vielleicht ist das Risikoprofil 1 in 100 vielleicht 1 in 200 ja, und für mich heißt das aber nicht OK, lass es ja, sondern OK, wie kann ich? Ich mag jetzt gar nicht so von Failure reden, aber sagen wir mal öfter failure Style ja so billig und so früh wie möglich

44:16

und aus den richtigen Gründen. Ja und da ist natürlich die KI super, weil wir wie gesagt hab das wäre das, was früher vielleicht ein halbes Jahr gedauert hat, um einen um einen Businessplan auszubauen und den auch zu validieren und Gespräche zu führen und so weiter das kann man jetzt in einem Tag machen, ja und dann kann ich eigentlich nicht nicht sagen, OK, ich mach das, das ist eine Idee, die. Die scheint komplett schwachsinnig, oder? Oder verrückt, oder oder Unmachbar dann schauen wir mal. Machen wir es mal und und hauen wir es mal durch die KI durch und schauen was rauskommt und dann ergeben sich eben schon Möglichkeiten und dann habe ich eigentlich die Gestehungskosten und die Cost of Venture Build

44:51

von idea zu Design bringe ich runter von Monaten, Wochen auf Stunden und und da stehen wir jetzt gerade. Bin schon gespannt, wie sich das weiterentwickelt, aber du machst das ja auch nicht. Seit gestern sag ich mal so, du machst das ja mittlerweile seit was 16 Jahren sind, das ist da. Ja, also ich sag mal diese Hochspekulativen und und auf wirklich Geschäftsplan nicht nur Entwicklung, sondern dann auch in die Umsetzung zu gehen. Wie gesagt systematisch jetzt seit einem Jahr und wir stehen jetzt davor, dass wir halt eine eine Pipeline von knapp einem halben Dutzend Dutzend, je

45:26

nachdem, wer auf der Shortlist ist. Sachen entwickelt haben. Und jetzt müssen wir schauen, dass man da irgendwo die Ressourcen bringen, um das zu pilotieren und zu testen. Ja klar, aber die Lernkurve sowohl in meiner Purpose Karriere seit 16 Jahren und das was ich davor gemacht habe, die, die hilft mir natürlich jetzt ja. Hast du abschließend noch ein paar Worte? Ja, immer noch mal zurück zu diesem Ausspruch von Peter Thiel. Ja, was weißt du das wahr ist, dass dir niemand glaubt, ja, ich

46:02

glaube, dass dieser Systemwandel zur einer sinngetriebenen Wirtschaft, wo Wert inklusive Profit, wirtschaftlicher Wert und und Rendite als zweite Ableitung. Sich daraus ergeben, dass wir Probleme lösen, diese Purpose Revolution, wie wir das nennen, dass das die größte unternehmerische und Investment Chance ist, die wir jemals gesehen haben, ja, und eigentlich auch KI eine ziemliche Blase haben derzeit ja die auch in absehbarer Zeit, wahrscheinlich entweder mit einem oder mit einem Knall, sich

46:40

entladen wird meines Erachtens in den Schatten stellt, ja, und für mich ist es logisch. Unabdingbar, dass wir das schaffen. Ja, dass wir da hingehen und sagen, OK, es muss auch die Wirtschaft und die Finanzwirtschaft, die die Wirtschaft finanziert, hinzu einer sinngetriebenen Wirtschaft, dass wenn du nicht wirklich ökologischen und und humanistischen Mehrwert schaffst, ja, dass du dann. Nicht also, dass du out of Business bist und und beziehungsweise keine Finanzierung aufstellt. Also dieses Sozialunternehmer

47:16

und Impact Investor, das wird es meines Erachtens in 5 oder 10 Jahren als Abgrenzung zu normalen Unternehmen und normalen Investoren nicht mehr geben, weil entweder schaffst du Mehrwert oder nicht und und deshalb würde ich alle die hier zuhören, wurscht wo sie herkommen. Dazu einladen, sich damit auseinanderzusetzen und und sich das durch zu überlegen, weil ich glaube, das ist die einzige Chance, die wir haben, wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es nicht sich ausgehen, glaube ich, und dann ist die Frage, wenn sie es nicht ausgeht, was kann ich dann unternehmerisch

47:52

und als Investor, wie kann ich mich dort positionieren, diesen Prozess beschleunigen und vielleicht auch davon profitieren, und das tun wir. Danke dir fürs dabei sein. Ich bin schon sehr gespannt wie das bei dir weitergeht. Danke, sehr danke für die Einladung. Wenn dir diese Folge gefallen hat, Folge dem Podcast, Bewerte ihn und teile ihn mit Freunden. Ich freue mich immer über Feedback bis zum nächsten Mal. Tschau

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